Der Sternenhimmel im Februar

Venus als Morgenstern bewegt sich zusammen mit Mars ab Mitte Februar durch das Sternbild des Schützen. Sie sind in den frühen Morgenstunden am östlichen Himmel zu beobachten.

Jupiter können wir noch in der ersten Monatshälfte in der Abenddämmerung im Westen sehen, danach verschwindet er für uns vom nächtlichen Himmel.

Merkur und Saturn bleiben in Sonnennähe und sind dadurch für uns weiterhin nicht sichtbar.

 

Sternenhimmel am 04. Februar um 18h15 in südwestlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 28. Februar um 06h00 in südöstlicher Richtung

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Monatstrends März

 

Durch den langsamen Lauf der Venus stehen Venus und Mars von Mitte Februar bis Mitte März in einer engen Konjunktion. Sie durchlaufen gemeinsam die Zeichen Steinbock und Wassermann.  In der griechischen Mythologie sind Venus und Mars trotz ihrer Unterschiedlichkeit ein Liebespaar. Vielleicht finden wir hierin einen kleinen Appell, das Andere oder Andersartige nicht als Konkurrenz oder Übel zu sehen, sondern als Bereicherung und Inspiration. Anfang März bilden sie zudem eine Konjunktion mit Pluto im Steinbockzeichen auf exakt den Graden der Venus-Station vom 19. Dezember 2021. Damit schließt sich nun der Rückläufigkeitszyklus der Venus und Prozesse, die uns seit Mitte November beschäftigen, können abgeschlossen werden. In erster Linie dürfte das betreffen: Beziehungen und Freundschaften, Talente und Ressourcen, Freude und Genussfähigkeit sowie Werte und die Liebe in all ihren Facetten. Da die Venus durch das Zeichen Steinbock wanderte, sind Klarheit und Realitätssinn Schwerpunktthemen dieser Zeit. Es geht und ging darum, das rechte Maß zu finden und Verantwortung zu übernehmen – oder auch abzugeben, Grenzen zu erkennen und anzuerkennen, sowie unsere Fähigkeit zu schulen, das Vorhandene als Ressource zu sehen. Das oft vorherrschende Mangeldenken könnte dabei einen Perspektivwechsel erfahren. Näheres dazu finden Sie in den Jahresthemen.

Der Neumond am 2. März um 18h34 auf 12°06′ Fische steht in Konjunktion mit Jupiter. Die Betonung des Fische-Zeichens entspricht einem Vorboten der Konjunktion von Jupiter mit Neptun Mitte April. Die Darstellung des Neumondhoroskops mit der Betonung der drei Zeichen zeigt die Themen der letzten Jahre auf. Die Entwicklung von Steinbock nach Wassermann und das neu hinzukommende Fische-Zeichen. Beschrieben ist dieser Verlauf in den Jahresthemen.
Sowohl die Neumond- als auch die Fische-Energie sind introvertiert. Das nährt unser Bedürfnis nach Rückzug, Ruhe und Frieden. Die Fische-Energie macht uns sensitiv und empfindsam, eventuell auch empfindlich, und es kann gut sein, dass wir die Alltagsanforderungen als besonders anstrengend empfinden. Auch kann es sein, dass uns in diesen Tagen Streit und Missgunst nähergehen als sonst. Hilfreich ist es, sich in den Tagen rund um den Neumond vor negativen Energien aller Art so weit wie möglich fernzuhalten und sich immer wieder kleine geschützte Oasen zu schaffen, in denen wir auftanken können. Die Art und Weise, wie dies geschehen kann, hängt ganz vom eigenen Temperament und der Konstitution ab. Beziehen wir das Gegenzeichen Jungfrau mit ein, helfen uns kleine alltagstaugliche und erdende Rituale.

 

 Neumond am 02. März um 18h34 MEZ in München

 

 

Auch zum Vollmond am 18. März um 08h17 auf 27°40′ der Achse Fische-Jungfrau bleibt die Betonung der Fische-Energie erhalten. Die Konjunktion mit Neptun greift die Neumondthemen auf, während das Sextil zu Pluto die eingangs beschriebenen Prozesse noch einmal aktiviert.
Der hohe Energielevel des Vollmondes kann im Widerspruch zu der introvertierten Energie des Fische-Zeichens stehen und es uns erschweren, in die ersehnte Ruhe zu kommen. Unterstützen kann uns die Jungfrau-Energie mit ihrem feinen Gespür dafür, was bekömmlich oder schädlich ist, und die nötige Disziplin, dieses Gespür auch umzusetzen.

 

Vollmond am 18. März um 08h17 MEZ in München

 

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer

 

Monatstrends Februar

 

Die Zeichen Wassermann und Steinbock und ihre Herrscher Saturn und Uranus, die uns in den letzten Jahren beschäftigt haben, stehen im Februar erneut im Fokus:

  • durch die Rückläufigkeitsphasen von Venus und Merkur
  • durch die Konjunktion von Venus und Mars
  • durch den Neu- und Vollmond

Im Wesentlichen geht es um „analog versus digital“, um die Balance von Tradition und Moderne, um das Schaffen einer Basis, auf der Neues entstehen kann, um Innovationen, die alltagstauglich sind, und um einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen.

Diese Konstellation stellt eines der Jahresthemen dar. Das Überprüfen unseres Umgangs mit den Erdqualitäten auf dem Weg in eine neue Zeit. Die Energie des Steinbocks bezieht sich dabei in erster Linie auf gewachsene und überprüfte Werte, auf Integrität und Eigenverantwortung.

Uranus als Planet der Erneuerung hinterfragt alte Muster, festgefahrene Strukturen und sinnentleerte Traditionen. Gleichzeitig wird sichtbar, ob die Basis, auf der wir das Neue willkommen heißen, auch trägt.

Genaueres dazu können Sie auch in den Jahresthemen nachlesen.

Die beiden Rückläufigkeitsphasen von Venus und Merkur beschäftigen uns auch noch im Februar.

In Bezug auf die Themen des jeweiligen Planeten ist seine Rückläufigkeit eine gute Zeit, Liegengebliebenes und Aufgeschobenes aufzuarbeiten, alte Verhaltensmuster zu überprüfen, Altlasten zu entsorgen sowie Pläne noch einmal zu überdenken und von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten. Dabei können sich völlig neue Sichtweisen auftun.

Versuchen Sie einfach einmal, ein kurzes Stück Weg erst vorwärts, dann rückwärts und dann wieder vorwärts zu gehen. Sowohl die Aufmerksamkeit (besonders beim Rückwärtsgehen) als auch die Perspektive verändert sich dabei.

Oft empfinden wir die Rückläufigkeit eines Planeten als Bremse, als hinderlich oder lästig. Doch sie gibt uns Zeit zur genaueren Betrachtung der anstehenden Themen und die Möglichkeit, Vergessenes nachzuholen, zu rekapitulieren und ein eventuelles Ungleichgewicht auszugleichen.

Auch wenn Venus ihren 6-wöchigen Rückläufigkeitszyklus bereits am 29. Januar beendet hat, erreicht sie ihren Ausgangspunkt erst Anfang März.
Das heißt, dass Planeten oder Häuser in den Gradbereichen von 26°29‘ bis 11°04‘ Steinbock immer noch aktiviert sind.

