Monatstrends Oktober

 

Die Haupttendenzen des ersten Halbjahres sind in den Monatstrends Juni zusammengefasst. Dort finden Sie auch eine ausführliche Beschreibung der monatsübergreifenden Themen.

Mars ist vom 10. September bis 14. November rückläufig und durchquert dabei das Widderzeichen von 28°08′ nach 15°13′. Seinen Ausgangspunkt erreicht er am 2. Januar 2021. ⇒Jahrestrends

Mars steht für Energie, Handlung, Tatkraft, Aktivität, Entscheidungen, Durchsetzungsfähigkeit, Aggression, Konflikte, Wut und für unser Immunsystem.

Der Rückläufigkeitszyklus im Zeichen Widder hinterfragt vor allem den Umgang mit Kraft, Herausforderungen und Konflikten sowie mit Aggression, Mut, Selbstbestimmtheit und Rücksichtslosigkeit.

Konkret bedeutet die Phase der Rückläufigkeit oft eine Auseinandersetzung mit länger zurückliegenden Taten und Entscheidungen sowie deren Konsequenzen. Das kann sich sowohl positiv als auch negativ auswirken. Wenn wir erkennen, was uns an einen bestimmten Punkt geführt hat, können wir die Aufgabe annehmen, ohne uns in der Vergangenheit und dem „wenn“, „dann“, „hätte“, „wäre“, usw. zu verlieren. Dann sind wir in der Lage, die richtigen Entscheidungen für den Augenblick zu treffen. Eine weitere Auswirkung besteht darin, dass bisher verdrängte Konflikte und Aggressionen aufbrechen und geklärt werden wollen. Unser Immunsystem ist in dieser Zeit durchaus dankbar für ein wenig Unterstützung und freut sich, wenn wir uns – und andere – nicht überfordern.

Besonders für aktive Menschen, die Wert auf Schnelligkeit und Leistung legen, ist diese Zeit des Innehaltens eine große Herausforderung. Hilfreich kann es sein, den Fokus nicht so sehr auf die Stagnation zu legen, sondern auf die Möglichkeit, zurückzuschauen, zu prüfen und zu korrigieren, um danach wieder mit neuer Kraft vorwärtszuschreiten. 

Wir haben in den letzten Monaten erfahren und tun dies auf einigen Gebieten immer noch, was es bedeutet, ausgebremst zu werden, zu verlangsamen, eingeschränkt zu sein, innezuhalten und sich zu besinnen. Das löst unterschiedliche Gefühle und Reaktionen aus.

Vielleicht ist dies auch darauf zurückzuführen, dass Stillstand, ganz zu schweigen von Rückschritten, in den letzten Jahren oder sogar Jahrzehnten nicht nur ungewohnt war, sondern oft auch einem Versagen gleichkam. Wenn wir anstelle unseres gewohnten linearen Denkens eine zyklische Sichtweise zulassen würden, könnten wir schnell feststellen, dass das Streben nach einem ständigen Weiter oder Mehr wider die Natur ist. Vielleicht können wir ja diese für manche schwere und ängstigende, für andere dagegen erholsame Zeit dafür nutzen, zu schauen, wo wir selbst aus unserer Balance geraten sind. Wir können die Rückläufigkeit im oben beschriebenen Sinne nicht als Mangel betrachten, sondern als Möglichkeit zu reflektieren, weil eben gerade jetzt keine Schritte nach vorne gemacht werden wollen, sondern es Zeit für eine Überprüfung unseres Weges ist. Wenn wir danach klarer sehen, was ansteht, können wir den Fokus gezielt ausrichten. 

Mars bildete bereits im August das erste Mal Quadrate mit Jupiter, Saturn und Pluto im Steinbock. Nach seiner Umkehr im September wiederholen sich diese Konstellationen von Ende September bis Mitte Oktober und Ende Dezember findet dann das letzte Mars-Pluto-Quadrat statt.

Wir haben also einige Monate Zeit, uns mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

Das Konfliktpotenzial dieses Aspektes liegt in der Ungeduld und Konfliktbereitschaft, wenn etwas nicht dem persönlichen Standard entspricht (Widder), versus Besonnenheit, Sicherheitsbewusstsein, dem Abwägen der Konsequenzen und einer generellen Verantwortungsbereitschaft (Steinbock). Dazu kommt, dass Widder ein egobetontes Zeichen ist, während der Steinbock sich an gesellschaftlichen Belangen und Anliegen ausrichtet. Kurz gesagt könnten die persönliche Zielsetzung und der eigene Wille immer wieder auf gemeinschaftliche Vorstellungen und Interessen treffen. Je nachdem, in welchen Hausbereichen die Konstellation im eigenen Horoskop zu stehen kommt oder welche Radixfaktoren davon betroffen sind, können die Auswirkungen auf den Einzelnen unterschiedlich ausfallen.

 

Im Oktober wird neben Mars auch Merkur retrograd. Er läuft ab dem 14. Oktober rückwärts von 11°40′ Skorpion bis 25°53′ Waage am 3. November und erreicht seinen Ausgangspunkt am 19. November. ⇒Jahrestrends

Merkur steht für Kommunikation, Wissen, Lernen, Kontakte, Handel und Verkehr.

Die klassische Deutung spricht davon, dass es während des rückläufigen Merkurs vermehrt zu Problemen in Kommunikation, Handel und Verkehr kommt und dass keine Verträge abgeschlossen werden sollen.

Wenn wir Merkur aus dem Blickwinkel der psychologischen Astrologie betrachten, können wir uns Gedanken darüber machen, wie wir mit anderen kommunizieren. Eine weitere Frage könnte sein, aus welchen Gründen wir Kontakte pflegen und aufrechterhalten.

Merkur steht u.a. für den Anteil in uns, der für unsere Denkfähigkeit und unser Lernvermögen steht. Denken wir Dinge zu Ende oder bleiben wir an der Oberfläche und wenn ja, warum?

Generell ist dies eine gute Zeit, um Liegengebliebenes und Aufgeschobenes aufzuarbeiten, alte Verhaltensmuster zu überprüfen, Altlasten zu entsorgen sowie Pläne zu überdenken und von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten. Dabei können sich völlig neue Sichtweisen auftun.

Oft wird die Rückläufigkeit eines Planeten als hinderlich oder lästig empfunden. Dennoch gibt sie uns Zeit zur genaueren Betrachtung der anstehenden Themen und die Möglichkeit, Vergessenes nachzuholen, zu rekapitulieren und ein eventuelles Ungleichgewicht auszugleichen.

 

Zum Vollmond am 01. Oktober 2020 um 23h05 MEZ auf 09°08′ Waage-Widder steht Chiron in Konjunktion mit dem Mond.

Die Opposition von Sonne und Mond (Vollmond) hat oft damit zu tun, dass uns ein Prinzip bewusst wird. Bei Widder-Waage geht es um das Thema „Ich und die anderen“. Chiron symbolisiert sowohl eine Sensibilität, eine Verletzlichkeit als auch die Angst davor, ausgestoßen zu werden. Durch seine Stellung am Widdermond könnten dies alte Verletzungen sein, die uns aufgrund unseres spontanen Gefühlsausdrucks, unserer Direktheit oder unserer Impulsivität zugefügt wurden. Auch vorstellbar wäre eine Angst davor, abgewiesen zu werden, wenn wir uns für unsere eigenen Belange einsetzen.

