Uranus‘ Wechsel vom Widderzeichen in das Stierzeichen

 

Gedanken zu…………..

Am 15. Mai wechselt Uranus vom Zeichen Widder in das Stierzeichen. Dort verweilt er bis Anfang November, kehrt dann zurück in den Widder und wird im März 2019 bis 2025/26 im Zeichen Stier bleiben. Sein erster Übergang findet nur wenige Stunden nach dem Stierneumond statt, der die Anfangsenergie dieser Konstellation noch einmal hervorhebt. Dabei, wie auch beim Ingress-Horoskop, fällt die starke Betonung des Erdelementes auf.

 

 

Neumond 15. Mai – 13h47 MEZ in München

 

 

Übertritte stehen immer für spannende Zeiten, denn dabei zeigt sich, wo wir in Bezug auf das auslaufende Thema stehen, was wir in die neue Phase mitnehmen wollen und worauf wir dabei aufbauen können. In diesen Zeiten sind sowohl das alte als auch das neue Thema aktiviert.

 

 

  

Uranus-Ingress 15. Mai – 17h16 MEZ München

 

 

Uranus steht für das geistig schöpferische Prinzip, das fortwährend ungewöhnliche Ideen und Impulse in die Welt bringt, aber keinen Gefallen mehr daran findet, sobald eine Idee verwirklicht ist. Dies kann Potenzial und Fluch gleichermaßen sein. Einerseits zeigt sich hier die Fähigkeit, Grenzen zu sprengen, alte Wege zu verlassen und immer wieder Neues zu erschaffen, andererseits die Unwilligkeit, eine Sache oder Idee in der Realität wachsen und reifen zu lassen.

Uranus wurde 1781 nach der Erfindung des Fernrohres zur Zeit der Freiheits- und Unabhängigkeitskriege und zu einer Zeit mit bahnbrechenden technischen Erfindungen entdeckt. Die Zeitqualität der Entdeckung gibt uns Hinweise darauf, mit welchen Energien wir konfrontiert werden. Uranus brachte durch die Erfindung des Fernrohres zwei große Veränderungen auf dem Gebiet der Astronomie. Ein völlig neues Bild des Universums – der Wandel vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild und die Entdeckung der Weiten des Universums über Saturn hinaus. Diese Entdeckungen zeigten noch nie dagewesene Möglichkeiten auf, lösten aber vielerorts Ängste aus, denn sie revidierten das Jahrhunderte alte Weltbild komplett und sorgten damit für Unsicherheit und Instabilität.

Astrologisch betrachtet steht Uranus für den Revolutionär in uns. Im konstruktiven Sinne für unseren Freiheitskämpfer, der sich für Individualität, Unabhängigkeit und Gleichwertigkeit einsetzt – uns aber auch die Frage stellt, wie wir damit umgehen wollen.

Da Uranus ein kollektiver Planet ist, sind die Uranus-Anliegen überpersönlicher Art, bestenfalls wird das Wirken des Individuums in den Dienst einer Gemeinschaft gestellt. Dabei erkennt er keine Autorität an und ist nicht immer bereit, Verantwortung zu übernehmen. Seine Schattenseite ist die Individualisierung bis ins Extreme. Dann fokussiert sich der Blick nur noch auf die Interessen des Einzelnen, wobei die Einbindung in ein System oder eine Gesellschaft aus den Augen verloren wird.

Die Gefahr dabei ist, dass wir unter seinem Einfluss, der den Fortschritt und das mentale Prinzip in den Vordergrund stellt, hin und wieder das rechte Maß und das Menschliche aus dem Auge verlieren.

 

Um den nun stattfindenden Zeichenwechsel zu veranschaulichen, bietet es sich geradezu an, in einer kurzen Rückschau die Weltzeitalter des Stiers und des Widders heranzuziehen. In ihnen finden wir den Übergang der beiden letzten großen Gesellschaftsformen, des Matriarchats zum Patriarchat. Im Moment stehen wir am Beginn des Wassermannzeitalters mit seinem Herrscher Uranus.