Venusthemen, die in dieser Phase verstärkt im Fokus stehen, sind Beziehungen und Freundschaften, Talente und Ressourcen, Freude und Genussfähigkeit sowie Werte und die Liebe in all ihren Facetten. Da die Venus durch das Zeichen Steinbock wandert, sind Klarheit und Realitätssinn Schwerpunktthemen dieser Zeit. Es geht darum, das rechte Maß zu finden und Verantwortung zu übernehmen – oder auch abzugeben. In Steinbock gilt es, Grenzen zu erkennen und anzuerkennen, sowie unsere Fähigkeit zu schulen, das Vorhandene als Ressource zu sehen. Das oft vorherrschende Mangeldenken könnte dabei einen Perspektivwechsel erfahren.

Näheres dazu finden Sie in den Jahresthemen.

Am 14. Januar begann Merkur seinen Rückläufigkeitszyklus von 10°20‘ Wassermann bis 24°22‘ Steinbock. Am 4. Februar erreicht er seine Station und am 24. Februar seinen Ausgangspunkt.
Bei Merkur richtet sich das Augenmerk auf das Kommunikationsverhalten und auf den Austausch aller Art.

 

Durch den langsamen Lauf der Venus stehen Venus und Mars von Mitte Februar bis Mitte März in einer engen Konjunktion. Sie durchlaufen gemeinsam die Zeichen Steinbock und Wassermann  In der griechischen Mythologie sind Venus und Mars trotz ihrer Unterschiedlichkeit ein Liebespaar. Vielleicht finden wir hierin einen kleinen Appell, das Andere oder Andersartige nicht als Konkurrenz oder Übel zu sehen, sondern als Bereicherung und Inspiration.

 Zum Neumond am 1. Februar um 06h46 auf 12°19′ Wassermann stehen alle persönlichen Planeten in den Zeichen Steinbock und Wassermann. Am Neumond beteiligt sind Saturn in einer Konjunktion und Uranus im Quadrat.
Die Zeichenqualitäten werden eingangs beschrieben.

 

Neumond am 01. Februar um 06h46 MEZ in München

 

 

Auch zum Vollmond am 16. Februar um 17h56 auf 27°59′ der Achse Wassermann-Löwe bleiben die persönlichen Planeten in den Zeichen Steinbock und Wassermann.
Die Verbindung von Löwe und Wassermann ist die des Herzens mit dem Verstand. Sie animiert uns, Wege zu finden, wie wir die Geistesebene und Inspiration des Wassermanns mit der Herzlichkeit und Wärme des Löwen für eigene und übergeordnete Ziele einsetzen können. Im besten Fall finden wir eine Balance zwischen Egoansprüchen und Allgemeinwohl.

 

Vollmond am 16. Februar um 17h56 MEZ in München

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer

 

Der Sternenhimmel im Januar

Saturn verabschiedet sich langsam vom Nachthimmel, und ist lediglich in der ersten Monatshälfte noch im Sternbild Steinbock zu sehen. Jupiter hingegen leuchtet hell im Sternbild Wassermann. Aber auch er verringert seine Sichtbarkeit im Laufe des Monats und geht Ende Januar bereits gegen 20h unter.
Mars kann man in den frühen Morgenstunden am Südosthorizont beobachten, wenn auch nicht mehr so hell wie in den vergangenen Monaten.
Venus wechselt vom Abendstern zum Morgenstern. In den ersten Januartagen ist sie noch in der Abenddämmerung zu sehen, zur Monatsmitte taucht sie dann am morgendlichen Himmel auf. Erst im Februar wird sie ihre Leuchtkraft wieder voll entfalten.
Merkur bleibt auch im Januar weitgehend unsichtbar.
Die Quadrantiden beschweren uns im Januar viele Sternschnuppen und finden ihren Höhenpunkt zwischen dem 3. und 4. Januar nach Mitternacht.

 

Sternenhimmel am 01. Januar um 17h20 in südwestlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 28. Januar um 06h40 in südöstlicher Richtung

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Monatstrends Januar

 

Das Jahr beginnt am 02. Januar mit einem Neumond um 19h33 auf 12°20′ Steinbock mit einem Trigon zu Uranus.

Diese Konstellation stellt eines der Jahresthemen dar. Das Überprüfen unseres Umgangs mit den Erdqualitäten auf dem Weg in eine neue Zeit. Die Energie des Steinbocks bezieht sich dabei in erster Linie auf gewachsene und überprüfte Werte, auf Integrität und Eigenverantwortung.
Uranus als Planet der Erneuerung hinterfragt alte Muster, festgefahrene Strukturen und sinnentleerte Traditionen. Gleichzeitig wird sichtbar, ob die Basis, auf der wir das Neue willkommen heißen, auch trägt.

 

Neumond am 02. Januar um 19h33 MEZ   in München

 

 

Zum Vollmond am 18. Januar um 00h48 auf 27°50′ der Achse Steinbock-Krebs steht Pluto in Konjunktion zur Steinbocksonne.

Die Beteiligung von Pluto zeigt auf, dass wir mit Macht- und Ohnmachtsthemen, Schattenseiten, Integrität und Polarisierungen konfrontiert werden. Äußere Umstände können uns bewusst machen, wie wir selbst mit diesen Themen umgehen, ob wir bei uns bleiben können oder Feindbilder im Außen suchen. Die Steinbockenergie hilft dabei, zu prüfen, wo Bereiche liegen, in denen es gilt, Verantwortung zu übernehmen oder abzugeben, immer im Hinblick auf das Machbare, das eigene Umfeld und die realen Möglichkeiten.

 

Vollmond am 18. Januar um 00h48 MEZ in München

 

Pluto ist nicht nur durch die Vollmondachse aktiviert, er erhält zwischen Mitte Dezember und Anfang März Auslösungen durch alle Schnellläufer, von Venus und Merkur aufgrund ihres Rückläufigkeitszyklus sogar mehrmals. Ein weiterer Hinweis darauf, dass die oben beschriebenen Themen im persönlichen Leben bewusst gemacht und überprüft werden wollen.

 

Zwei Rückläufigkeitsphasen persönlicher Planeten (Venus und Merkur) beschäftigen uns im Januar.

In Bezug auf die Themen des jeweiligen Planeten ist seine Rückläufigkeit eine gute Zeit, Liegengebliebenes und Aufgeschobenes aufzuarbeiten, alte Verhaltensmuster zu überprüfen, Altlasten zu entsorgen sowie Pläne noch einmal zu überdenken und von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten. Dabei können sich völlig neue Sichtweisen auftun.

Versuchen Sie einfach einmal, ein kurzes Stück Weg erst vorwärts, dann rückwärts und dann wieder vorwärts zu gehen. Sowohl die Aufmerksamkeit (besonders beim Rückwärtsgehen) als auch die Perspektive verändert sich dabei.

Oft empfinden wir die Rückläufigkeit eines Planeten als Bremse, als hinderlich oder lästig. Doch sie gibt uns Zeit zur genaueren Betrachtung der anstehenden Themen und die Möglichkeit, Vergessenes nachzuholen, zu rekapitulieren und ein eventuelles Ungleichgewicht auszugleichen.