 

 Vollmond 01. Oktober um 23h05 MEZ in München

 

Der Neumond am 16. Oktober findet um 21h31 auf 23°53′ Jungfrau statt und bildet ein T-Quadrat mit dem rückläufigen Mars und Jupiter, Saturn und Pluto am Apex.

Wie schon in den Monaten davor bleiben die Planeten, die am Neumond beteiligt sind, die gleichen, nur die Aspektfigur verändert sich.

D.h. die oben beschriebenen Themen zum rückläufigen Mars und zu Jupiter, Saturn, Pluto im Steinbock erhalten durch die Neumonde immer wieder neue Impulse.

Betrachtet man das Horoskopbild, so fällt auf, dass es vor allem aus Spannungsaspekten besteht. Das deutet zusammen mit dem rückläufigen Mars im Widder auf Auseinandersetzungen und Konfliktbereitschaft hin. Wenn wir die Waageenergie des Neumondes bewusst integrieren, kann dies durchaus hilfreich sein. Denn Waage steht für Diplomatie und die Fähigkeit des Ausgleichens. Wenn wir das Gegenüber einbeziehen und versuchen, verschiedene Standpunkte zu verstehen, können wir für Entspannung sorgen.

 

Neumond 16. Oktober 21h31 MEZ in München 

 

 Ebenfalls viele Spannungen weist das Horoskop des zweiten Vollmondes des Monats am 31. Oktober um 15h49 auf 08°38′ Skorpion-Stier auf.

Stier und Skorpion sind fixe Zeichen. Festhalten und Kontrolle spielen für beide eine große Rolle, sowohl auf der materiellen als auch auf der emotionalen Ebene. Dabei geht es dem Stier um das Bewahren des Vertrauten und dem Schaffen von Sicherheiten, in denen etwas gedeihen und wachsen kann, während der Skorpion um die Zyklen und Schattenseiten des Lebens weiß und Energie oft darauf verwendet, diese verdeckt zu halten. Wenn der Fokus aber ausschließlich darauf liegt, einen Status quo zu erhalten, wird Weiterentwicklung verhindert.

Uranus als erneuernde Energie und als Planet der Erkenntnis kann frischen Wind in festgefahrene Strukturen bringen und gleichzeitig für Unruhe, Ungeduld und Nervosität im Innen und Außen sorgen. Insgesamt eine widersprüchliche Konstellation, die sich einerseits ergänzen, andererseits aber auch für eine gewisse Zerrissenheit stehen kann. Der Mond im Stier kann in seiner positiven Entsprechung als Ankerpunkt verstanden werden, wenn wir seine Qualitäten bewusst einsetzen. Dann sorgt er durch Ruhe, Beschaulichkeit, Geduld und seinem Bezug zur Erde für Entspannung.

 

 Vollmond 31. Oktober 15h49 MEZ in München 

 

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

 © Jutta Stemmer

Der Sternenhimmel im Oktober

 

Venus können wir nur noch für kurze Zeit in den frühen Morgenstunden als strahlende Präsenz am Nachthimmel bewundern. Anfang Oktober zieht sie an Regulus dem Hauptstern des Löwen vorbei.

Mars hingegen ist die ganze Nacht über auf seinem Weg von Ost nach West zu sehen. Seit dem 9. September bewegt er sich in der Oppositionsschleife und von der Erde aus gesehen rückwärts durch das Sternbild Fische. Dabei ist er der Erde sehr nahe und leuchtet rot am nächtlichen Himmel.

Jupiter und Saturn im Sternbild des Schützen bleiben sich nahe und können von Sonnenuntergang bis gegen Mitternacht am Himmel beobachtet werden. Am 22.10. sind sie zusammen mit der zunehmenden Mondsichel zu sehen.

 

Sternenhimmel am 05. Oktober um 5h30 in östlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 09. Oktober um 21h30 in östlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 22. Oktober um 19h30 in südlicher Richtung

 

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Monatstrends September

 

Die Haupttendenzen des ersten Halbjahres sind in den Monatstrends Juni zusammengefasst. Dort finden Sie auch eine ausführliche Beschreibung der monatsübergreifenden Themen.

Ab Mitte/Ende September wechseln die Gesellschaftsplaneten Jupiter und Saturn in neue Gradbereiche und bringen demzufolge auch neue Herausforderungen, Erfahrungen und Möglichkeiten mit sich.

Mars hingegen ist vom 10. September bis 14. November rückläufig und durchquert dabei das Widderzeichen von 28°08′ nach 15°13′. Seinen Ausgangspunkt erreicht er am 2. Januar 2021.

Mars steht für Energie, Handlung, Tatkraft, Aktivität, Entscheidungen, Durchsetzungsfähigkeit, Aggression, Konflikte, Wut und für unser Immunsystem.

Der Rückläufigkeitszyklus im Zeichen Widder hinterfragt vor allem den Umgang mit Kraft, Herausforderungen und Konflikten sowie mit Aggression, Mut, Selbstbestimmtheit und Rücksichtslosigkeit.

Konkret bedeutet die Phase der Rückläufigkeit oft eine Auseinandersetzung mit länger zurückliegenden Taten und Entscheidungen sowie deren Konsequenzen. Das kann sich sowohl positiv als auch negativ auswirken. Wenn wir erkennen, was uns an einen bestimmten Punkt geführt hat, können wir die Aufgabe annehmen, ohne uns in der Vergangenheit und dem „wenn“, „dann“, „hätte“, „wäre“, usw. zu verlieren. Dann sind wir in der Lage, die richtigen Entscheidungen für den Augenblick zu treffen. Eine weitere Auswirkung besteht darin, dass bisher verdrängte Konflikte und Aggressionen aufbrechen und geklärt werden wollen. Unser Immunsystem ist in dieser Zeit durchaus dankbar für ein wenig Unterstützung und freut sich, wenn wir uns – und andere – nicht überfordern.

Besonders für aktive Menschen, die Wert auf Schnelligkeit und Leistung legen, ist diese Zeit des Innehaltens eine große Herausforderung. Hilfreich kann es sein, den Fokus nicht so sehr auf die Stagnation zu legen, sondern auf die Möglichkeit, zurückzuschauen, zu prüfen und zu korrigieren, um danach wieder mit neuer Kraft vorwärtszuschreiten. 

Wir haben in den letzten Monaten erfahren und tun dies auf einigen Gebieten immer noch, was es bedeutet, ausgebremst zu werden, zu verlangsamen, eingeschränkt zu sein, innezuhalten und sich zu besinnen. Das löst unterschiedliche Gefühle und Reaktionen aus.