Die damals herrschenden Wertvorstellungen und Gesellschaftsformen sowie prägnante Ereignisse können uns Hinweise geben auf das, was in diesem Uranusumlauf wegweisend werden könnte:

Das Stierzeitalter (ca. 4300 – 2200 v. Chr.) ist die Blütezeit des alten Babylons, der Akkader, des altägyptischen Pyramidenbaus, der großen Megalithkulturen Europas. In dieser Periode wurden die Menschen sesshaft, entwickelten Acker- und Siedlungsbau und bemühten sich um Reviersicherung. Die Gesellschaftsform ist eine weitgehend matriarchale mit der Anbetung der Großen Göttin, die sich in der Natur zeigt und erst später personifiziert wird. Im Mittelpunkt stehen nicht das Individuum, sondern das Überleben und die Sicherung der Gemeinschaft. Durch die Präsenz des Göttlichen im Alltag wird mit der Natur achtsam und wertschätzend umgegangen. Der zyklische Verlauf allen Lebens ist eine Selbstverständlichkeit und damit ist die mutwillige Zerstörung von Mensch und Natur eine Unsinnigkeit, beraubt sie doch die zukünftige Lebensgrundlage. Das Hauptaugenmerk liegt auf einem gemeinsamen Nutzen der vorhandenen Ressourcen, denn nur so kann das Überleben der Gemeinschaft gewahrt werden. Da uns aus dieser Zeit die schriftlichen Überlieferungen fehlen und sie einige Tausend Jahre weiter zurückliegt als das Widderzeitalter, sind uns die  Art und Weise, wie diese Kulturen gedacht, gefühlt und agiert haben ferner, auch wenn sie in unserem Unbewussten noch vorhanden sind.

Hans Künkel beschreibt in seinem Buch „Das Große Jahr – Der Mythos von den Weltzeitaltern“ aus dem Jahr 1922 das Stierzeitalter folgendermaßen:
„Hier ist das Leben von keiner leidenschaftlichen Hast zerrissen. Das Auge ist weit dem Himmel geöffnet. Keine Erregung des täglichen Wechsels erfüllt die Seelen, sondern durch allen Wechsel hindurch schimmern die unveränderten, ruhevollen Klangfiguren des Seins. Die weltliche Macht ist hier nicht Selbstzweck, nicht der Kampfpreis allen menschlichen Ringens, sondern sie ist ein großes Symbol der göttlichen Majestät und wie diese geheiligt und unwandelbar.“

Das darauf folgende Widderzeitalter (ca. 2200 v. Chr. – 100 n. Chr.), die Hochzeit des späten Babylons, der Assyrer, Perser, Phönizier, Griechen, Römer und der Germanen der Bronzezeit ist geprägt von kriegerischen Invasionen, Eroberungen, der Anbetung mächtiger Götter und  der Beginn einer patriarchalen Gesellschaftsform. Das Individuum gewinnt an Wichtigkeit. Daraus folgt ein immerwährender Kampf um die Herrschaft oder Führung und dieser wiederum führt zu hierarchischen Strukturen mit ihrem Wettbewerbs- und Leistungsprinzip. Es ist eine Zeit, in der Stärke gleich Macht bedeutet und diese Macht behauptet werden will, vor allem im Kampf. Dieser Kampf bzw. die Unterwerfung des vermeintlich Schwächeren macht auch vor der Natur nicht halt. Er zeigt sich in der Ausbeutung von Ressourcen der Erde, aber auch des Menschen.

Charakteristisch im positiven Sinn ist die Ausrichtung auf das Neue, Fremde sowie der Mut, sich in unbekanntes Terrain zu wagen, ungeachtet der Gefahren. Diese Kraft ist immer dann vonnöten, wenn wir an einen Punkt im Leben kommen, an dem Wachstum nur möglich ist, wenn wir Altes hinter uns lassen und uns voll und ganz auf das noch Unbekannte fokussieren.

Durch diese kollektiv gespeicherten Erfahrungen und die in uns wirkenden archetypischen Energien steht der Widder für das urmännliche, kriegerische, vereinzelnde, impulsgebende, rücksichtslose, ausschließende, fokussierende Prinzip, wohingegen der Stier die urweibliche, bewahrende, empfangende, nährende, einschließende, zyklische Kraft hervorhebt.

Aufeinanderfolgende Zeichen tragen immer große Widersprüche in sich, aber auch ein sich ergänzendes Potenzial, das zur Weiterentwicklung führt. 

Einer der großen Unterschiede der beiden Zeichen ist wohl, dass die Aufmerksamkeit des Stiers auf den Augenblick, die des Widders nach vorne gerichtet ist. Beides ist wertvoll, vor allem wenn es interagieren kann.

Das beginnende Wassermannzeitalter (Wassermann ist ein androgynes Zeichen) könnte nun das Beste der beiden Gesellschaftsformen verbinden – in Gleichwertigkeit. Noch wirft es viele Fragen auf und konfrontiert uns mit ganz neuen Modellen in den verschiedensten Lebensbereichen. Uranus als Herrscher des Wassermanns kann darin eine Schlüsselposition innehaben und sein im Jahr 2011 neu begonnener Lauf durch die Zeichen kann uns Potenziale und Fallen aufzeigen.