Am 19. Dezember begann bereits der 6-wöchige Rückläufigkeitszyklus der Venus von 26°29‘ bis 11°04‘ Steinbock. Ihre Station erreicht sie am 29. Januar, ihren Ausgangspunkt Anfang März 2022.

Venusthemen, die in dieser Phase verstärkt im Fokus stehen, sind Beziehungen und Freundschaften, Talente und Ressourcen, Freude und Genussfähigkeit sowie Werte und die Liebe in all ihren Facetten. Da die Venus durch das Zeichen Steinbock wandert, sind Klarheit und Realitätssinn Schwerpunktthemen dieser Zeit. Es geht darum, das rechte Maß zu finden und Verantwortung zu übernehmen – oder auch abzugeben. In Steinbock gilt es, Grenzen zu erkennen und anzuerkennen, sowie unsere Fähigkeit zu schulen, das Vorhandene als Ressource zu sehen.
Das oft vorherrschende Mangeldenken könnte dabei einen Perspektivwechsel erfahren.

Näheres dazu finden Sie in den Jahresthemen

Ab dem 14. Januar beginnt auch Merkur seinen Rückläufigkeitszyklus von 10°20‘ Wassermann bis 24°22‘ Steinbock.
Bei Merkur richtet sich das Augenmerk vermehrt auf das Kommunikationsverhalten und auf den Austausch aller Art.

Bei den beiden Rückläufigkeitsphasen stehen die Zeichen Steinbock und Wassermann, die uns in den letzten Jahren beschäftigt haben, im Vordergrund. Im Wesentlichen geht es um „analog versus digital“, um die Balance von Tradition und Moderne, um das Schaffen einer Basis, auf der Neues entstehen kann, um Innovationen, die alltagstauglich sind, und um einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen.

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer

 

Jahresthemen 2022

 

Für die himmlischen Konstellationen gibt es viele Interpretationsmöglichkeiten. Sie sind nicht für jeden gleichermaßen spürbar. Das liegt unter anderem an den individuellen Faktoren, die im eigenen Horoskop angesprochen sind, an den gegenwärtigen Lebensumständen des Einzelnen sowie an seinen Erfahrungen und Anschauungen. Wenn eigene Horoskopfaktoren in Resonanz mit Mundanthemen stehen, fühlen wir uns als Individuum aufgerufen, in irgendeiner Form an der Gestaltung mitzuarbeiten. Ansonsten erleben wir die Auswirkungen oft über Personen in unserem Umfeld oder über gesellschaftliche Strömungen.

Aber für alle Menschen ist auf die eine oder andere Art eine allgemeine Stimmung spürbar, eine des Ab- oder Aufbruchs, des Festhaltens oder des Wandelns, der Unsicherheit oder der Euphorie, je nach Temperament, persönlicher Einstellung und momentaner Lebenssituation.

Die folgenden Auslegungen sind als Anregung gedacht, um einen konstruktiven Umgang mit der Zeitqualität zu finden.

 

Da die Weichen weiterhin auf Neubeginn stehen und die Zyklen aufeinander aufbauen, möchte ich noch einmal kurz in die Rückschau gehen: 

Die Jahre 2018 – 2020 waren stark geprägt von der Energie des Steinbocks (Element Erde), mit Jupiter, Saturn, Pluto und dem rückläufigen Mondknoten in diesem Zeichen.

Sowohl Jupiter als auch Saturn haben in dieser Zeit bereits einige Ausflüge ins Wassermannzeichen (Element Luft) unternommen, aber erst im Dezember 2020 fand der endgültige Umschwung statt. Zur Wintersonnwende, am 21. Dezember 2020, endete mit der Konjunktion von Jupiter und Saturn im Wassermann eine 200-jährige Ära der beiden Gesellschaftsplaneten im Element Erde und der Luftzyklus begann. ⇒  Jupiter und Saturn im Wassermann

 Die Themen der Jupiter-Saturn-Konjunktion im Wassermann begleiteten uns das gesamte Jahr 2021 über. Zudem machten Jupiter und Saturn Quadrate mit Uranus, dem Herrscher des Wassermannzeichens. Auch wenn Saturn und Uranus im Jahr 2022 nicht mehr genau aufeinandertreffen, kommen sie sich zu Anfang des Jahres und im Laufe des Herbstes bis auf 1° nahe. D.h. das Thema begleitet uns weiterhin, auch wenn es nicht mehr im Fokus steht.  

Manifestieren wollte und will sich nach der langen Erd-Ära immer mehr das Element Luft und speziell die Wassermannenergie. Diesen Umschwung können wir vielleicht leichter nachvollziehen, wenn wir die beiden Elemente Erde und Luft in der Natur und in der Astrologie betrachten.

Durch die Erde erhalten wir Halt, Stabilität und Sicherheit. Mit ihr erbauen wir Häuser, Wälle und Dämme, die uns Schutz bieten. Die Erde ist fest und wir sprechen nicht umsonst von „gut geerdet“ durchs Leben gehen.

In der Astrologie ist ihr Vorhandensein ein Hinweis auf Realitätssinn, Beständigkeit, Ausdauer und eine gute Verankerung im Hier und Jetzt. Ein Zuviel an Erde macht jedoch unbeweglich, stur, festhaltend und führt zu Stagnation.

Die Erd-Energie ist in unserer Gesellschaft noch immer verankert, wir streben weiterhin nach Wachstum und Sicherheit, auch wenn wir spüren und es durch die jüngeren Generationen schon vorgelebt bekommen, dass es Zeit für einen Wandel ist. Vielleicht kann uns der Gedanke, dass ein „Sowohl-als-auch“ zielführender ist als ein „Entweder-oder“, dabei unterstützen, die neue Zeit willkommen zu heißen.

Bei der Luft reicht die Bandbreite vom sanften Windhauch bis zum kraftvollen Wirbelsturm, der jegliche Ordnung zerstört. Die Luft ist unser Lebensatem. Sie ist ein nicht verbindendes Element, das uns ständig umgibt, ohne zu verweilen. Luft ist überall. Das unterscheidet sie im Wesentlichen von allen anderen Elementen.

In der Astrologie steht Luft für mentale Ausrichtung, Objektivität, Leichtigkeit, Fähigkeit zur Distanz, Kontaktfähigkeit und Vielseitigkeit. Mit der Luft kommt Leichtigkeit ins Leben, aber sie ist flüchtig. Sie lässt sich nicht festhalten, verlängern oder herstellen. Oft sind wir uns ihrer Qualitäten nicht bewusst. Und oft können wir sie auch nicht wertschätzen. Besonders in der Astrologie wird sie oft als oberflächlich, distanziert und kühl abgetan.

Alle Luftzeichen haben die Fähigkeit zur Distanz und sind zugleich Kontaktzeichen. Das erscheint zunächst widersprüchlich und die Frage ist, wie wir diese beiden gegensätzlichen Facetten zusammenführen Die virtuelle Vernetzung ist ein Beispiel und eine Möglichkeit, die beiden Pole zusammenzubringen. Allerdings: Wie wir diese gestalten, hängt von uns selbst ab. Verlieren wir uns in diesen grenzenlosen Welten (Wassermann) oder können wir sie mithilfe Saturns gestalten, so dass sie zu unterstützenden, aufbauenden, kreativen Kontakten führen?