Vielleicht ist dies auch darauf zurückzuführen, dass Stillstand, ganz zu schweigen von Rückschritten, in den letzten Jahren oder sogar Jahrzehnten nicht nur ungewohnt war, sondern oft auch einem Versagen gleichkam. Wenn wir anstelle unseres gewohnten linearen Denkens eine zyklische Sichtweise zulassen würden, könnten wir schnell feststellen, dass das Streben nach einem ständigen Weiter oder Mehr wider die Natur ist. Vielleicht können wir ja diese für manche schwere und ängstigende, für andere dagegen erholsame Zeit dafür nutzen, zu schauen, wo wir selbst aus unserer Balance geraten sind. Wir können die Rückläufigkeit im oben beschriebenen Sinne nicht als Mangel betrachten, sondern als Möglichkeit zu reflektieren, weil eben gerade jetzt keine Schritte nach vorne gemacht werden wollen, sondern es Zeit für eine Überprüfung unseres Weges ist. Wenn wir danach klarer sehen, was ansteht, können wir den Fokus gezielt ausrichten. 

Die marsische Kraft dient in den nächsten Monaten immer wieder als Impulskraft und kann dabei für einen sprichwörtlich heißen Sommer sorgen. 

Bis zu seiner Station am 10. September nähert sich Mars der Konjunktion mit Lilith bis auf wenige Bogenminuten, danach zieht er sich langsam zurück, spürbar werden die Themen noch für einige Zeit bleiben. [ Monatstrends August.

Mars im Widder bildete bereits im August Quadrate mit Jupiter, Saturn und Pluto im Steinbock. Nach seiner Umkehr im September wiederholen sich diese Konstellationen und Ende Dezember findet dann das letzte Mars-Pluto-Quadrat statt.

Wir haben also einige Monate Zeit, uns mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

Das Konfliktpotenzial dieses Aspektes liegt in der Ungeduld und Konfliktbereitschaft, wenn etwas nicht dem persönlichen Standard entspricht (Widder), versus Besonnenheit, Sicherheitsbewusstsein, dem Abwägen der Konsequenzen und einer generellen Verantwortungsbereitschaft (Steinbock). Dazu kommt, dass Widder ein egobetontes Zeichen ist, während der Steinbock sich an gesellschaftlichen Belangen und Anliegen ausrichtet. Kurz gesagt könnten die persönliche Zielsetzung und der eigene Wille immer wieder auf gemeinschaftliche Vorstellungen und Interessen treffen. Je nachdem, in welchen Hausbereichen die Konstellation im eigenen Horoskop zu stehen kommt oder welche Radixfaktoren davon betroffen sind, können die Auswirkungen auf den Einzelnen unterschiedlich ausfallen.

 

Der Vollmond am 2. September 2020 um 07h22 MEZ auf 10°12′ Jungfrau-Fische steht im Trigon/Sextil zu Uranus.

Das Fischezeichen steht für Träume, Vorstellungen, Phantasie, Medialität, Sensitivität, Mitgefühl, Empathie, Spiritualität, Verbundenheit, Hilfsbereitschaft, den Umgang mit feinstofflichen Energien u.v.m. Wir können uns fragen, ob wir diese Qualitäten und Fähigkeiten im Alltag leben und in welchen Bereichen wir sie aktiv nutzen. Aber auch, wo wir aufgrund großer Offenheit und Sensibilität davon überrollt werden. Und ob wir alltagstaugliche Strategien haben, uns zu schützen, wenn wir aufgrund hoher Sensibilität und Offenheit darunter zu leiden beginnen.

Dabei kann uns die Jungfrau-Qualität unterstützen. Sie hat ein feines Gespür dafür, was unserer Gesundheit und unserem Wohlbefinden guttut bzw. was schadet. In der Praxis würde das bedeuten, regelmäßig kleine Rituale in den Alltag einzubauen, die uns bewusst erden und zu uns kommen lassen.
Wie schon im August ist Uranus in Kontakt mit der Vollmondachse und kann sowohl zu innerer und äußerer Unruhe führen, aber auch inspirierend wirken oder es können sich unerwartete oder überraschende Lösungsansätze auftun.

 

 Vollmond 02. September um 07h22 MEZ in München

 

Der Neumond am 17. September findet um 13h00 auf 25°00′ Jungfrau im Trigon zu Saturn und Pluto sowie im Quinkunx zum rückläufigen Mars statt.  

Wie schon im Neumond-Horoskop vom August befinden sich auch hier Saturn-Pluto, der Neumond und der rückläufige Mars in einem blau-grün-roten Aspekt-Dreieck, das aufgrund seiner unterschiedlichen Aspekte, einem spannungsgeladenen, einem harmonischen und einem Unsicherheits- und Sehnsuchtsaspekt sowohl großes Potenzial und Kreativität als auch Herausforderungen und Unsicherheiten in sich birgt.
Interessanterweise verändert sich die Drehrichtung der Konstellation von retrograd nach direkt, was für Erkenntnisfähigkeit und Lösungsfindung steht, ein schöner Gedanke……..

In der Schweizer Schule von Bruno und Louise Huber wird diese Figur ein Dominanzdreieck genannt. Auch wenn wir es hier nicht mit einem persönlichen Horoskop, sondern einer Mundankonstellation zu tun haben, sind die Themen eines solchen Dominanzdreiecks durchaus auch auf unser Zeitgeschehen anzuwenden: Ich zitiere aus ihrem Buch „Aspektbild-Astrologie“:  Wandlung und Transformation. Hier wird häufig die Erkenntnisfähigkeit auf die Probe gestellt und eine qualitative Änderung des aktiven, leistungsorientierten Selbstausdruck verlangt. Motivwandlung und Transformation sind für lange Perioden im Vordergrund. Eine häufige und einschneidende Erfahrung des Konflikts (Quadrat) liegt im Erleben der eigenen Unzulänglichkeit bezüglich eines bestimmten Problems, von dem man annahm, es zu beherrschen (Trigon). Nun beginnt der Prozess der grossen Suche (Quinkunx), der häufig eine Revision des Selbstentwurfs beinhaltet.

 

Neumond  17. September  13h00 MEZ in München 

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

 © Jutta Stemmer

Der Sternenhimmel im September

Venus können wir nur kurz in den frühen Morgenstunden bis Sonnenaufgang im Osten bei ihrem Lauf vom Sternbild Zwilling über Krebs in Richtung Löwe beobachten. Am 13.09. steht die abnehmende feine Mondsichel rechts über ihr.

Mars hingegen ist die ganze Nacht über auf seinem Weg von Ost nach West zu sehen. Ab dem 9. September bewegt er sich in der Oppositionsschleife und von der Erde aus gesehen rückwärts durch das Sternbild Fische. Dabei ist er der Erde sehr nahe und leuchtet rot am nächtlichen Himmel.

Jupiter und Saturn im Sternbild des Schützen stehen von Sonnenuntergang bis gegen Mitternacht am Himmel und wandern von Südost nach Südwest.

Merkur bleibt weiterhin für uns unsichtbar.

 

Sternenhimmel am 4. September um 23h00 in östlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 13. September um 4h20 in östlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 19.  September um 5h00 in östlicher Richtung

 

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Monatstrends August

 

Die Haupttendenzen des ersten Halbjahres sind in den Monatstrends Juni zusammengefasst. Dort finden Sie auch eine ausführliche Beschreibung der monatsübergreifenden Themen.