Während Uranus´ Lauf durch den Widder (2010-2018) wurde die kardinale Feuerenergie in ihrer Rücksichtslosigkeit und ihren Egoansprüche oft noch gefördert. Die zerstörerische Seite zeigte sich unter anderem in Form von Wirtschaftskrisen, Terrorismus und Territorialkriegen, die oft ohne große Vorwarnung ausgebrochen sind.

Diese Energie unterstützte es aber auch, mutig neue Wege zu gehen, Ballast, der nicht mehr benötigt wurde, abzuwerfen, Reformen auf den Weg und neue Technologien zum Einsatz zu bringen, um die Ressourcen der Erde effizienter – nicht im Sinne von Ausbeutung – nutzen zu können und damit die globalen Lebensbedingungen zu verbessern.

Die Folgen sind sichtbar. Vieles wurde auf den Weg gebracht, vieles ist inzwischen möglich, wird aber in der Realität noch nicht angewendet oder zumindest nicht in seiner konstruktiven Form. Widder ist ein Feuerzeichen und nicht für die Umsetzung zuständig, dies könnte im nun kommenden Stierzyklus geschehen.

Der Wechsel ins Stierzeichen bringt neue Themen und muss doch auf dem aufbauen, was sich in den letzten Jahren bewegt hat. Es wird sich im Laufe der Zeit zeigen, welche der Neuerungen und Ideen der letzten sieben Jahre wirklich tragen, es wert sind, ausgebaut zu werden, und nutzbringend eingesetzt werden können.

Stier als Erdzeichen mit dem Fokus auf Wachstum, Beständigkeit und Sicherheit ist stark mit der Natur in Resonanz. Hier findet Werden und Vergehen in einem immerwährenden und gleichmäßigen Rhythmus statt. Alles hat seine Zeit und braucht seine Zeit. Eine weitere Herausforderung in einer Ära, die auf Schnelligkeit setzt. Es wird viel Achtsamkeit brauchen, um Möglichkeiten und Chancen zur Weiterentwicklung zu erkennen und ihnen Raum zum Wachsen zu geben und sie nicht im Alltagstrubel zu verlieren.

Das Stierzeichen steht mundan gesehen für die Natur, die Landwirtschaft und die Ökonomie. Hier kann Uranus die in den letzten Jahren begonnenen Umbrüche weiter etablieren. Besonders im Hinblick auf unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde. Nachhaltigkeit, Fairtrade, Bio usw. könnten vom Schlagwort zur Norm werden und zum Überleben des Planeten beitragen, wenn wir altes Wissen mit neuen Forschungen verbinden.

Auch Sicherheitsfragen werden immer aktueller. Was gibt uns Sicherheit und wie und wo können wir sie finden? Wir können uns überlegen, wie weit wir inzwischen abhängig von neuen Technologien sind. (z.B. Wie fühlen wir uns ohne unser Mobiltelefon, wie finden wir unseren Weg ohne ein Navigationssystem, usw.?)

Da Stier auch für die Traditionen und die Sicherung des eigenen Reviers und der eigenen Ressourcen steht, wird zum einen das Thema der Integration alles bisher Fremden in eine neue Runde gehen. Zum anderen wird die Frage nach dem persönlichen Besitz eine Rolle spielen. Wie wichtig ist uns Besitz und Besitzstandswahrung und was brauchen wir, um uns sicher und wohl zu fühlen? Das Teilen tritt bereits wieder in den Vordergrund:   Homesharing, Carsharing, gemeinschaftliche Nutzgärten, Tauschcontainer etc.

Ein weiteres Stierthema sind Nahrung und Genussmittel. Woher kommt unsere Nahrung, wie viel Nährwert steckt in ihr, wie wird sie bearbeitet, um gewisse Effekte zu erzielen, wie viel Zerstörung steckt in ihr? Und wie viel Zeit nehmen wir uns, um uns zu nähren und zu genießen? Wie weit hängt Genuss von Konsum ab und wie sieht unser ganz persönlicher Genussfaktor aus? Die Slowfood-Bewegung ist sicher schon ein erstes Zeichen für eine Veränderung auf diesem Sektor.

Mit Uranus im Stier finden wir die Verbindung eines kollektiven Planeten in einem persönlichen Zeichen. Eine der großen Fragen der kommenden Jahre könnte lauten:

Wie lassen sich private Belange mit übergeordneten Interessen oder den Bedürfnissen anderer vereinbaren?

Wenn wir dabei die Herrscherin des Stierzeichens Venus als Beziehungsplanet betrachten, können wir mit der Vorstellung, dass Uranus ein Kollektivplanet ist, davon ausgehen, dass wir den Beziehungsbogen weiter spannen müssen als bisher. Um nur ein Beispiel zu nennen: das Miteinander von Individuum und Gemeinschaft.