Die Luftbetonung wurde auch hervorgehoben durch die drei  Rückläufigkeitsphasen Merkurs, die  im Jahr 2021 in Luftzeichen stattfanden. Im Jahr 2022 pendeln sie zwischen Luft und Erde. Ein weiterer Anstoß dafür, diese beiden Elemente miteinander zu verbinden.

Wassermann ist ein mental-geistig ausgerichtetes Luftzeichen und verbindet auf den ersten Blick gegensätzliche Komponenten:
Zum einen ist diese Energie revolutionär, fortschrittlich und legt großen Wert auf die individuelle Freiheit und Gleichwertigkeit. Zum anderen ist sie kollektiv und damit auf eine Gemeinschaft ausgerichtet. Eine der Fragen, mit denen wir uns zurzeit beschäftigen sollten, könnte lauten: Wie lassen sich diese beiden Energien – Individualität und Kollektiv – verbinden? Das Bestreben könnte beispielsweise sein, die eigenen individuellen Kräfte zu kennen und in eine Gemeinschaft einzubringen.

Ein Überfluss an Luft kann kalt und abweisend werden. Der Gegenpol dazu ist das Element Wasser. Es repräsentiert die Welt der Gefühle und Emotionen, Offenheit, Sensitivität, Nähe, Empathiefähigkeit, Phantasie und Träume.

Damit kommen wir im Jahr 2022 an. Denn nach dem ausschließlich auf das Element Luft und insbesondere das Zeichen Wassermann ausgerichtete Jahr 2021 kommen nun die Energien des Elements Wasser hinzu.

Die wichtigsten Komponenten des Jahres sind:

Saturn, der im Zeichen Wassermann verweilt.
Jupiter, der zwischen den Zeichen Fische und Widder pendelt und in die Konjunktion zu Neptun läuft.
Und die vier Finsternisse, die in den Zeichen Stier und Skorpion stattfinden.

Das Stierzeichen erinnert an die Erd-Ära, während uns das Zeichen Skorpion die Kraft des Vertrauens aufzeigt in dem Wissen, dass sich alles ständig und fortwährend verändert. Daraus entsteht die Erkenntnis, dass wir an nichts festhalten können oder müssen. Eine ähnliche Thematik finden wir im Fische-Zeichen. Hier ist es das Vertrauen, dass wir angebunden sind an eine höhere Kraft, die uns führt, wenn wir uns auf sie einlassen. Beide Zeichenenergien lehren uns, die Kontrolle, die uns vermeintlich Sicherheit verspricht, aufzugeben und darauf zu achten, was das Leben gerade von uns wünscht. Dann sind wir im Fluss und damit in der Kraft.

In Bezug auf die Gesellschaftsplaneten Jupiter und Saturn in den jeweiligen Zeichen stellt sich die Frage, wo wir hinsichtlich der geistigen Eigenschaften und Werte unserer Gemeinschaft stehen. Bei Saturn beispielsweise in Bezug auf Recht und Regeln, auf das rechte Maß, auf ein verantwortliches Miteinander und das Bewusstsein, Teil der Gesellschaft zu sein.

Für Jupiter beziehen sich die Themen vor allem auf Ethik, Bildung, Moral, Recht, Sprache und  kulturelle Gewohnheiten.

Jupiter spornt zu immer mehr Wachstum an, während Saturn das – oft positiv – beschränkende System darstellt. Arbeiten Jupiter und Saturn Hand in Hand, kann der Umgang unserer Gesellschaft mit Technologie, Fortschritt, Vernetzung, Individualisierung und Gemeinschaftsgeist neue, verbindende Wege gehen.

 

Zyklen, Ingresse, Rückläufigkeiten und Finsternisse

Ingresse 

Saturn im Wassermann
vom 22. März 2020 bis 30. Juni 2020 und vom 17. Dezember 2020 bis 06. März 2023
 

Die Energie des Wassermanns wurde bereits oben beschrieben. Mit einem Gesellschaftsplanet in der visionär nach vorne gerichteten und kollektiven Energie des Wassermanns können wir uns bestenfalls daran orientieren, dass der Fortschritt nicht nur dem Individuum, sondern einer Gemeinschaft nützlich ist. Der Umgang mit den oben beschriebenen Eigenschaften des Wassermannzeichens steht auf dem Prüfstand. Saturn fordert Integrität und Eigenverantwortung.

 

Jupiter in Fische vom 29. Dezember 2021 bis 10. Mai 2022
Jupiter im Widder vom 11. Mai 2022 bis 27. Oktober 2022
Jupiter in Fische vom 28. Oktober 2022 bis 19. Dezember 2022
Jupiter im Widder ab 20. Dezember 2022            

 

Das Zeichen Fische  ist neben dem Wassermann das zweite kollektive Zeichen.

Vertritt Wassermann den Geist, so richtet sich die Aufmerksamkeit der Fische auf das Fühlen. Dieses Zeichen befähigt uns zu bedingungsloser Liebe. Seine verbindende Energie entsteht aus dem Wissen, dass es kein Getrenntsein gibt. Hieraus wiederum entsteht das Vertrauen, sich aufgehoben fühlen zu dürfen.

Im Alltag steht es für Intuition, Mitgefühl, Liebesfähigkeit, Friedfertigkeit und in seinen schwierigen Formen für Weltflucht, das Übernehmen von Opferrollen, Täuschung, Illusion, Wegsehen, Scheinwelten und vagen Ängsten.

Wie immer kann das Gegenzeichen Jungfrau Hilfestellung geben, wie wir die Fische-Energie konstruktiv einsetzen können. Eine Möglichkeit wäre es, sich nicht im Mit-Gefühl zu verlieren, sondern zu überlegen, wie wir empathisch bleiben können, ohne zum Opfer zu werden, wie wir praktische Hilfe leisten können, die den Anderen in die eigenen Kraft bringt, oder was wir selbst konkret brauchen, um im Vertrauen bleiben zu können. Jungfrau-Ressourcen entstehen, wenn wir uns am Alltäglichen orientieren, Routinen etablieren und darauf achten, was uns oder einem System förderlich ist oder was es schädigt bzw. krank macht. Dann hilft sie uns, nicht in Idealen, Phantasien, Vorstellungen, Erwartungen oder Wunschdenken zu verharren, sondern alltagstaugliche Lösungen zu finden.

 

Das Zeichen Widder
repräsentiert die Kraft des Impulses, des Neuanfangs und der Initiative. Nach den beiden kollektiven Zeichen steht es für die Vereinzelung, die notwendig ist, damit ein Individuum sich selbst erkennen kann. Als erstes Zeichen des Tierkreises steht Widder für die Geburtsenergie und den Mut, Neuland zu betreten. Hier beginnt die Entwicklung, die sich in ihrem Lauf durch den Zodiak bis zum Fische-Zeichen vervollkommnet.