Die Gesellschaftsplaneten Jupiter und Saturn sowie die geistigen Planeten Uranus, Neptun, Pluto bleiben in ihren retrograden Phasen. Erst ab Mitte/Ende September wechseln Jupiter und Saturn in neue Gradbereiche und bringen demzufolge auch neue Herausforderungen, Erfahrungen und Möglichkeiten mit sich.

Während Merkur und Venus ihren direkten Lauf wieder aufgenommen haben, bewegt sich Mars bereits seit Ende Juli in den Graden seiner Rückläufigkeit von September bis November. Die generellen Themen einer Rückläufigkeit wurden in den Juli-Trends ausführlich beschrieben. 

Die marsische Kraft dient in den nächsten Monaten immer wieder als Impulskraft und kann dabei für einen sprichwörtlich heißen Sommer sorgen. 

Im August nähert Mars sich seiner Konjunktion mit Lilith und bleibt von Mitte August bis Anfang September im Orbis von 1°.
Nach der dreifachen Chiron-Lilith-Konjunktion im Frühling begegnen sich nun wieder ein männliches und weibliches Prinzip. Da Lilith die Große Göttin aus matriarchalen Zeiten symbolisiert und Mars das urmännliche Prinzip des Patriarchats, d.h. der Gesellschaftsform, die uns seit einigen Jahrtausenden geläufig ist, prallen unter Umständen nicht nur verschiedene Sicht- und Herangehensweisen aufeinander, sondern es können auch alte Verletzungen und Ängste wieder ans Licht kommen. Das bezieht sich nicht nur auf den Kampf der Geschlechter, sondern auch auf alles Unterdrückte und Ausgestoßene, seien es nun Kulturen, Länder, Ethnien, usw.
Die Gefahr liegt darin, dass Mars im Widder auf althergebrachte Muster zurückgreift und u. U. seine destruktive, rücksichtslose und unterdrückende Kraft auslebt. Die Chance liegt darin, seine Kraft neu zu definieren und Mut, Kraft, Stärke und Pioniergeist auf ein gemeinsames Ziel zu richten.

Außerdem bildet Mars im Widder im August nach und nach Quadrate mit Jupiter, Saturn und Pluto im Steinbock. Nach seiner Umkehr im September wiederholen sich diese Konstellationen und Ende Dezember findet dann das letzte Mars-Pluto-Quadrat statt.

Wir haben also einige Monate Zeit, uns mit diesen Themen auseinanderzusetzen. Impulse zur Steinbockenergie finden Sie in den Monatstrends Mai.

Das Konfliktpotenzial dieses Aspektes liegt in der Ungeduld und Konfliktbereitschaft, wenn etwas nicht dem persönlichen Standard entspricht (Widder), versus Besonnenheit, Sicherheitsbewusstsein, dem Abwägen der Konsequenzen und einer generellen Verantwortungsbereitschaft (Steinbock). Dazu kommt, dass Widder ein egobetontes Zeichen ist, während der Steinbock sich an gesellschaftlichen Belangen und Anliegen ausrichtet. Kurz gesagt könnten die persönliche Zielsetzung und der eigene Wille immer wieder auf gemeinschaftliche Vorstellungen und Interessen treffen. Je nachdem, in welchen Hausbereichen die Konstellation im eigenen Horoskop zu stehen kommt oder welche Radixfaktoren davon betroffen sind, können die Auswirkungen auf den Einzelnen unterschiedlich ausfallen.

 

Der Vollmond am 3. August 2020 um 17h58 MEZ auf 11°45′ Löwe-Wassermann steht im Quadrat zu Uranus.

Auf dieser Achse sind wir dazu aufgefordert, Wege zu finden, wie wir die Geistesebene und Inspiration der Wassermannenergie mit der Herzlichkeit und Wärme des Löwen für eigene und übergeordnete Ziele einsetzen können. Damit greift er thematisch die oben beschriebenen Themen von Mars zu Jupiter, Saturn und Pluto auf. Denn auch Löwe ist ein egobetontes Zeichen, während Wassermann als humanitäres Zeichen das Wohl einer Gemeinschaft in den Vordergrund rückt.

Die Vollmondenergie ist per se energetisch, dazu kann Uranus im T-Quadrat zur Vollmondachse verstärkt zu innerer und äußerer Unruhe führen, aber auch inspirierend wirken und unerwartete oder überraschende Lösungsansätze finden.

 

 Vollmond 03. August um 17h58 MEZ in München

 

Der Neumond am 19. August findet um 04h41 auf 26°35′ Löwe in Konjunktion mit Merkur und im Trigon zum Widdermars und im Quinkunx zu Saturn statt.

Das blau-grün-rote Dreieck im Horoskopbild veranschaulicht deutlich die oben beschriebenen Themen. Aufgrund seiner unterschiedlichen Aspekte, einem spannungsgeladenen, einem harmonischen und einem Unsicherheits- und Sehnsuchtsaspekt. Die dadurch angezeigte Zeitqualität birgt sowohl großes Potenzial und Kreativität als auch Herausforderungen und Unsicherheiten in sich.

In der Schweizer Schule von Bruno und Louise Huber wird diese Figur ein Dominanzdreieck genannt. Auch wenn wir es hier nicht mit einem persönlichen Horoskop, sondern einer Mundankonstellation zu tun haben, sind die Themen eines solchen Dominanzdreiecks durchaus auch auf unser Zeitgeschehen anzuwenden: Ich zitiere aus ihrem Buch „Aspektbild-Astrologie“ zu dieser Figur: Wandlung und Transformation. Hier wird häufig die Erkenntnisfähigkeit auf die Probe gestellt und eine qualitative Änderung des aktiven, leistungsorientierten Selbstausdruck verlangt. Motivwandlung und Transformation sind für lange Perioden im Vordergrund. Eine häufige und einschneidende Erfahrung des Konflikts (Quadrat) liegt im Erleben der eigenen Unzulänglichkeit bezüglich eines bestimmten Problems, von dem man annahm, es zu beherrschen (Trigon). Nun beginnt der Prozess der grossen Suche (Quinkunx), der häufig eine Revision des Selbstentwurfs beinhaltet.

 

Neumond 19. August 2020   04h41 MEZ in München 

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer

Der Sternenhimmel im August

Venus entfernt sich aus dem Sternbild Stier und durchwandert den Zwilling. Zu sehen ist sie nur in den frühen Morgenstunden bis Sonnenaufgang.

Mars hingegen ist fast die ganze Nacht über auf seinem Weg von Ost nach West durch das Sternbild Fische zu beobachten.

Jupiter und Saturn im Sternbild des Schützen stehen von Sonnenuntergang bis gegen Mitternacht am Himmel und wandern von Südost nach Südwest.

Merkur bleibt weiterhin für uns unsichtbar.

 

Sternenhimmel am 4. August um 0h30 in östlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 4. August um 4h30 in  östlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 15. August um 1h00 in südlicher Richtung

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Der Sternenhimmel im Mai

Die strahlende Venus wir im Laufe des Monats von dem an den Abendhimmel zurückkehrenden Merkur abgelöst. Für einige wenige Tage sind sie gemeinsam im Sternbild Stier im Südwesten zu sehen.
Bereits im Juni taucht die strahlende Venus wieder als Morgenstern im Osten auf.