Zudem wird Uranus als Planet der Gleichwertigkeit nicht nur das Rollenbild von Frau und Mann verändern, sondern auch das herrschende Hierarchiegefüge und das Herrschaftssystem.

Venus steht für die Liebe in all ihren irdischen Facetten, aber auch für die Lust, die Freude, den Genuss und in ihren negativen Manifestationen für Gier, Neid und Missgunst. Die griechische Mythologie kennt viele Geschichten dazu.

Im alltäglichen Leben ist gerade die Kombination Gier, Bequemlichkeit und Genuss eine interessante Komponente und wirft die Frage auf, wie viel von etwas wir wirklich brauchen, um Freude und Genuss empfinden zu können? Und wie viel sind wir bereit, dafür zu investieren, ohne zu übervorteilen, oder auch wie viel Zerstörung nehmen wir dafür in Kauf, wenn wir zum Beispiel an unser Kaufverhalten oder an die Produktion von Konsumgütern in Drittländern denken? Dabei spielt sicher auch eine weitere venusische Angelegenheit eine Rolle, der schöne Schein, der immer mehr in den Vordergrund tritt.

Wenn wir Genuss nicht mit Konsum, sondern mit Sinnlichkeit verbinden, können wir uns fragen, mit welchen unserer Sinne wir genießen und welche Möglichkeiten noch brachliegen? Stand in Widder noch der Wettbewerbsgedanke im Vordergrund, könnte mit Stier nun die Muße wieder Einzug in unser Leben halten.

Bei der Lösung dieser Fragen drängt sich geradezu das Gegenzeichen Skorpion auf, mit seiner Fähigkeit zur Ehrlichkeit und Innenschau. Die Aufgabe des Skorpionzeichens ist es, Unwahrheiten aufzudecken, hinter die Fassaden zu schauen und Motivationen zu ergründen. Dabei kommen wir oft mit unseren tiefsten Ängsten in Berührung. Die Sicherheit des Skorpions – in ihrer reif gelebten Form – liegt im Gegensatz zum Stierzeichen nicht im Festhalten, sondern im Vertrauen in die Zyklen. Mit der Gewissheit, dass alles im Leben einem Verlauf folgt, müssen wir nicht mehr versuchen, festzuhalten und abzusichern, sondern können den Augenblick genießen.

Ein weiterer Faktor, der uns bei diesen Themen behilflich sein kann, ist der Mythos von Uranus und Venus. Denn Venus wurde aus dem Samen des Uranus geboren, der bei seiner Entmannung ins Meer viel. Das heißt, dass wir bei allen Revolutionen, Erneuerungen, Erfindungen und Fortschritten die Fähigkeit der Venus, unser Gegenüber mit einzubeziehen, mit im Gepäck haben.

Das Wirken von Uranus im Stier wird sicher nicht immer leicht werden. Stehen sich hier doch Fortschritt und Beständigkeit, Sprengkraft und Blockade, Neu und Alt, Experimentierfreude und Tradition, Technik und Natur, Aktivität und Ruhe, Spannung und Entspannung gegenüber.

Gelingt aber eine konstruktive Verbindung der beiden Energien, dann können innovative Ideen und Technik in Maßen eingesetzt werden zum Erhalt der Natur, der Erde und des Menschen. Dann können Traditionen weiterentwickelt werden, ohne sie zu zerstören. Auf diese Weise findet Wachstum statt, das nicht überfordert und nicht einfach vernichtet, nur um etwas Neues zu installieren. Dadurch kommen wir vielleicht etwas langsamer vorwärts, dafür aber nachhaltiger, weil wir mit der Natur und nicht wider die Natur agieren, der Natur draußen und der Natur in uns – mit allen modernen Hilfsmitteln, die dafür zur Verfügung stehen.

 

 

 

 

 

Einladung

Das Gesundheitszentrum Niedernberg – Irmgard Ulrich
und Astrologie-in-München – Jutta Stemmer
laden Sie herzlich ein zu:

 

„Raum für Zeit – Zeit für Raum“
– Der Zeitgeist – Gedanken zu Saturn im Steinbock

 

Wir leben in einer dichten und schnellen Ära. Dieser Abend will Zeit und Raum geben, um innezuhalten und zu reflektieren, wie wir vom Zeitgeist beeinflusst werden. Manchmal geschieht dies, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Und selbst wenn, fragen wir uns vielleicht, wie wir unsere eigenen Ziele in Einklang bringen können mit der Gemeinschaft/Gesellschaft, in der wir leben.