Jupiter verbindet in seinem Lauf durch die beiden Zeichen diese so unterschiedlichen Energien. Auch hier ist das „Sowohl-als-auch“ gefragt, in dem Wissen, dass nur eine gut entwickelte Persönlichkeit sich einer übergeordneten Sache zur Verfügung stellen kann.

 

Zyklen

Im Jahr 2022 gibt es lediglich einen Kontakt eines Gesellschaftsplaneten mit einem geistigen Planeten. Bei einer solchen Konstellation stellt sich immer die Frage, wie wir als Gesellschaft mit dieser kollektiven Energie, in diesem Fall Neptuns Energie, umgehen.

Jupiter Konjunktion Neptun am 12. April 2022  auf  23°58‘ Fische  

Diese Verbindung hebt in besonderem Maße den Lauf Jupiters durch das Zeichen Fische hervor.

 Neptun als Herrscher der Fische steht für die bedingungslose Liebe und damit für die Empathie. Er ist unser Kontakt zur geistigen Welt und führt uns in das Vertrauen, begleitet und beschützt zu werden. Wenn wir in der Liebe sind, sind wir gleichzeitig in der Akzeptanz, dessen was ist. Seine Verbundenheit ist grenzenlos und beschränkt sich nicht auf ein bestimmtes Gegenüber, sondern auf alle Wesen(heiten). Als geistiger Planet ist es nicht immer einfach, ihn im Irdischen zu erfahren und bewusst zu leben. Denn neptunische Erfahrungen entziehen sich oft dem Verstand. Da wir es gewohnt sind, Dinge zu erklären und zu interpretieren, stoßen wir hier an unsere Grenzen. Gleichzeitig ist der Zustand der bedingungslosen Liebe nicht leicht aufrechtzuerhalten, wenn überhaupt erfahrbar. Denn Liebe erfahren wir oft auf der Ebene der Venus, geknüpft an Bedingungen und Formen. Venus als niedere Oktave des Neptuns ist dennoch ein Schlüssel zur neptunischen Kraft. Sie steht für die irdische Liebe, für Beziehungsfähigkeit, für unsere Werte und die Fähigkeit zu wählen, was für uns bekömmlich ist. Mit einer gut entwickelten Venus können wir unseren eigenen Wert erkennen, ohne uns zu erhöhen. Wir stehen in einer guten Beziehung zu uns und unseren Mitmenschen und wir können entscheiden, was uns guttut und was uns schadet. Mit diesen Fähigkeiten sind wir kompromissfähig, ohne uns zu verraten, und im besten Fall gut geerdet, um die Neptuns Reich betreten zu können.

Jupiter ist der alte Herrscher des Fischezeichens. Als Gesellschaftsplanet überprüft er, wie wir als Individuum und als Gesellschaft mit den oben beschriebenen Energien umgehen. Jupiter steht ebenso für unsere moralischen Werte. Auch hier stellt sich die Frage, welche Wertschätzung die neptunischen Qualitäten in unserer Welt bzw. in unserem Leben erhalten.

 

Rückläufigkeiten 

Rückläufigkeit eines Planeten entsteht dann, wenn die Erde auf ihrer elliptischen Kreisbahn schneller als ein anderer Planet ist und diesen überholt. Dann scheint sich dieser Planet von der Erde aus gesehen rückwärts zu bewegen.

Es ist eine gute Zeit, um innezuhalten, den bisher zurückgelegten Weg noch einmal „rückwärts“ zu gehen und dabei vielleicht Dinge zu entdecken, die wir bei unserem forschen Vorwärtsschreiten übersehen haben. Dabei finden wir oft auch zu einer anderen Betrachtungsweise.

Versuchen Sie einfach einmal, ein kurzes Stück Weg erst vorwärts, dann rückwärts und dann wieder vorwärts zu gehen. Sowohl die Aufmerksamkeit (besonders beim Rückwärtsgehen) als auch die Perspektive verändert sich dabei.

In Bezug auf die Themen des jeweiligen Planeten ist es eine gute Zeit, Liegengebliebenes und Aufgeschobenes aufzuarbeiten, alte Verhaltensmuster zu überprüfen, Altlasten zu entsorgen sowie Pläne noch einmal zu überdenken und von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten. Dabei können sich völlig neue Sichtweisen auftun.

Oft empfinden wir die Rückläufigkeit eines Planeten als Bremse, als hinderlich oder lästig. Doch sie gibt uns Zeit zur genaueren Betrachtung der anstehenden Themen und die Möglichkeit, Vergessenes nachzuholen, zu rekapitulieren und ein eventuelles Ungleichgewicht auszugleichen.

 

Rückläufiger Merkur   
vom 14. Januar bis 04. Februar 2022
vom 10.
Mai bis 03. Juni 2022
vom 10.
September bis 02. Oktober 2022                                                                                                                                             

Merkur ist der Planet der Kommunikation, des Wissens, des Handels und des Verkehrs.

Da es während seiner Rückläufigkeit häufig zu Missverständnissen kommt, ist es ratsam, immer wieder nachzufragen, ob man richtig verstanden wurde.

Die Rückläufigkeit richtet den Fokus in die Vergangenheit. Es ist daher nicht zweckmäßig, große Schritte nach vorne zu machen, wie zum Beispiel Verträge abzuschließen und Verhandlungen zu forcieren, sondern man sollte nach Möglichkeit die jeweilige Sache nochmals überprüfen und von verschiedenen Seiten Informationen einholen. Manchmal lassen sich Abschlüsse, Ein- oder Verkäufe nicht vermeiden. Dann kann es hilfreich sein, sie zusätzlich von einer unabhängigen Person begutachten zu lassen.

Nicht alle Menschen gehen in gleicher Weise mit dem rückläufigen Merkur in Resonanz. Personen mit rückläufigem Merkur im Geburtshoroskop kennen die Themen, deshalb sind die Auswirkungen der Rückläufigkeit für sie oft nicht so spürbar oder im Gegenteil sogar förderlich.

Sensibel für den rückläufigen Merkur sind vor allem Menschen mit persönlichen Planeten oder Punkten

im Januar/Februar zwischen 10° Wassermann und 24° Steinbock,
im Mai/Juni zwischen 04° Zwillinge und 25° Stier,
im September/Oktober zwischen 08° Waage und 24° Jungfrau

 

Rückläufige Venus
vom
19. Dezember 2021 bis 29. Januar 2022

Der gleichmäßige Zyklus der rückläufigen Venus (er verschiebt sich im 8-Jahresrhythmus um 2°) gibt uns die Gelegenheit, gleiche Themen (Häuser oder Planeten) immer wieder zu betrachten.

Überprüft werden zum einen Beziehungen und Freundschaften in all ihren Facetten:
Wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um und wie lasse ich mich behandeln?
Wie wertvoll erachte ich mich im Vergleich zu anderen?
Was erwarte ich von einer Freundschaft und wie viel bin ich bereit zu geben?
Nehme ich den anderen in seiner Eigenart wahr oder so, wie ich ihn mir wünsche?
Kann ich faire Kompromisse schließen?

Oft werden wir in dieser Zeit mit Altlasten oder Wunschdenken aus vergangenen Beziehungen konfrontiert und können in der Rückschau herausfinden, wie für uns eine ideale Beziehung/Freundschaft in der Zukunft aussehen kann.

Das zweite große Thema berührt unsere Talente und Ressourcen mit den Fragen:
Wie behandle ich meinen Körper? Pflege ich ihn, treibe ich Raubbau, höre ich auf seine Signale?
Wie ist mein Umgang mit Geld und materiellen wie ideellen Werten?
Kenne ich meine Talente, schätze ich sie und gebe ich ihnen genügend Raum, in dem sie sich entfalten können?

Ein weiteres Venusthema ist Genussfähigkeit und Lebensfreude:
Was bedeutet für mich Sinnesfreude und Lust?
Erlaube ich mir die Annehmlichkeiten des Lebens?
Wie wichtig sind für mich Schönheit, Kunst und kreativer Selbstausdruck?
Was macht mir wirklich Freude?
Sorge ich für mein eigenes Wohl oder erwarte ich es von anderen?

Dieser Rückläufigkeitszyklus findet im Zeichen Steinbock statt und bezieht die oben gelisteten Fragen unter anderem auf die Themen Verantwortungsbewusstsein, Klarheit, Integrität, Disziplin, Distanziertheit, Realitätssinn und das rechte Maß.

Sensibel für die rückläufige Venus sind vor allem Menschen mit persönlichen Planeten oder Punkten zwischen 27° und 11° Steinbock.

 

Rückläufiger Mars 
vom 30. Oktober 2022 – 12. Januar 2023

Mars steht für Energie, Handlung, Tatkraft, Aktivität, Entscheidungen, Durchsetzungsfähigkeit, Aggression, Konflikte, Wut und für unser Immunsystem.

Während der rückläufigen Phase kehrt sich diese ansonsten extrovertierte Kraft nach innen. Eine gute Zeit, um das eigene Verhalten in Bezug auf die genannten Themen zu überprüfen. In dieser Zeit werden wir in unserem Aktionismus gebremst. Das gibt uns Gelegenheit, zu entscheiden, ob die Schritte, die wir gegangen sind, in die richtige Richtung geführt haben oder ob Korrekturen nötig sind. Dabei können Entscheidungsfindungen oder Handlungen verzögert oder behindert werden und uns ein Gefühl der Stagnation geben.

Oft werden wir in dieser Zeit auch mit schon länger zurückliegenden Taten und Entscheidungen und deren Konsequenzen konfrontiert. Das kann sich sowohl positiv als auch negativ auswirken. Wenn wir erkennen, was uns an einen bestimmten Punkt geführt hat, können wir die Aufgabe annehmen, ohne uns in der Vergangenheit und dem „wenn“, „dann“, „hätte“, „wäre“, usw. zu verlieren. Dann sind wir in der Lage, die richtigen Entscheidungen für den Augenblick zu treffen.

Eine weitere Auswirkung besteht darin, dass bisher verdrängte Konflikte und Aggressionen aufbrechen und geklärt werden wollen.

Generell werden wir aufgefordert, auf unseren Energielevel zu achten, der in Zeiten des rückläufigen Mars oft nicht so hoch ist wie sonst. Unser Immunsystem ist in dieser Zeit durchaus dankbar für ein wenig Unterstützung und freut sich, wenn wir uns – und andere – nicht überfordern.

Besonders für aktive Menschen, die Wert auf Schnelligkeit und Leistung legen, ist diese Zeit des Innehaltens eine große Herausforderung. Hilfreich kann es sein, den Fokus nicht so sehr auf die Stagnation zu legen, sondern auf die Möglichkeit, zurückzuschauen, zu prüfen und zu korrigieren, um danach wieder mit neuer Kraft vorwärtszuschreiten.

Der Rückläufigkeitszyklus findet im Zeichen Zwilling statt und die damit verbundenen Themen können beinhalten:   Objektivität und Neutralität im Handeln, Flexibilität sowie dem bewussten Umgang und gezielten Einsatz von Gedanken und Worten.

Sensibel für den rückläufigen Mars sind vor allem Menschen mit persönlichen Planeten oder Punkten zwischen 25° und 8° Zwillinge.

 

Finsternisse 

In früheren Kulturen wurden Finsternisse negativ gedeutet.

Mondfinsternisse bedeuteten schlechte Zeiten für das Volk (Mond = Volk), Sonnenfinsternisse waren schlecht für die Herrscher (Sonne = Herrscher), da der zuständige Himmelskörper verdunkelt wurde.  

Bei einer Sonnenfinsternis verdeckt der Mond (Emotionen, Unbewusstes, Vergangenheit) zeitweise die Sonne (Bewusstsein, Lebensziel, Gegenwart). Wer schon einmal eine totale Sonnenfinsternis beobachtet hat, kann bezeugen, wie sich das bewusste Leben für kurze Zeit verändert und die Emotionen in den Vordergrund treten. Ergriffenheit, Faszination und Befangenheit sind spürbar. Gefühle, die mit unserem Verstand nichts zu tun haben, trotz des Wissens um die astronomischen Gegebenheiten.  

Heutzutage ist die Interpretation objektiver.  

Da eine Sonnenfinsternis immer zu Neumond stattfindet, steht dessen Anfangsenergie im Vordergrund. Es ist nicht nur – wie bei jedem Neumond – eine gute Zeit, Neues zu beginnen, sondern das Ereignis kann als eine Aufforderung des Kosmos interpretiert werden, die Energie positiv zu nutzen, um altes, nicht mehr passendes Verhalten zu ändern.  

Bei Mondfinsternissen wird der Bewusstwerdungsprozess des Vollmondes für eine Weile unterbrochen. Dadurch können die entsprechenden Mondthemen stark in den Vordergrund treten. 

Die Finsternisse werden in den jeweiligen Monatstrends im Zusammenhang mit den aktuellen Konstellationen ausführlicher beschrieben.  

Auffällig ist, dass alle vier Finsternisse des Jahres 2022 in den Zeichen Stier und Skorpion stattfinden. Das Zeichen Stier steht für Fruchtbarkeit und Wachstum, während Skorpion den immerwährenden Kreislauf, die Zyklen und damit die Veränderung symbolisiert, die nötig ist, damit Wachstum nicht ausufert, sondern einem System förderlich ist.  

Und an allen Finsternissen ist Uranus beteiligt. Dadurch rückt der 7-jährige Zyklus von Uranus im Zeichen Stier, der im Jahr 2018/19 begonnen hat, immer wieder in den Fokus.

Die bewahrende Stierenergie und der Archetyp des ständig neu Schöpfenden verbinden sich in diesen Finsternissen. Wie und auf welchem Gebiet, wird jeder unterschiedlich empfinden. Aufgefordert sind wir alle, zu überprüfen, auf welcher Seite der Stierenergie wir stehen: Fördern wir in einem sinnvollen Rahmen Wachstum oder halten wir um jeden Preis an Altbewährtem fest oder vice versa? Suchen wir Erneuerung, ohne über Konsequenzen nachzudenken. Mit Uranus im Zeichen Stier finden wir die Verbindung eines kollektiven Planeten mit einem persönlichen Zeichen. Eine der großen Fragen der kommenden Jahre könnte lauten: Wie lassen sich private Belange mit übergeordneten Interessen oder den Bedürfnissen anderer vereinbaren?