Jupiter und Saturn bleiben sich nahe und steigen in der zweiten Nachthälfte zwischen den Sternbildern Schütze und Steinbock im Südosten über den Horizont.

Mars verlässt den Steinbock Richtung Wassermann und entfernt sich dabei von Jupiter und Saturn. Er gewinnt immer mehr an Helligkeit und strahlt in den frühen Morgenstunden rötlich am östlichen Himmel.

 

Sternenhimmel am 1. Mai um 4h30 in südöstlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 25. Mai um 22h15 in nordwestlicher Richtung

 

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Monatstrends Juli

 

Die Haupttendenzen des ersten Halbjahres sind in den Monatstrends Juni noch einmal kurz zusammengefasst. Dort finden Sie auch eine ausführliche Beschreibung der monatsübergreifenden Themen:

Die Auswirkungen der Rückläufigkeit von Venus und Merkur beschäftigen uns noch den gesamten Juli. Denn Venus erreichte ihre Station zwar schon am 25. Juni auf 5°20′ Zwillinge, aber ihren Ausgangspunkt erreicht sie erst Ende Juli, und Merkur wechselt nach seinem 3-wöchigen rückwärtigen Lauf am 12. Juli auf 05°29′ Krebs die Richtung. Seinen Ausgangspunkt erreicht er am 26. Juli.

Auch das zweite Zusammentreffen von Jupiter und Pluto am 30. Juni auf 24° Steinbock und Saturns Wechsel von Wassermann nach Steinbock Anfang Juli bestimmen die Zeitqualität im Juli. 

Generell herrscht im Juli ein Rückwärtstrend vor.

Merkur (bis 12. Juli), Jupiter, Saturn, Chiron (ab 11. Juli), Neptun und Pluto sind retrograd. Merkur und Venus bewegen sich noch in den Gradbereichen ihrer Rückläufigkeit von Mai und Juni, Mars (ab Ende Juli) in den Graden seiner Rückläufigkeit von September bis November. 

Die Rückläufigkeit eines Planeten ist eine gute Zeit, um in Bezug auf den jeweiligen Planeten oder das Zeichen Liegengebliebenes und Aufgeschobenes aufzuarbeiten, alte Verhaltensmuster zu überprüfen, Altlasten zu entsorgen sowie Pläne zu überdenken und von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten. Dabei können sich völlig neue Sichtweisen auftun.

Oft wird die Rückläufigkeit eines Planeten als hinderlich oder lästig empfunden. Dennoch gibt sie uns Zeit zur genaueren Betrachtung der anstehenden Themen und die Möglichkeit, Vergessenes nachzuholen, zu rekapitulieren und ein eventuelles Ungleichgewicht auszugleichen.

Von der Erde aus betrachtet durchläuft ein Planet während seiner Rückläufigkeit eine Wegstrecke am Himmel drei Mal. Vorwärts, rückwärts und wieder vorwärts. Wenn wir dies als Mensch auf der Erde tun, betrachten wir diesen Weg nicht nur aus zwei Perspektiven, sondern er wird uns auch immer vertrauter, und wir entdecken unter Umständen Dinge, die wir bis dato nicht gesehen haben. Auf das Horoskop bezogen, bedeutet es, dass ein Lebensbereich oder ein Persönlichkeitsanteil für einige Zeit in den Fokus rückt, um intensiv und aus mehreren Blickwinkeln betrachtet zu werden in Bezug auf Vergangenheit und Gegenwart. Die Zukunft spielt erst wieder eine Rolle, wenn der Planet aus den durchlaufenen Gradbereichen hinauswandert.

Wir haben in den letzten Monaten erfahren und tun dies auf einigen Gebieten immer noch, was es bedeutet, ausgebremst zu werden, zu verlangsamen, eingeschränkt zu sein, innezuhalten und sich zu besinnen. Das löst unterschiedliche Gefühle und Reaktionen aus.

Vielleicht ist das auch darauf zurückzuführen, dass Stillstand, ganz zu schweigen von Rückschritten, in den letzten Jahren/Jahrzehnten nicht nur ungewohnt war, sondern oft auch einem Versagen gleichkam. Wenn wir anstelle unseres gewohnten linearen Denkens eine zyklische Sichtweise zulassen würden, könnten wir schnell feststellen, dass das Streben nach einem ständigen Weiter oder Mehr wider die Natur ist. Vielleicht können wir ja diese für manche schwere und ängstigende, für andere dagegen erholsame Zeit dafür nutzen, zu schauen, wo wir selbst aus unserer Balance geraten sind. Wir können die Rückläufigkeit im oben beschriebenen Sinne nicht als Mangel betrachten, sondern als Möglichkeit zu reflektieren, weil eben gerade jetzt keine Schritte nach vorne gemacht werden wollen, sondern es Zeit für eine Überprüfung unseres Weges ist. Wenn wir danach klar sehen, was ansteht, können wir den Fokus gezielt ausrichten.

Zur partiellen Mondfinsternis am 5. Juli 2020 um 06h44 MEZ auf 13°37′ Krebs-Steinbock steht der Widder-Mars im Quadrat und die Sonne in Konjunktion mit dem rückläufigen Mars.

Kenne ich meine wahren Gefühle und Bedürfnisse, gestehe ich sie mir zu und bin ich bereit, die Verantwortung dafür zu übernehmen?
Kann ich gut für mich sorgen oder stelle ich Versorgungsansprüche an andere?
Was sind meine Motivationen dafür, anderen zu helfen und mich um sie zu kümmern?
Leiste ich Hilfe zur Selbsthilfe oder ist es ein Mittel, um die Nähe zu anderen zu sichern?

Mit dem rückläufigen Krebs-Merkur im Quadrat zu Mars und Chiron im Widder können lange zurückliegende Verletzungen, nicht verheilte Wunden, Ärger und Wut bewusst werden, aber auch neue Wege gefunden werden, damit auf konstruktive Art und Weise umzugehen, oder wenn dies nicht möglich ist, seine wunden Punkte zumindest anzunehmen und sich selbst zu schützen.

 


Mondfinsternis  05. Juni 2020   21h12 MEZ in München

 

Der Neumond am 20. Juli findet um 19h32 auf 28°26′ Krebs in Opposition zu Saturn im Steinbock statt und rundet die Themen der Sonnenfinsternis vom Juni und der Mondfinsternis vom Juli ab.

 

 

Neumond 20. Juli 2020   19h32 MEZ in München 

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

 © Jutta Stemmer

Monatstrends Juni

 

Wie schon in den Vormonaten beschrieben, werden wir uns im Jahr 2020 immer wieder mit der Steinbock- und Wassermann-Energie auseinandersetzen. Entwicklungstechnisch gesehen, folgt der Wassermann dem Steinbock. Das kann übersetzt u.a. bedeuten:
Erst wenn wir bereit sind, Verantwortung für uns, unser Handeln, unsere Gesellschaft und unsere Erde zu übernehmen, können wir Individualität so leben, dass sie für alle gewinnbringend ist.