Als Astrologin sehe ich die Zeitqualität oder den Geist einer bestimmten Zeit im Zusammenspiel von Zyklen, in großen wie in kleinen, die ineinandergreifen und aufeinander aufbauen. Dies nennen wir die momentan aktiven „himmlischen Konstellationen“. Zeiten des Umbruchs, in denen wir uns gerade wieder einmal befinden, sind immer herausfordernd. Unsere alten Handlungsweisen machen uns oft nicht mehr so richtig glücklich und zufrieden. Für neue Strategien fehlen uns die Vorbilder und oft auch die Zeit, um zu reflektieren und zu überlegen, was wir denn gerne wie verändern würden.

Einer dieser „kleinen Zyklen“, der im Dezember 2017 begonnen hat, und uns noch bis Ende 2020 begleiten wird ist

 

„Saturns Lauf durch das Steinbockzeichen“

 

Er dient als Basis, auf der wir uns mittels eines Vortrages und einer offenen Runde, über damit zusammenhängende Potenziale, Möglichkeiten und Herausforderungen ebenso wie bereits vorhandene Erfahrungen austauschen.

Dabei werden wir uns Fragen stellen wie zum Beispiel:

Was ist uns wichtig und wertvoll?
Welches Maß tut uns gut?
An welchen Werten orientieren wir uns?
Wo halten wir an Altem fest, ohne es zu hinterfragen?
Wo kasteien wir uns unnötig?
Können wir das, was uns zur Verfügung steht, genießen?
Wo übernehmen wir (ungefragt) Verantwortung oder weigern uns, es zu tun?
Achten wir die Zyklen des Lebens?

Dieses Treffen ist für alle interessant, die sich aktiv mit den Wachstumsmöglichkeiten einer bestimmten Zeitqualität auseinandersetzen wollen. Im gemeinsamen Austausch werden wir vielfältige Ausdrucksformen der Konstellationen kennenlernen und verschiedene Ansätze, diese zu leben, diskutieren.

 

Wann:  Montag, 24. September 2018 – 18h30
Wo:  Gesundheitszentrum Niedernberg, Böhmerwaldring 5, 63843 Niedernberg
Wieviel:   8 Euro
Anmeldung:   Jutta Stemmer, mail@astrologie-in-muenchen.de
oder Sigrid Herr:
sigridherr@web.de

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt

Neumondhoroskope

Die Zyklen der Neumondhoroskope

Karma – Familie – Individuum

 

„Wer bin ich wirklich?“ Wer stellt sich diese Frage nicht hin und wieder?

Es gibt viele Ansätze, der Antwort darauf ein Stück näher zu kommen. An diesem Abend begeben wir uns mit den Neumondhoroskopen auf die Spur, unseren Entwicklungs- bzw. Entfaltungsweg aufzudecken. Die Etappen dabei sind:

Karmischer Neumond: Unser Seelenauftrag und Themen, die uns aus der Tiefe fortwährend anrühren.

Familien/Sippenneumond: Prägungen und Aufträge, die wir unbewusst immer wieder erfüllen.

Individueller Neumond: Eigene Ziele, deren Verwirklichung uns am Herzen liegt.

 

25. September 2018 um 19.15 Uhr
Veranstaltungsort: Astrologische Gesellschaft Frankfurt am Main e.V.
Julius Leber Schule, Seilerstrasse 32, 60313 Frankfurt

 

Sternenhimmel August

Venus leuchtet weiterhin ab dem Sonnenuntergang als heller Abendstern im Sternbild der Jungfrau. Durch ihren immer früheren Untergang ist sie für uns nur noch kurze Zeit am  Westhimmel beobachtbar.

Auch Jupiter als Abendstern in der Waage verschwindet im Laufe des Monats immer früher vom Nachthimmel.

Merkur im Sternbild Krebs bleibt durch seinen Richtungswechsel am 18.  in Sonnennähe und wird für uns erst in der letzten Augustwoche sichtbar.

Mars bewegt sich durch Steinbock und Schütze. Er ist nach Einbruch der Dämmerung im Südosten zu sehen und nähert sich im Laufe des Monats Saturn an, der in der ersten Nachthälfte für uns sichtbar ist.  Mars und Venus sind diesen Monat die hellsten Objekte am Nachthimmel.

Am 11. August um 11h46 findet eine weitere partielle Sonnenfinsternis statt, die in der Arktis und in Teilen Zentral- und Ostasiens sichtbar ist.

Der gesamte August beschert uns Meteoritenschauer. Den stärksten, den Strom der Perseiden,  können wir vom 9. – 13.  beobachten mit bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde.