In kurzer Form sind Themen für Uranus in Stier:
Die Nutzung von Ressourcen wie z.B. Fairtrade, Bio, etc.
Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit neuer Technologie
Besitzstandswahrung und Teilen, wie z.B. in den verschiedenen Formen der gemeinschaftlichen Nutzung
Der Umgang mit Nahrungsmitteln, Genuss und Konsum
Die Gleichwertigkeit auf allen Ebenen.

Das Gegenzeichen, in diesem Fall Skorpion, ist oft eine ausgleichende bzw. ergänzende Energie. Hier ist es die Fähigkeit zur Ehrlichkeit und Innenschau. Die Aufgabe des Skorpions ist es, Unwahrheiten aufzudecken, hinter die Fassaden zu schauen und Motivationen zu ergründen. Dabei kommen wir oft mit unseren tiefsten Ängsten in Berührung. Die Sicherheit des Skorpions – in ihrer reif gelebten Form – liegt im Gegensatz zum Zeichen Stier nicht im Festhalten, sondern im Vertrauen in die Zyklen. Mit der Gewissheit, dass alles im Leben einem Verlauf folgt, müssen wir nicht mehr versuchen, festzuhalten und abzusichern, sondern können den Augenblick genießen.

30. April 2022 – 22h41 MEZ – partielle Sonnenfinsternis auf 10°30′ Stier
am aufsteigenden Mondknoten in Konjunktion mit Uranus und im Sextil zu Mars in den Fischen.
Zu beobachten ist sie in Chile und Argentinien bei Sonnenuntergang sowie im südöstlichen Pazifik.

Empfänglich für diese Finsternis sind Menschen mit Horoskopfaktoren im Bereich von 04° bis 28° in den fixen Zeichen (Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann).

 

16. Mai 2022 – 06h11 MEZ – totale Mondfinsternis auf 25°16‘ Stier-Skorpion mit der Sonne am aufsteigenden Mondknoten im Stier in einer weiten Konjunktion mit Uranus, Saturn im Wassermann im Quadrat und Mars-Neptun in den Fischen im Sextil/Trigon zur Achse. –

Empfänglich für diese Finsternis sind Menschen mit Horoskopfaktoren im Bereich von 16° – 30° in den fixen Zeichen (Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann)  

 

25. Oktober – 13h00 MEZ – partielle Sonnenfinsternis auf 02°00′ Skorpion
am absteigenden Mondknoten, in enger Konjunktion mit Venus.
Sichtbar ist sie in fast ganz Europa, im Nordosten Afrikas und im Westen Asiens. In Mitteleuropa erreicht der Finsternisgrad maximal 35%. 

Empfänglich für diese Finsternis sind Menschen mit Horoskopfaktoren im Bereich von 27° bis 30° in kardinalen Zeichen (Widder, Krebs, Waage und Steinbock) und im Bereich 0° bis 18° in fixen Zeichen (Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann).

8. November 2022 – 11h59 MEZ – totale Mondfinsternis auf 16°00‘ Stier-Skorpion mit der Sonne am absteigenden Mondknoten im Skorpion in Konjunktion mit Venus und Merkur sowie dem Mond am aufsteigenden Mondknoten in Konjunktion mit Uranus. Saturn steht auch bei dieser zweiten Mondfinsternis des Jahres im Quadrat zur Finsternisachse.  

Empfänglich für diese Finsternis sind Menschen mit Horoskopfaktoren im Bereich von 08° – 21° in den fixen Zeichen (Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann)

 

© Jutta Stemmer

 

Der Sternenhimmel im Dezember

Saturn bleibt bis zum Jahresende im Sternbild Steinbock, während sich Jupiter langsam Richtung Wassermann bewegt. Sie können beide ab Sonnenuntergang bis in die frühen Nachtstunden im Südwesten beobachtet werden.

Venus ist auf ihrem Weg vom Sternbild des Schützen Richtung Steinbock und ändert am 21. Dezember die Richtung. Sie ist als Abendstern kurz nach Sonnenuntergang am westlichen Horizont zu sehen. Am 7. Dezember steht sie  zusammen mit der Neumondsichel.

Merkur und Mars bleiben aufgrund ihrer Nähe zur Sonne für uns unsichtbar.

 

Sternenhimmel am 07. Dezember um 18h30 in südwestlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 29. Dezember um 06h30 in südöstlicher Richtung

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Monatstrends Dezember

 

Zyklen bauen aufeinander auf. Darum an dieser Stelle eine kurze Rückschau auf die Themen des vergangenen Jahres, um herauszufinden, wo jede und jeder Einzelne im Moment steht, was noch verändert und angepasst werden will, und eventuell auch schon, wohin die weitere Reise führen kann:

Überwiegend auseinandergesetzt haben wir uns mit:

  1. der neu beginnenden Luft-Ära der beiden Gesellschaftsplaneten Jupiter und Saturn
  2. den Quadraten von Jupiter und Saturn zu Uranus
  3. den Energien des Wassermann-Zeichens

Zu 1: Betrachten wir das Element Luft in der Natur, reicht die Bandbreite vom sanften Windhauch bis zum kraftvollen Wirbelsturm, der jegliche Ordnung zerstört. Die Luft ist unser Lebensatem. Sie ist ein nicht bindendes verbindendes Element, das uns ständig umgibt. Luft ist überall. Das unterscheidet sie im Wesentlichen von allen anderen Elementen.

In der Astrologie steht Luft für mentale Ausrichtung, Objektivität, Leichtigkeit, Fähigkeit zur Distanz, Kontaktfähigkeit und Vielseitigkeit. Mit der Luft kommt Leichtigkeit ins Leben, aber sie ist flüchtig. Sie lässt sich nicht festhalten, verlängern oder herstellen. Oft sind wir uns ihrer Qualitäten nicht bewusst. Und oft können wir sie auch nicht wertschätzen. In der Astrologie wird sie oft als oberflächlich, distanziert und kühl abgetan.

Ein weiterer Hinweis auf die Betonung des Luft-Elements sehen wir darin, dass alle drei Rückläufigkeitsphasen Merkurs im Jahr 2021 in Luftzeichen stattfinden.

Zu 2: Im Jahr 2021 haben Jupiter und Saturn mehrmals Quadrate zu Uranus in Stier gebildet.
Tritt ein geistiger Planet in Kontakt mit Gesellschaftsplaneten, stellt sich immer die Frage, wie wir als Individuum und als Gesellschaft mit diesen kollektiven Energien umgehen. In diesem Fall sollten wir uns fragen, wo wir hinsichtlich der geistigen Eigenschaften und Werte unserer Gemeinschaft, z.B. in Bezug auf Bildung, Moral, Recht, Sprache, kulturelle Gewohnheiten, stehen und wie wir mit Technologie, Fortschritt, Vernetzung, Individualisierung und Gemeinschaftsgeist umgehen wollen.