Im Moment erleben wir Verzicht und Einschränkung nicht freiwillig (Wassermann), sondern angeordnet (Steinbock).Wie wäre es, wenn wir die Steinbockqualität wieder mehr zu schätzen wüssten? Könnten wir dann aus dem Mangeldenken aussteigen und wieder die Fülle sehen, in der wir so oft leben, und diese voll und ganz genießen? Wäre das nicht gar ein erster Schritt in Richtung Selbstbestimmtheit?

Als elftes Zeichen im Zodiak ist Wassermann ein kollektives Zeichen und dieser Aspekt wurde uns auf unterschiedlichen Ebenen immer wieder vorgeführt. z.B. durch die Einschränkungen (Saturn) der für uns so selbstverständlichen persönlichen Freiheit (Wassermann) und einem Aufruf zur Solidarität. 

Diese Einschränkungen unseres Handlungsspielraums durch gesellschaftliche Instanzen – Saturn lässt grüßen – haben unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Aber sie haben auch viele zum Nachdenken angeregt:

Wo liegen unsere eigenen Richtlinien?
Wo beugen wir uns gesellschaftlichem Druck, vielleicht sogar ohne es zu realisieren, bzw. welchen „Herren“ dienen wir?
Sind wir auch bereit, ohne Vorgaben von außen Verantwortung für uns, unser Handeln, unser Nicht-Handeln, unsere Umwelt, unsere Erde zu übernehmen?

Im Juni beschäftigen uns weiterhin die dritte und letzte Konjunktion von Chiron und Lilith (interpoliert) und der Rückläufigkeitszyklus der Venus.  

Ein gemeinsames Merkmal von Lilith und Chiron ist ihre Außenseiterposition. Beide waren in der jeweiligen Mythologie aufgrund ihres „So-seins“ in der Gesellschaft, in der sie lebten, nicht anerkannt. Lilith verließ daraufhin freiwillig das Paradies und zog sich mit ihrer Kraft und ihrem Wissen zurück. Chiron wurde ein großer Heiler und Lehrer, konnte aber die eigene Wunde nicht heilen und bat darum, seine Unsterblichkeit aufgeben zu dürfen, was ihm von Zeus gewährt wurde. Die beiden Mythen entspringen unterschiedlichen Epochen. Die Erzählung um Lilith weist noch matriarchale Züge auf, wohingegen Chiron ein patriarchaler Mythos aus der griechischen Hochzeit ist.

Da die Konjunktion im Widder stattfindet, stellt sich zuerst die Frage, wie wir Widder-Energie definieren? Mögliche Zuschreibungen sind beispielsweise: mutig, risikobereit, willensstark, aggressiv, forsch, pionierhaft, kraftvoll, impulsiv, rücksichtslos, lebendig, usw.

Passende Gedanken zu Chiron und Lilith in Widder wären demnach:
Welchen Teil der Widder-Energie haben wir geopfert – persönlich, gesellschaftlich und kulturell?
Welche Ängste leben in uns bezogen auf die Widder-Energie?
Wie lässt sich ein männlich-weibliches Gleichgewicht in Bezug auf Widder-Energie herstellen?
Wie sieht unsere ganz persönliche Widder-Energie aus, und in welchen Bereichen würden wir diese Kraft gerne wiederbeleben?

Venus bleibt bis 25. Juni rückläufig und erreicht ihre Station zur Direktläufigkeit auf 5°20′ Zwilling.
Der gleichmäßige Zyklus der rückläufigen Venus (er verschiebt sich im 8-Jahresrhythmus um 2°) gibt uns die Gelegenheit, gleiche Themen (Häuser oder Planeten) immer wieder zu betrachten.

Überprüft werden zum einen Beziehungen und Freundschaften in all ihren Facetten:
Wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um und wie lasse ich mich behandeln?
Für wie wertvoll erachte ich mich im Vergleich zu anderen?
Was erwarte ich von einer Freundschaft und wie viel bin ich bereit zu geben?
Nehme ich den anderen in seiner Eigenart wahr oder so, wie ich ihn mir wünsche?
Kann ich faire Kompromisse schließen?

Oft werden wir in dieser Zeit mit Altlasten oder Wunschdenken aus vergangenen Beziehungen konfrontiert und können in der Rückschau herausfinden, wie für uns eine ideale Beziehung/Freundschaft in der Zukunft aussehen kann.

Das zweite große Thema berührt unsere Talente und Ressourcen mit den Fragen:
Wie behandle ich meinen Körper? Pflege ich ihn, treibe ich Raubbau, höre ich auf seine Signale?
Wie ist mein Umgang mit Geld und materiellen wie ideellen Werten?
Kenne ich meine Talente, schätze ich sie und gebe ich ihnen genügend Raum, in dem sie sich entfalten können?

Ein weiteres Venusthema ist Genussfähigkeit und Lebensfreude:
Was bedeutet für mich Sinnesfreude und Lust?
Erlaube ich mir die Annehmlichkeiten des Lebens?
Wie wichtig sind für mich Schönheit, Kunst und kreativer Selbstausdruck?
Was macht mir wirklich Freude?
Sorge ich für mein eigenes Wohl oder erwarte ich es von anderen?
Weiss ich was für mich bekömmlich ist, und treffe ich die richtige Wahl?

Dieser Rückläufigkeitszyklus findet im Zeichen Zwilling statt und bezieht die oben gelisteten Fragen unter anderem auf die Themen Kontaktfreude, Distanz, Unverbindlichkeit, Wertfreiheit, geistige Freundschaften, Vielseitigkeit, Kommunikationsmuster.

 

Eine Woche vorher, am 18. Juni, beginnt Merkur seinen Rückläufigkeitszyklus auf 14°45′ Krebs.
Merkur steht für Kommunikation, Wissen, Lernen, Kontakte, Handel und Verkehr.

Die klassische Deutung spricht davon, dass es während des rückläufigen Merkurs vermehrt zu Problemen in Kommunikation, Handel und Verkehr kommt und dass keine Verträge abgeschlossen werden sollen.

Wenn wir Merkur aus dem Blickwinkel der psychologischen Astrologie betrachten und das Krebszeichen mit einbeziehen, können wir uns Gedanken darüber machen, wie wir mit anderen kommunizieren und ob wir dabei empathisch und freundlich sind. Eine weitere Frage könnte sein, aus welchen Gründen wir Kontakte pflegen und aufrechterhalten. Wem dient es, wenn wir andere umsorgen oder von ihnen umsorgt werden wollen?

Merkur steht u.a. für den Anteil in uns, der für unsere Denkfähigkeit und unser Lernvermögen steht. Das Krebszeichen steht für Eigenschaften wie Einfühlsamkeit, Emotionalität, Fürsorge und das Bewahren einer kindlichen Energie. Wie stehen wir zu diesen Energien, können wir sie wertschätzen und sind Kopf und Bauch im Einklang?

Dabei können alte Muster entdeckt werden, die inzwischen ausgedient haben und die wir verändern wollen.

Eine Woche lang sind also beide persönlichen Planeten rückläufig.

Generell ist dies eine gute Zeit, um in Bezug auf den jeweiligen Planeten Liegengebliebenes und Aufgeschobenes aufzuarbeiten, alte Verhaltensmuster zu überprüfen, Altlasten zu entsorgen sowie Pläne zu überdenken und von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten. Dabei können sich völlig neue Sichtweisen auftun.