 

Sternenhimmel 1. August 22h Südost

 

 

Sternenhimmel 13. August 21h25 Westen

 

 

Sternenhimmel 28. August 05h15 Osten

 

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

 

Monatstrends August

Im Laufe des Monats nähert sich Saturn im Steinbock dem Trigon zu Uranus im Stier bis auf wenige Bogenminuten. Saturn tritt oft als manifestierende und regulierende Energie auf und kann im harmonischen Aspekt erste Auswirkungen und Erkenntnisse in Bezug auf diesen neuen Uranuszyklus aufzeigen und mögliche Korrekturen einleiten. Jahresthemen: „Uranus in Stier“

Am 11. August um 11h46 findet eine weitere partielle Sonnenfinsternis auf 18°40′ Löwe in Konjunktion mit dem rückläufigen Merkur und im Quadrat zu Jupiter statt.  

Sie löst das dritte und letzte Trigon von Jupiter im Skorpion zu Neptun in den Fischen aus, das eine Woche später auf 15°36′ exakt wird und den ganzen Monat über im Orbis bleibt. Jahresthemen: „Jupiter Trigon Neptun“ und „Partielle Sonnenfinsternis“
Sichtbar ist sie in der Arktis und in Teilen Zentral- und Ostasiens. Im Norden Sibiriens erreicht sie eine Bedeckung von 68%.
Wenn die Finsternis einen persönlichen Punkt in unserem Horoskop berührt, werden wir in Bezug auf diese Themen oder Lebensbereiche mit unserem Wunsch nach Lebensfreude, Souveränität und Herzenswärme in Berührung kommen.

 

Der rückläufige Merkur, er erreicht seine Station am 19. August auf 11°31 Löwe, regt uns dazu an, in der Rückschau herauszufinden, was uns Ja zum Leben sagen lässt, oder auch, was uns bis jetzt daran gehindert hat und wie wir Kreativität und Eigeninitiative in unser Leben bringen können.
Das Quadrat zu Jupiter kann uns eine zu hohe Erwartungshaltung bewusst machen, die uns daran hindert, mit uns zufrieden und glücklich zu sein. Durch das ausgelöste Trigon von Jupiter zu Neptun können unsere Sehnsüchte und Wünsche in den Vordergrund treten und es kann uns schwerfallen, die Realität anzuerkennen.
Der rückläufige Mars im Wassermann am absteigenden Mondknoten kann dabei helfen, in eine betrachtende Distanz zu gehen und aus dieser Position heraus frühere Verhaltensweisen und Handlungsarten anzuschauen, zu reflektieren, was möglich ist, was aussortiert werden muss, was zu uns passt und was zurückgelassen oder verändert werden will.

 

 

Partielle Sonnenfinsternis am 11. August um 11h46 MEZ in München

 

 

Der Vollmond am 26. August um 13h56 auf 3°12′ der Achse Jungfrau-Fische löst das auslaufende Trigon von Saturn zu Uranus noch einmal aus. s.o.

Fast gleichzeitig erreicht der rückläufige Mars am 27. August seine Station auf 28°36 Steinbock in Konjunktion mit der interpolierten Lilith. Genauer beschrieben ist er in den Junitrends und den Jahresthemen.

Die Konstellation zeigt uns deutlich, dass eine Ausrichtung auf das Machbare und Notwendige angesagt ist, ohne unsere Träume und Wünsche aus den Augen zu verlieren.

 

 

Vollmond 26. August um 13h56 MEZ in München

 

 

Bis Ende August erreichen die beiden rückläufigen Planeten Merkur und Mars ihre Station zur Direktläufigkeit und unterstützen uns darin, die Erkenntnisse der letzten Wochen und Monate in der kommenden Zeit allmählich in die Tat umzusetzen.

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

 

© Jutta Stemmer

 

Raum für Zeit – Zeit für Raum

Der Zeitgeist – Gedanken zu Saturn im Steinbock

 

Wir leben in einer dichten und schnellen Ära. Dieser Abend will Zeit und Raum geben, um innezuhalten und zu reflektieren, wie wir vom Zeitgeist beeinflusst werden. Manchmal geschieht dies, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Und selbst wenn, fragen wir uns vielleicht, wie wir unsere eigenen Ziele in den Einklang bringen können mit der Gemeinschaft/Gesellschaft, in der wir leben.

Als Astrologin sehe ich die Zeitqualität oder den Geist einer bestimmten Zeit im Zusammenspiel von Zyklen, in großen wie in kleinen, die ineinandergreifen und aufeinander aufbauen, den momentan aktiven „himmlischen Konstellationen“.

Einer dieser Zyklen, der im Dezember 2017 begonnen hat, und uns noch bis Ende 2020 begleiten wird ist:

 

„Saturns Lauf durch das  Steinbockzeichen“ 

 

Er dient uns als Basis, auf der wir uns mittels eines Vortrages und einer offenen Runde, über damit zusammenhängende Potenziale, Möglichkeiten und Herausforderungen ebenso wie bereits vorhandene Erfahrungen austauschen.