Das dritte und letzte Quadrat von Saturn in Wassermann zu Uranus in Stier findet am 24. Dezember statt. → Jahresthemen

Zu 3: Die Wassermannenergie ist doppelt betont. Einerseits durch die oben beschriebenen Auslösungen von Uranus, der Herrscher des Zeichens Wassermanns ist, und andererseits durch den Durchlauf von Jupiter und Saturn durch das Wassermannzeichen.
Jupiter tritt am 29. Dezember endgültig in das Fischezeichen ein. Mehr dazu in den Trends zum neuen Jahr.

Wassermann ist ein mental-geistig ausgerichtetes Luftzeichen. Alle Luftzeichen haben die Fähigkeit zur Distanz und sind zugleich Kontaktzeichen. Das erscheint zunächst widersprüchlich und die Frage ist, wie wir diese beiden gegensätzlichen Facetten zusammenführen Die virtuelle Vernetzung ist ein Beispiel und eine Möglichkeit, die beiden Pole zusammenzubringen. Allerdings: Wie wir diese gestalten, hängt von uns selbst ab. Verlieren wir uns in diesen grenzenlosen Welten (Wassermann) oder können wir sie mithilfe Saturns gestalten, so dass sie zu unterstützenden, aufbauenden, kreativen Kontakten führen?
Wassermann verbindet aber noch weitere auf den ersten Blick gegensätzliche Komponenten:
Zum einen ist die Energie revolutionär, fortschrittlich und legt großen Wert auf die individuelle Freiheit und Gleichwertigkeit. Zum anderen ist sie kollektiv und damit auf eine Gemeinschaft ausgerichtet. Eine der Fragen, mit denen wir uns zurzeit beschäftigen sollten, könnte lauten: Wie lassen sich diese beiden Energien – Individualität und Kollektiv – verbinden? Das Bestreben könnte beispielsweise sein, die eigenen individuellen Kräfte zu kennen und in eine Gemeinschaft einzubringen.


Im Dezember richtet sich die Aufmerksamkeit auf die totale Sonnenfinsternis und den beginnenden Rückläufigkeitszyklus der Venus.

 

Die totale Sonnenfinsternis findet am 04. Dezember um 08h33 MEZ auf 12°20′ Schütze am absteigenden Mondknoten und in Konjunktion mit Merkur statt.
Zu beobachten ist sie mit einem hohen Bedeckungsgrad auf dem antarktischen Kontinent und im südlichen Atlantik, etwas abgeschwächt an den Südspitzen der Kontinente Südamerika, Afrika und Australien sowie der Südinsel Neuseelands.

Thematisch gesehen stehen vor allem unsere ideellen Werte, Vorstellungen, Ethik, Moral und Überzeugungen im Fokus. Die Position am absteigenden Mondknoten fordert zu einer Überprüfung auf, ob diese noch zeitgemäß sind oder ob wir Einstellungen, denen wir inzwischen entwachsen sind und die nicht mehr zu uns passen, ablegen wollen. Dies kann sowohl im persönlichen als auch im gesellschaftlichen Rahmen geschehen und Raum für Neues schaffen.

 

Totale Sonnenfinsternis am 04. Dezember um 08h33 MEZ   in München

 

Der Vollmond am 19. Dezember um 05h35 auf 27°28′ der Achse Schütze-Zwillinge steht im Sextil/Trigon zu Jupiter und unterstreicht damit die Themen der Sonnenfinsternis.

 

Vollmond am 19. Dezember um 05h35 MEZ in München

 

 

Ebenfalls am 19. Dezember beginnt der 6-wöchige Rückläufigkeitszyklus der Venus von 26°29‘ bis 11°04‘ Steinbock. Ihren Ausgangspunkt erreicht sie wieder Anfang März 2022. → Jahresthemen

In Bezug auf die Themen des jeweiligen Planeten ist seine Rückläufigkeit eine gute Zeit, Liegengebliebenes und Aufgeschobenes aufzuarbeiten, alte Verhaltensmuster zu überprüfen, Altlasten zu entsorgen sowie Pläne noch einmal zu überdenken und von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten. Dabei können sich völlig neue Sichtweisen auftun.

Versuchen Sie einfach einmal, ein kurzes Stück Weg erst vorwärts, dann rückwärts und dann wieder vorwärts zu gehen. Sowohl die Aufmerksamkeit (besonders beim Rückwärtsgehen) als auch die Perspektive verändert sich dabei.

Oft empfinden wir die Rückläufigkeit eines Planeten als Bremse, als hinderlich oder lästig. Doch sie gibt uns Zeit zur genaueren Betrachtung der anstehenden Themen und die Möglichkeit, Vergessenes nachzuholen, zu rekapitulieren und ein eventuelles Ungleichgewicht auszugleichen.

Venusthemen, die in dieser Phase verstärkt im Fokus stehen, sind Beziehungen und Freundschaften, Talente und Ressourcen, Freude und Genussfähigkeit sowie Werte und die Liebe in all ihren Facetten. Da die Venus durch das Zeichen Steinbock wandert, sind Klarheit und Realitätssinn Schwerpunktthemen dieser Zeit. Es geht darum, das rechte Maß zu finden und Verantwortung zu übernehmen – oder abzugeben. In Steinbock gilt es, Grenzen zu erkennen und anzuerkennen, sowie unsere Fähigkeit zu schulen, das Vorhandene als Ressource zu sehen. Das oft vorherrschende Mangeldenken könnte dabei einen Perspektivwechsel erfahren. Näheres dazu finden Sie in den Jahresthemen

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer

 

Der Sternenhimmel im November

 

Jupiter und Saturn bleiben bis zum Jahresende im Sternbild Steinbock. Sie können beide die gesamte Nacht über am Himmel von Süd nach West wandernd beobachtet werden.

Venus bewegt sich durch das Sternbild Schütze und nähert sich immer mehr Jupiter und Saturn an. Sie ist als Abendstern kurz nach Sonnenuntergang am westlichen Horizont zu sehen. Am 7. +8. November steht sie  zusammen mit der Neumondsichel.

Merkur erscheint in den ersten Novembertagen kurz vor Sonnenaufgang am östlichen Horizont.

Mars bleibt aufgrund seiner Nähe zur Sonne für uns unsichtbar.

 

 

Sternenhimmel am 01. November um 06h20 in südöstlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 05. November um 06h20 in südöstlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 08. November um 17h45 in südwestlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 30. November um 18h20 in südwestlicher Richtung

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

 

 

Der Sternenhimmel im Oktober

 

Jupiter und Saturn bleiben bis zum Jahresende im Sternbild Steinbock. Sie können beide die gesamte Nacht über am Himmel von Süd nach West wandernd beobachtet werden.
Venus bewegt sich durch die Sternbilder Waage und Skorpion und ist kurz nach Sonnenuntergang am westlichen Horizont zu sehen. Mitte Oktober steht sie in der Nähe des hell leuchtenden Antares.
Merkur erscheint zum Ende des Monats kurz vor Sonnenaufgang am östlichen Horizont.
Mars bleibt aufgrund seiner Nähe zur Sonne für uns unsichtbar.

 

Sternenhimmel am 16. Oktober um 17h30 in südwestlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 22. Oktober um 19h00 in westlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 31. Oktober um 06h00 in östlicher Richtung

 

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org