Oft wird die Rückläufigkeit eines Planeten als hinderlich oder lästig empfunden. Dennoch gibt sie uns Zeit zur genaueren Betrachtung der anstehenden Themen und die Möglichkeit, Vergessenes nachzuholen, zu rekapitulieren und ein eventuelles Ungleichgewicht auszugleichen.
 

Am 30. Juni findet das zweite Zusammentreffen von Jupiter und Pluto auf 24° Steinbock statt. Saturn wechselt einen Tag später von Wassermann zurück nach Steinbock. Damit erhält die Steinbock-Qualität erneut Impulse.
Neutral betrachtet steht die Steinbockqualität für Autorität, Disziplin, Durchhaltevermögen, Leistungsvermögen, Verantwortungsbereitschaft, Realitätssinn, Reduktion auf das Wesentliche, Stabilität Struktur und Klarheit. Wir können sie als hemmend und überfordernd erleben, wenn wir den Anforderungen von Außen nicht gerecht werden, eventuell sogar Schuldgefühle entwickeln. Oder wir können in die Eigenverantwortung und Integrität gehen, und innerhalb unserer selbstgesetzten Grenzen Zufriedenheit mit dem entwickeln, was wir an Ressourcen zur Verfügung haben. Das bezieht sich nicht nur auf materielle Dinge sondern auch auf Fähigkeiten, Kenntnisse und ganz generell unser Vermögen. Voraussetzung dafür sind Wertfreiheit/Gleichwertigkeit sowie Achtung und Wertschätzung für sich selbst und andere.

Jupiter und Saturn können sowohl Widersacher als auch Partner sein. Wenn die jupiterische Fülle in maßlose Gier entgleitet, werden Saturns Beschränkungen auf das Wesentliche als unangenehm empfunden werden. Ebenso können sie aber auch gemeinsam sehen, wo gesundes Wachstum möglich ist und was es braucht, um das umzusetzen, was in der jeweiligen Situation sinnvoll ist und sowohl im Innen als auch im Außen stimmig erscheint. Dazu braucht es die Fähigkeit Plutos, ehrlich zu sich und anderen zu sein. Als Gott der Unterwelt bringt er die Schattenthemen eines Individuums, in diesem Fall durch die Berührung mit den Gesellschaftsplaneten auch einer Gesellschaft, ans Licht. Als Kollektivplanet macht er bewusst, dass jeder Einzelne Teil einer Gemeinschaft ist, von dieser geprägt wird und diese auch selbst prägt. Dazu gehören ethische, moralische und materielle Wertvorstellungen, mit denen wir uns auseinandersetzen und bei denen wir hinterfragen werden, ob sie uns noch entsprechen.

Plutonische Prozesse können einerseits kraftvoll sein, andererseits herausfordernd, immer aber sind sie intensiv und häufig bringen sie uns an Grenzen. Daher kann es sein, dass wir nochmals mit Ein- und Beschränkungen rechnen müssen. Die Aufgabe ist es, herauszufinden, was uns wirklich wertvoll ist, uns trägt, einen Sinn für uns ergibt und uns zu echter Freude führt.

Zur partiellen Mondfinsternis am 5. Juni 2020 um 21h12 MEZ auf 15°34′ Zwillinge-Schütze steht der Fische-Mars im Quadrat und die Sonne in Konjunktion mit der rückläufigen Venus.
Die Mondfinsternis lenkt das Augenmerk auf uns selbst, auf unsere Werte und Ideale, eventuell auch unsere Vorurteile. Die Konjunktion der rückläufigen Venus an der Sonne bezieht dabei besonders unser Beziehungsverhalten im Allgemeinen und im persönlichen Bereich mit ein. Mit dem objektiven und neutralen Blick der Zwillings-Energie können besonders in der Rückschau alte Muster bewusst und verändert werden. Obwohl der Fische-Mars in einer Spannungsfigur mit eingebunden ist, kann er uns in diesem Prozess unterstützen. Er steht für einfühlsames Handeln, das wir uns und anderen angedeihen lassen können.

 


Mondfinsternis 05. Juni 2020   21h12 MEZ in München

 

Zur Sommersonnwende am 21. Juni findet um 08h41 auf 0°41′ Krebs eine ringförmige Sonnenfinsternis am aufsteigenden Zwillinge-Mondknoten statt.
Sichtbar ist sie im westlichen Kongo, im Sudan, in Äthiopien und Eritrea, im Jemen, dem südlichen Saudi-Arabien, im Oman, im Süden Pakistans und im Norden Indiens bis zur Grenze zu China und in Taiwan.
Mit einer Finsternis am aufsteigenden Knoten sind wir aufgefordert, Neuland zu betreten, auszuprobieren und dazuzulernen. Der Fokus liegt auf der Krebsenergie und dabei können wir uns folgende Fragen stellen:

Kenne ich meine wahren Gefühle und Bedürfnisse, gestehe ich sie mir zu und bin ich bereit, die Verantwortung dafür zu übernehmen?
Kann ich gut für mich sorgen oder stelle ich Versorgungsansprüche an andere?
Was sind meine Motivationen dafür, anderen zu helfen und mich um sie zu kümmern?
Leiste ich Hilfe zur Selbsthilfe oder ist es ein Mittel, um die Nähe zu anderen zu sichern?

 


Sonnenfinsternis 21. Juni 2020   08h41 MEZ in München 

 

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer

Monatstrends Mai

 

Ein kurzer Rückblick auf die vergangenen Monate des Jahres 2020:

Bereits das gesamte Jahr 2019 und der Januar standen im Zeichen des Steinbocks mit mehrmaligen Begegnungen von Saturn und Pluto mit dem absteigenden Mondknoten und Jupiters Eintritt in den Steinbock.

In den letzten Monaten wurden wir immer wieder mit den Themen Autorität, Verantwortung uns und anderen gegenüber, konstruktiver Umgang mit Macht und unserer eigenen Integrität sowohl im persönlichen als auch im gesellschaftlichen Umfeld konfrontiert. Die Lebensbereiche, in denen wir gefordert waren und sind, sind – je nachdem, wo die Planeten im persönlichen Horoskop zu stehen kommen – unterschiedlich.

Da der absteigende Mondknoten immer wieder in Kontakt mit den Gesellschaftsplaneten und Pluto ging, wurden wir auch mit Altlasten konfrontiert, die zum Teil aus unserer eigenen Biografie, aber auch aus karmischen Verbindungen herrühren. Dadurch wurden uns lange zurückliegende Ängste und Erwartungen bewusst, vor allem im Hinblick auf die oben genannten Themen.

Im Februar und März entzerrte sich diese Steinbock-Ballung und die Aufarbeitung der vorangegangenen Ereignisse, Erfahrungen und Erkenntnisse konnte begonnen werden.
Durch den rückläufigen Merkur und die vorherrschende Erdqualität lag der Fokus bis weit in den März hinein auf Rückschau, Ursachenforschung und dem Aussortieren dessen, was nicht mehr tragfähig und förderlich war.