Dabei werden wir uns Fragen stellen wie zum Beispiel:

 

Was ist uns wichtig und wertvoll?
Welches Maß tut uns gut?
An welchen Werten orientieren wir uns?
Wo halten wir an Altem fest, ohne es zu hinterfragen?
Wo kasteien wir uns unnötig?
Wo übernehmen wir (ungefragt) Verantwortung oder weigern uns, es zu tun?
Können wir das, was uns zur Verfügung steht, genießen?
Achten wir die Zyklen des Lebens?

 

Dieses Treffen ist für alle interessant, die sich aktiv mit den Wachstumsmöglichkeiten einer bestimmten Zeitqualität auseinandersetzen wollen. Im gemeinsamen Austausch werden wir vielfältige Ausdrucksformen der Konstellationen kennenlernen und verschiedene Ansätze, diese zu leben, diskutieren.

Erste Anregungen finden Sie im Artikel: „Saturn in Steinbock“ auf
www.astrologie-in-muenchen.de

 

Wann:            Freitag 10. August 2018 – 19.00h
Wo:                 Atlantis Freising – Zentrum für ein neues BewusstSein
                         Erdinger Str. 82a, 85356 Freising
Wieviel:        10 Euro

 

 

 

 

Wenn Sie erfahren wollen, wie der Zeitgeist mit Ihrem persönlichen Horoskop in Resonanz geht, welche Lebensbereiche und Themen davon betroffen sind, und wie Sie Ihre eigenen Ressourcen bestmöglich nutzen können, haben Sie die Möglichkeit zu einer Horoskopbesprechung

am Samstag 11. August: 11.00h – 14.30h
und Freitag 17.August: 13.00 – 19.00h
im Atlantis – Zentrum für ein neues Bewusstsein in Freising

Eine Sitzung dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 120 Euro. Für die Vorbereitung brauche ich Ihre genauen Geburtsdaten: Datum, Ort und Zeit. Das Gespräch können Sie gerne aufzeichnen oder Sie erhalten von mir einen Mitschnitt auf CD.

 

Anmeldungen für den Vortrag und die Beratungn über:
Atlantis Freising – Anmeldeformular

oder www.astrologie-in-muenchen.de

Sternenhimmel Juli

Venus leuchtet weiterhin ab dem Sonnenuntergang als heller Abendstern zwischen den Sternbildern Krebs und Löwe  und geht gegen Mitternacht unter. Merkur, noch immer mit schwacher Helligkeit, steht an ihrer rechten Seite. Er ist aber nur sehr kurz am Nachthimmel zu sehen, da er am 26. die Richtung wechselt und sich wieder der Sonne nähert.

Mars bleibt durch seinen langsamen Lauf im Sternbild Steinbock und ist nach der Venus das hellste Objekt. Er steht mit Jupiter in der Waage und Saturn im Sternbild des Schützen in einer Reihe. Das Trio zeigt sich von Sonnenuntergang bis weit in die Nacht hinein.

Die partielle Sonnenfinsternis am 13. des Monats ist mit einer maximalen Bedeckung von 22% nur in der Antarktis und Australien zu beobachten.

Am  27. Juli geht der Mond bereits verfinstert auf und erreicht seine totale Bedeckung zwischen 20h30 und 21h30.

Meteoritenschauer sind zwischen Mitte Juli und Mitte August gut zu beobachten. Ende Juli können aus dem Sternbild Wassermann bis zu 25 Sternschnuppen pro Stunde erwartet werden.

 

 

Sternenhimmel 1. Juli  0h45 MEZ Süd

 

 

Sternenhimmel 1. Juli 22h30 MEZ West

 

 

Sternenhimmel mit Meteoritenschauer  29. Juli 23h30 MEZ

 

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Monatstrends Juli

Mars bleibt noch bis 27. August rückläufig. Genauer beschrieben ist er in den Junitrends und den Jahresthemen. Den Juli über bewegt er sich im Bereich des absteigenden Mondknotens im Wassermann und ist somit Teil der partiellen Sonnenfinsternis vom 13. Juli um 05h01 auf 20°45 Krebs und in Opposition zu Pluto, die in der Antarktis, in Tasmanien und Teilen Australiens mit einer maximalen Bedeckung von 22% nur wenig sichtbar ist. ð Jahrestrends

Wenn die Finsternis einen persönlichen Punkt in unserem Horoskop berührt, werden wir in Bezug auf diese Themen oder Lebensbereiche mit unseren wahren Bedürfnissen, Emotionen, Sehnsüchten und Ängsten in Kontakt kommen. Eine gute Konstellation mit heilendem Potenzial, um unsere tiefer liegenden Motivationen zu ergründen und ehrlich zu uns und anderen zu sein. Verschließen wir jedoch die Augen vor ungeliebten Erkenntnissen oder begeben wir uns in Ausweichmanöver, kann es gut sein, dass wir in Situationen geraten, in denen wir uns ohnmächtig fühlen. Der rückläufige Mars im Wassermann am absteigenden Mondknoten kann dabei helfen, in eine betrachtende Distanz zu gehen und aus dieser Position heraus frühere Verhaltensweisen und Handlungsarten anzuschauen, zu reflektieren und auszusortieren, was zu uns passt und was zurückgelassen oder verändert werden will.

 

Partielle Sonnenfinsternis am 13. Juli um 05h01 MEZ in München

 

 

Bei der totalen Mondfinstern am 27. Juli um 22h21 auf 4°45 der Achse Löwe-Wassermann steht der rückläufige Mars beim Mond und greift die Themen der vorausgegangenen Sonnenfinsternis auf. ð Jahrestrends
Die Vollmondenergie ist per se schon energetisch, dazu kann Uranus im T-Quadrat zur Finsternisachse verstärkt zu innerer und äußerer Unruhe führen, aber auch inspirierend wirken und unerwartete oder überraschende Lösungsansätze finden. Die Beteiligung des rückläufigen Mars bringt eine gewisse Ambivalenz in das Energiegefüge. Einerseits ein starker Drang nach Aktivität und Vorwärtsgehen, andererseits die Notwendigkeit des Innehaltens und Reflektierens. Der leere Raum im Skorpion (gegenüber Uranus) kann hier ein Lösungsansatz sein, indem wir die tiefer liegenden Motivationen und Ursachen für auftretende Unruhe, Ängste und Druck ergründen.

 

 

 Totale Mondfinsternis 27. Juli um 22h21 MEZ in München

 

 

Fast zeitgleich mit der Mondfinsternis beginnt Merkur am 26. Juli seinen Rückläufigkeitszyklus auf 23°27′ Löwe und wird am 19. August auf 11°31 Löwe wieder die Richtung wechseln. ð Jahrestrends

Die beiden rückläufigen persönlichen Planeten Merkur und Mars unterstützen in den nächsten drei Monaten die Rückschau und Reflexion sowie das Auf- und Nacharbeiten und entsprechende Korrekturen. Wenn wir uns dazu Zeit und Ruhe gönnen, können wir viel erreichen. Wenn wir aber versuchen, um jeden Preis Fortschritte zu erzielen, können wir wichtige Dinge übersehen oder ausgebremst werden.

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

 © Jutta Stemmer

 

Einladung

 

„Ressourcen zur Stressbewältigung im Alltag“
– astrologisch betrachtet-

Die Glockenbachbuchhandlung – Petra Schulz
und „Astrologie in München“ – Jutta Stemmer

laden Sie herzlich ein zu einem Vortrag mit der Frage:

Wie kann uns die Astrologie dabei helfen,
immer wieder auftauchende „Stressmuster“ zu erkennen
und welche Ressourcen haben wir zur Verfügung,
um in Balance zu kommen?

Wenn Sie Ihre Geburtsdaten (Datum, Zeit, Ort) mitbringen,
können wir mit Livebeispielen arbeiten.

Wann: Dienstag 26. Juni 2018 um 19.00 Uhr

Wo: Glockenbachbuchhandlung
Hans-Sachs-Str. 11 in München

Unkostenbeitrag: 10 Euro


Anmeldung:  www.astrologie-in-muenchen.de
             oder:  www.glockenbachbuchhandlung.de

Sternenhimmel Juni

Die Sonne wandert ihrem Höchststand am 21. Juni -der Sommersonnwende- entgegen. Danach werden die Tage langsam wieder kürzer.

Venus leuchtet weiterhin ab dem Sonnenuntergang  als heller Abendstern  zwischen den Sternbildern Krebs und Zwilling  und geht gegen Mitternacht unter. Zum Monatende und nur in südlichen Gefilden und für wenige Minuten  sichtbar gesellt sich, mit noch schwacher Helligkeit, Merkur an ihre rechte Seite.

Mars verlangsamt seinen Lauf  bis er Ende des Monats im Sternbild Steinbock zum Stillstand kommt. Dabei gewinnt er an Helligkeit und ist nach der Venus das hellste Objekt am Nachthimmel.

Und auch Jupiter im Sternbild der Waage wird von der Erde aus gesehen immer langsamer.

Mars, Jupiter und Saturn im Sternbild des Schützen sind die ganze Nacht über gut beobachtbar.

 

Sternenhimmel 2. Juni 3h30 MEZ Süd/Südwest

 

 

25. Juni 22h30 MEZ West/Nordwest

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org