Mit dem Wechsel von Mars (31.3.) und Saturn (22.3.) in den Wassermann ergaben sich neue Tendenzen, die auch im April spürbar waren. Wir waren aufgefordert, uns mit den für unsere Gesellschaft immer wichtiger werdenden Wassermann-Qualitäten vertraut zu machen. Das ist im besten Fall ein visionärer und revolutionärer Kollektivgedanke, der die (geistigen) Werte einer Gesellschaft (Jupiter und Saturn) z.B. in Bezug auf Ethik, Recht, Sprache oder kulturelle Gewohnheiten überprüft.
Die Auseinandersetzung mit diesen Themen wird uns bis zum Jahresende und wahrscheinlich darüber hinaus beschäftigen. Im Moment geht es darum sich klarzumachen, welche der alten Wertvorstellungen tragfähig sind, um in einer neuen Gesellschaftsform sowohl Stabilität als auch Fortschritt zu garantieren.

Als elftes Zeichen im Zodiak ist Wassermann ein kollektives Zeichen und dieser Aspekt wurde uns auf unterschiedlichen Ebenen immer wieder vorgeführt. z.B. durch die Einschränkungen (Saturn) der für uns so selbstverständlichen persönlichen Freiheit (Wassermann) und einem Aufruf zur Solidarität. 

Diese Einschränkungen unseres Handlungsspielraums durch gesellschaftliche Instanzen, Saturn lässt grüßen, haben unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Aber sie haben auch viele zum Nachdenken angeregt:

Wo liegen unsere eigenen Richtlinien?
Wo beugen wir uns gesellschaftlichem Druck, vielleicht sogar ohne es zu realisieren, bzw. welchen „Herren“ dienen wir?
Sind wir auch bereit, ohne Vorgaben von außen Verantwortung für uns, unser Handeln, unser Nicht-Handeln, unsere Umwelt, unsere Erde zu übernehmen?

Wie schon in den März-Trends beschrieben, werden wir uns im Jahr 2020 immer wieder mit der Steinbock- und Wassermann-Energien auseinandersetzen. Entwicklungstechnisch gesehen folgt der Wassermann dem Steinbock. Das kann übersetzt u. a. bedeuten:
Erst wenn wir bereit sind, Verantwortung für uns, unser Handeln, unsere Gesellschaft und unsere Erde zu übernehmen, können wir Individualität so leben, dass sie für alle gewinnbringend ist.
Im Moment erleben wir Verzicht und Einschränkung nicht freiwillig (Wassermann), sondern angeordnet (Steinbock).
Wie wäre es, wenn wir die Steinbockqualität wieder mehr zu schätzen wüssten? Könnten wir dann aus dem Mangeldenken aussteigen und wieder die Fülle sehen, in der wir so oft leben und diese voll und ganz genießen? Wäre das nicht gar ein erster Schritt in Richtung Selbstbestimmtheit?

Vorschau: 

Am 11. Mai findet die dritte und letzte Konjunktion von Chiron und Lilith (interpoliert) auf 7°54′ im Zeichen Widder statt. Die ersten beiden Zusammentreffen fanden im Januar auf 2° Widder und im April auf 6° Widder statt.
Ein gemeinsames Merkmal von Lilith und Chiron ist ihre Außenseiterposition. Beide waren in der jeweiligen Mythologie aufgrund ihres „So-seins“ in der Gesellschaft, in der sie lebten, nicht anerkannt. Lilith verließ daraufhin freiwillig das Paradies und zog sich mit ihrer Kraft und ihrem Wissen zurück. Chiron wurde ein großer Heiler und Lehrer, konnte aber die eigene Wunde nicht heilen und bat darum, seine Unsterblichkeit aufgeben zu dürfen, was ihm von Zeus gewährt wurde. Die beiden Mythen entspringen unterschiedlichen Epochen. Die Erzählung um Lilith weist noch matriarchale Züge auf, wohingegen Chiron ein patriarchaler Mythos aus der griechischen Hochzeit ist.

Da die Konjunktion im Widder stattfindet, stellt sich zuerst die Frage, wie wir Widder-Energie definieren? Mögliche Zuschreibungen sind beispielsweise: mutig, risikobereit, willensstark, aggressiv, forsch, pionierhaft, kraftvoll, impulsiv, rücksichtslos, lebendig, usw.

Passende Gedanken zu Chiron und Lilith in Widder wären demnach:

Welchen Teil der Widder-Energie haben wir geopfert – persönlich, gesellschaftlich und kulturell?
Welche Ängste leben in uns bezogen auf die Widder-Energie?
Wie lässt sich ein männlich-weibliches Gleichgewicht in Bezug auf Widder-Energie herstellen?
Wie sieht unsere ganz persönliche Widder-Energie aus, und in welchen Bereichen würden wir diese Kraft gerne wiederbeleben?

Am 13. Mai beginnt Venus auf 21°50′ Zwillinge ihren Rückläufigkeitszyklus. Am 25. Juni ändert sie auf 5°20′ die Richtung und erreicht ihren Ausgangspunkt Ende Juli. Venusthemen, die in dieser Phase verstärkt im Fokus stehen, sind: Beziehungen und Freundschaften, Talente und Ressourcen, Freude und Genussfähigkeit sowie Werte und die Liebe in all ihren Facetten. Die Zwillingsenergie legt dabei den Schwerpunkt auf Kontaktfreude, Distanz, Unverbindlichkeit, Wertfreiheit, geistige Freundschaften, Vielseitigkeit und Kommunikationsmuster. Näheres dazu finden Sie in den Jahresthemen


Der Vollmond vom 07. Mai 2020 um 12h45 MEZ auf 17°20′ Stier-Skorpion steht in Konjunktion mit Merkur. Merkur und Venus stehen in einer Rezeption.
Damit werden die Themen der rückläufigen Venus in Zwillinge bereits angestoßen.

Der Mond im Skorpion verlangt Ehrlichkeit in Bezug darauf, was uns wirklich wichtig ist, wofür wir brennen und uns engagieren wollen. Unter der Sonne in Stier richtet sich die Aufmerksamkeit auf die genussvollen und schönen Seiten des Lebens, auf die Körperlichkeit und das Wachstum. Das Loslassen fällt unter dieser Konstellation schwer und erscheint kontraproduktiv. Die merkurische und die Vollmondenergie können dabei helfen, zu erkennen, was ausgedient hat und was guten Gewissens entsorgt werden kann, damit neues Wachstum stattfinden kann.

Die verbindenden Elemente von Stier und Skorpion sind Ruhe und Geduld sowie das Engagement für eine Sache, die gesunde Weiterentwicklung verspricht.

 

Vollmond 07. Mai 2020   12h45 MEZ in München

 

Der Neumond am 22. Mai um 19h38 auf 2°40′ Zwillinge steht im Trigon zu Saturn im Wassermann. Auch in diesem Monat finden wir im Neumondhoroskop die Auseinandersetzung von Tradition und Altbewährtem mit Fortschritt und Neubeginn, analog zu den Zeichen Steinbock und Wassermann, die in diesem Jahr im Fokus stehen. Die Zwillingskomponente hilft mit ihrer Objektivität, Wertfreiheit, Neutralität und ehrlichen Neugier auf Neues, kreative Lösungen zu finden.

 

Neumond 22. Mai 2020   194h38 MEZ in München 

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer