Monatstrends Mai

 

Die Langsamläufer:

Pluto bleibt nach seinem zweiten Ingress noch bis Anfang September im Zeichen Wassermann.
Bereits von März bis Juni 2023 konnten wir erste Erfahrungen sammeln und Hinweise erhalten, wie wir persönlich in Resonanz mit dieser Konstellation gehen.
Plutos Kraft wirkt transformatorisch. Welche Facetten der Wassermann-Energie unter seiner Herrschaft wie verändert werden wollen, wird sich zeigen.

Wassermann ist ein mental-geistig ausgerichtetes Luftzeichen und verbindet auf den ersten Blick gegensätzliche Komponenten:
Zum einen ist diese Energie revolutionär, fortschrittlich und legt großen Wert auf die individuelle Freiheit und Gleichwertigkeit. Zum anderen ist sie kollektiv und damit auf eine Gemeinschaft ausgerichtet. Eine der Fragen, mit der wir uns zurzeit beschäftigen könnten, wäre: Wie lassen sich diese gegensätzlich erscheinenden Energien – Individualität und Kollektiv – verbinden? Das Bestreben könnte beispielsweise sein, die eigenen individuellen Kräfte zu kennen und in eine Gemeinschaft einzubringen.

Noch pendelt Pluto zwischen den beiden Zeichen Steinbock und Wassermann. Sein Lauf ist somit ein weiteres Symbol für die zu Ende gehende Erd-Ära und die neu beginnende Luft-Ära. Erst im November 2024 verabschiedet er sich endgültig aus dem Steinbock-Zeichen. Weitere Informationen finden Sie in den ⇒ Jahresthemen 2024 und im Artikel ⇒ „Plutos Wechsel von Steinbock nach Wassermann“

 

Neptun nähert sich dem Ende des Fische-Zeichens, auch wenn er erst im Frühjahr 2025 in den Widder eintritt. Saturn hingegen läuft seit März 2023 durch das Fische-Zeichen und verlässt es nur wenige Wochen nach Neptun. Mit Saturn in den Fischen gilt es zu überprüfen, wie wir als Individuen und als Gesellschaft mit den Energien des Fische-Zeichens umgehen. Zudem kommen von Ende Februar bis Ende April alle persönlichen Planeten in Kontakt mit Saturn und Neptun und aktivieren ihre Energien.

Das Zeichen Fische ist neben dem Wassermann das zweite kollektive Zeichen. Repräsentiert Wassermann den Geist, so richtet sich die Aufmerksamkeit der Fische auf das Fühlen. Dieses Zeichen befähigt uns zu bedingungsloser Liebe. Seine verbindende Energie entsteht aus dem Wissen, dass es kein Getrenntsein gibt. Hieraus wiederum entsteht das Vertrauen, sich aufgehoben fühlen zu dürfen. Im Alltag steht es für Intuition, Mitgefühl, Liebesfähigkeit, Friedfertigkeit und in seinen schwierigen Formen für Weltflucht, das Übernehmen von Opferrollen, Täuschung, Illusion, Wegsehen, Scheinwelten und diffusen Ängsten.

Neptun ist der Herrscher des Fische-Zeichens. Seit seinem ersten Ingress im Frühjahr 2011 stehen die Themen Spiritualität, Achtsamkeit, Sensibilität stark im Fokus. Für uns bedeutet diese Zeit, dass wir uns bewusst machen können, wo in Bezug auf die oben genannten Themen wir stehen und wie wir diese in unserem Alltag leben wollen.

Wie immer kann das Gegenzeichen Jungfrau Hilfestellung geben, wie wir die Fische-Energie konstruktiv einsetzen können. Eine Möglichkeit wäre es, sich nicht im Mit-Gefühl zu verlieren, sondern zu überlegen, wie wir empathisch bleiben können, ohne zum Opfer zu werden, wie wir praktische Hilfe leisten können, die den anderen in die eigene Kraft bringt, oder was wir selbst konkret brauchen, um im Vertrauen bleiben zu können. Jungfrau-Ressourcen entstehen, wenn wir uns am Alltäglichen orientieren, Routinen etablieren und darauf achten, was uns oder einem System förderlich ist oder was es schädigt bzw. krank macht. Dann hilft sie uns, nicht in Idealen, Phantasien, Vorstellungen, Erwartungen oder Wunschdenken zu verharren, sondern alltagstaugliche Lösungen zu finden.

⇒ Monatstrends März 2023

 

Jupiter wandert am 26. Mai vom Zeichen Stier nach Zwillinge und bleibt dort für den Rest des Jahres.

Das Stierzeichen erinnert an die zu Ende gegangene Erd-Ära.

Die Erd-Energie ist in unserer Gesellschaft noch immer stark verankert. Wir streben weiterhin nach materiellem Wachstum und Sicherheit, auch wenn wir spüren und es durch die jüngeren Generationen schon vorgelebt bekommen, dass es Zeit für einen Wandel ist und wir neue Formen von Sicherheit finden müssen.

Zwillinge dagegen ist ein Luft-Zeichen. Damit unterstreicht auch Jupiters Lauf den Wechsel von der Erd-Ära zur Luft-Ära.

Mit Jupiter im Stier stellte sich die Frage, welche Traditionen und Werte wir in die neue Zeit mitnehmen wollen, was uns wirklich Sicherheit und Halt gibt und wie wir Genuss und Freude ohne Völlerei und Überfluss ins Leben bringen.

Den Umschwung können wir vielleicht leichter nachvollziehen, wenn wir die beiden Elemente Erde und Luft in der Natur und in der Astrologie betrachten.

Erde gibt uns Halt, Stabilität und Sicherheit. Damit erbauen wir Häuser, Wälle und Dämme, die uns Schutz bieten. Die Erde ist fest und wir sprechen nicht umsonst von „gut geerdet durchs Leben gehen“.
In der Astrologie ist das Vorhandensein von Erd-Energie ein Hinweis auf Realitätssinn, Beständigkeit, Ausdauer und eine gute Verankerung im Hier und Jetzt. Ein Zuviel an Erde macht jedoch unbeweglich, stur oder festhaltend und führt zu Stagnation.

Luft hingegen steht für mentale Ausrichtung, Objektivität, Leichtigkeit, Fähigkeit zur Distanz, Kontaktfähigkeit und Vielseitigkeit. Mit der Luft kommt Leichtigkeit ins Leben, aber sie ist auch flüchtig. Sie lässt sich nicht festhalten, verlängern oder herstellen. Oft sind wir uns ihrer Qualitäten nicht bewusst. Und oft können wir sie auch nicht wertschätzen. Besonders in der Astrologie wird Luft oft als oberflächlich, distanziert und kühl abgetan. Und auch die Leichtigkeit, nach der wir uns gern sehnen, hat häufig einen schalen Beigeschmack. Vielleicht geht es auch hier um die Balance zwischen der kompakten Erde und der beweglichen Luft.

Alle Luft-Zeichen haben die Fähigkeit zu Distanz und sind zugleich Kontakt-Zeichen. Das erscheint zunächst widersprüchlich und die Frage ist, wie wir diese Gegensätze zusammenführen können. Die virtuelle Vernetzung ist ein gutes Beispiel dafür, wie die beiden Pole zusammengebracht werden können.  Jede und jeder  von uns hat eigene Ressourcen, um diese Themen konstruktiv umzusetzen. Verlieren wir uns in diesen grenzenlosen Welten (Wassermann) oder können wir sie mit Saturns Hilfe so gestalten, dass sie zu unterstützenden, aufbauenden, kreativen Kontakten führen?

Das Potenzial des Zwillinge-Zeichens ist vor allem Neugier und die Fähigkeit zu wertfreier, neutraler Betrachtung.

 

Die Schnellläufer und Monde: 

Von Mitte bis Ende Mai aktiviert Mars als letzter persönlicher Planet den aufsteigenden Mondknoten und Chiron im Widder. Seit März erhalten die beiden Faktoren ständig Impulse von persönlichen Planeten, dem rückläufigen Merkur, sowie der Sonnenfinsternis im April.

Widder ist das erste Zeichen des Zodiaks und repräsentiert die Frühlingsenergie: impulsgebend, nach vorne strebend, mutig, spontan und fokussiert auf das gesetzte Ziel. Wird seine Kraft konstruktiv eingesetzt, ist sie furchtlos, entschlossen, unerschütterlich und vollkommen ausgerichtet auf den Moment. Im schwierigen Fall ist die Kraft des Widders so sehr auf das eigene Projekt gerichtet, dass sie rücksichtslos und  zerstörerisch wirken kann.

Das heißt, wir haben in dieser Zeit Gelegenheit, unsere Einstellungen und Vorstellungen ebenso wie unser Verhalten in Bezug auf diese Energie zu überprüfen und zu schauen, ob wir etwas verändern wollen. Der aufsteigende Mondknoten richtet den Fokus auf neue, noch nicht erprobte Verhaltensweisen. Chiron hingegen konfrontiert uns mit den Verletzungen und Ängsten, die wir in Bezug auf diese Kräfte spüren, die wir eventuell sogar vermeiden. Und gleichzeitig haben wir die Möglichkeit sie nach und nach wieder ins Leben zu holen.

 

Am 08. Mai um 05h21 MEZ findet ein Neumond auf 18°02‘ Stier statt. Sowohl der Neumond im Stier als auch der Vollmond auf der Zwillinge-Schütze-Achse unterstreichen noch einmal die oben beschriebenen Themen von Jupiters Zeichen-Wechsel.
Gleichzeitig aktiviert der Neumond und kurz darauf die Venus die Konjunktion von Jupiter und Uranus, die bereits im April stattfand.
ð Monatstrends April

Der Neumond sowie die Ballung im Stierzeichen in Verbindung mit Uranus bringt uns in Kontakt mit zwei unterschiedlichen Energien. Stier und Neumond sind introvertierte Energien, die ein Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug mit sich bringen. Uranus dagegen wirkt inspirierend und kann dadurch für Unruhe und Ungeduld sorgen. Es wird einige Aufmerksamkeit brauchen, um beiden Polen gerecht zu werden.

 


Neumond am 08. Mai um 05h21 MEZ in München

 

Der Vollmond am 23. Mai um 15h53 MEZ auf 02°55‘ Zwillinge-Schütze steht Konjunktion mit Venus und Jupiter im Stier und greift die oben beschriebenen Themen, wenn auch mit anderen Konstellationen, auf. Dieses Mal bringt der Vollmond und die Luft-Feuer-Achse die Wachheit, während die beiden beteiligten Stierplaneten das Ruhebedürfnis mitbringen.

Vollmond am 23. Mai um 15h53 MEZ in München

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer

Der Sternenhimmel im Mai

In den ersten Mai-Tagen können wir die Jupiter-Uranus-Konjunktion im Sternbild Widder kurz nach Sonnenuntergang am westlichen Abendhimmel beobachten. Danach überholt die Sonne die beiden Planeten und sie bleiben für uns unsichtbar.

Saturn im Sternbild Wassermann und Mars im Sternbild Fische gehen kurz nacheinander in den frühen Morgenstunden vor der Sonne am östlichen Himmel auf. Vom 3. – 5. Mai läuft die absteigende Mondsichel an beiden vorbei, am 31. Mai steht sie zusammen mit Saturn.

Merkur und Venus werden von der Sonne überstrahlt.

 

Sternenhimmel am 03. Mai um 05h20 MEZ

 

Sternenhimmel am 01. Mai 20h45 MEZ

 

Sternenhimmel am 31. Mai um 04h20

 

Sternbilder mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Monatstrends April

 

Die Langsamläufer:

Pluto bleibt nach seinem zweiten Ingress noch bis Anfang September im Zeichen Wassermann.
Bereits von März bis Juni 2023 konnten wir erste Erfahrungen sammeln und Hinweise erhalten, wie wir persönlich in Resonanz mit dieser Konstellation gehen. Plutos Kraft wirkt transformatorisch. Welche Facetten der Wassermann-Energie unter seiner Herrschaft wie verändert werden wollen, wird sich zeigen.

Wassermann ist ein mental-geistig ausgerichtetes Luftzeichen und verbindet auf den ersten Blick gegensätzliche Komponenten:
Zum einen ist diese Energie revolutionär, fortschrittlich und legt großen Wert auf die individuelle Freiheit und Gleichwertigkeit. Zum anderen ist sie kollektiv und damit auf eine Gemeinschaft ausgerichtet. Eine der Fragen, mit der wir uns zurzeit beschäftigen könnten, wäre:: Wie lassen sich diese gegensätzlich erscheinenden Energien – Individualität und Kollektiv – verbinden? Das Bestreben könnte beispielsweise sein, die eigenen individuellen Kräfte zu kennen und in eine Gemeinschaft einzubringen.
Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel: „Pluto auf dem Weg von Steinbock nach Wassermann“

Noch pendelt Pluto zwischen den beiden Zeichen Steinbock und Wassermann.
Sein Lauf ist somit ein weiteres Symbol für die zu Ende gehende Erd-Ära und die neu beginnende Luft-Ära. Erst im November 2024 verabschiedet er sich endgültig aus dem Steinbock-Zeichen. ⇒ Jahresthemen 2024   ⇒ „Plutos Wechsel von Steinbock nach Wassermann“

Neptun nähert sich dem Ende des Fische-Zeichens, auch wenn er erst im Frühjahr 2025 in den Widder eintritt.
Saturn hingegen läuft seit März 2023 durch das Fische-Zeichen und verlässt es nur wenige Wochen nach Neptun.

Mit Saturn in den Fischen gilt es zu überprüfen, wie wir als Individuen und als Gesellschaft mit den Energien des Fische-Zeichens umgehen. Zudem kommen von Ende Februar bis Ende April alle persönlichen Planeten in Kontakt mit Saturn und Neptun und aktivieren ihre Energien.

Das Zeichen Fische ist neben dem Wassermann das zweite kollektive Zeichen.
Repräsentiert Wassermann den Geist, so richtet sich die Aufmerksamkeit der Fische auf das Fühlen. Dieses Zeichen befähigt uns zu bedingungsloser Liebe. Seine verbindende Energie entsteht aus dem Wissen, dass es kein Getrenntsein gibt. Hieraus wiederum entsteht das Vertrauen, sich aufgehoben fühlen zu dürfen. Im Alltag steht es für Intuition, Mitgefühl, Liebesfähigkeit, Friedfertigkeit und in seinen schwierigen Formen für Weltflucht, das Übernehmen von Opferrollen, Täuschung, Illusion, Wegsehen, Scheinwelten und diffusen Ängsten.

Neptun ist der Herrscher des Fische-Zeichens. Seit seinem ersten Ingress im Frühjahr 2011 stehen die Themen Spiritualität, Achtsamkeit, Sensibilität etc. stark im Fokus. Für uns bedeutet diese Zeit, dass wir uns bewusst machen können, wo in Bezug auf die oben genannten Themen wir stehen und wie wir diese in unserem Alltag leben wollen.
Wie immer kann das Gegenzeichen Jungfrau Hilfestellung geben, wie wir die Fische-Energie konstruktiv einsetzen können. Eine Möglichkeit wäre es, sich nicht im Mit-Gefühl zu verlieren, sondern zu überlegen, wie wir empathisch bleiben können, ohne zum Opfer zu werden, wie wir praktische Hilfe leisten können, die den Anderen in die eigenen Kraft bringt, oder was wir selbst konkret brauchen, um im Vertrauen bleiben zu können. Jungfrau-Ressourcen entstehen, wenn wir uns am Alltäglichen orientieren, Routinen etablieren und darauf achten, was uns oder einem System förderlich ist oder was es schädigt bzw. krank macht. Dann hilft sie uns, nicht in Idealen, Phantasien, Vorstellungen, Erwartungen oder Wunschdenken zu verharren, sondern alltagstaugliche Lösungen zu finden. ⇒ Monatstrends März 2023

 

Am 21. April steht Jupiter in Konjunktion mit Uranus auf 21°49‘ Stier.
Uranus bewegt sich seit 2018 durch das Stier-Zeichen und wird erstmalig Mitte 2025 in das Zeichen Zwilling wechseln. Uranische Energie trägt reformerische und schöpferische Kräfte in sich.

Stier ist ein Erd-Zeichen mit dem Fokus auf Wachstum, Beständigkeit und Sicherheit.
Es ist stark mit der Natur in Resonanz. Hier findet Werden und Vergehen in einem immerwährenden und gleichmäßigen Rhythmus statt. Alles hat seine Zeit und braucht seine Zeit. Das Stier-Zeichen steht mundan gesehen nicht nur für die Natur und die Landwirtschaft, sondern auch für die Ökonomie und Sicherheit. Folgende Fragen könnten wieder auftauchen: Was gibt uns Sicherheit und wie und wo können wir sie finden? Wie gehen wir mit unseren Ressourcen um, wie echt und gesund sind unsere Lebensmittel noch und wie bearbeiten wir sie, um gewisse Effekte zu erzielen?
Werden die innovativen Kräfte des Uranus zum Erhalt der Erde und des Lebendigen eingesetzt, können Traditionen weiterentwickelt werden, ohne dass sie dabei zerstört werden (müssen). Auf diese Weise findet Wachstum statt, das nicht überfordert und nicht einfach vernichtet, nur um etwas Neues zu installieren. Dadurch kommen wir vielleicht etwas langsamer vorwärts, dafür aber nachhaltiger, weil wir mit der Natur und nicht wider die Natur agieren, doch mit allen modernen Hilfsmitteln, die dafür zur Verfügung stehen.

 

Vom 02. bis 25. April läuft Merkur von der Erde aus betrachtet rückwärts von 27°09‘ bis 15°58‘ Widder. Seinen Ausgangspunkt erreicht er am 13. Mai.
In Bezug auf die Themen des jeweiligen Planeten ist seine Rückläufigkeit eine gute Zeit, Liegengebliebenes und Aufgeschobenes aufzuarbeiten, alte Verhaltensmuster zu überprüfen, Altlasten zu entsorgen sowie Pläne noch einmal zu überdenken und von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten. Dabei können sich völlig neue Sichtweisen auftun.

Versuchen Sie einfach einmal, ein kurzes Stück Weg erst vorwärts, dann rückwärts und dann wieder vorwärts zu gehen. Sowohl die Aufmerksamkeit (besonders beim Rückwärtsgehen) als auch die Perspektive verändert sich dabei.

Oft empfinden wir die Rückläufigkeit eines Planeten als Bremse, als hinderlich oder lästig. Doch sie gibt uns Zeit zur genaueren Betrachtung der anstehenden Themen und die Möglichkeit, Vergessenes nachzuholen, zu rekapitulieren und ein eventuelles Ungleichgewicht auszugleichen.

Bei Merkur richtet sich das Augenmerk vermehrt auf das Kommunikationsverhalten und die Art und Weise, wie wir in Kontakt treten und uns austauschen. Dies bezieht sich nicht nur auf unsere Sprache, sondern auch auf Güter.

Widder ist das erste Zeichen des Zodiaks und repräsentiert die Frühlingsenergie: impulsgebend, nach vorne strebend, mutig, spontan und fokussiert auf das gesetzte Ziel. Wird seine Kraft konstruktiv eingesetzt, ist sie furchtlos, entschlossen, unerschütterlich und vollkommen ausgerichtet auf den Moment. Im schwierigen Fall ist die Kraft des Widders so sehr auf das eigene Projekt gerichtet, dass sie rücksichtslos und zerstörerisch wirken kann.
Das heißt, wir haben in dieser Zeit Gelegenheit, unsere Einstellungen und Vorstellungen ebenso wie unser Verhalten in Bezug auf Kommunikation und Kontakte zu überprüfen und zu schauen, ob wir etwas verändern wollen. Es ist gut möglich, dass wir mit Konsequenzen konfrontiert werden, deren Ursache in der Vergangenheit liegt, um eventuell Korrekturen vorzunehmen.

 

Am 08. April um 20h17 MEZ findet eine totale Sonnenfinsternis auf 19°22‘ Widder statt am aufsteigenden Mondknoten in Konjunktion mit Chiron und dem rückläufigen Merkur und rückt damit die oben beschriebenen Themen in den Fokus.
Ihre Bahn zieht sie von Französisch Polynesien, über Mexiko, Texas, Arkansas, Indiana, Ohio, New York, Ontario und Neufundland.
Der Wirkbereich der Finsternis liegt von 14° bis 21° in den kardinalen Zeichen.

 

 Sonnenfinsternis 08. April um 20h17 MEZ in München

 

Der Vollmond am 24. April um 01h48 MEZ auf 04°18‘ Stier-Skorpion steht in einem Spannungsaspekt mit Pluto.
Der Mond im Skorpion verlangt Ehrlichkeit in Bezug darauf, was uns wirklich wichtig ist, wofür wir brennen und uns engagieren wollen. Die Stier-Energie richtet die Aufmerksamkeit auf die genussvollen und schönen Seiten des Lebens, auf die Körperlichkeit und das Wachstum. Die verbindenden Elemente von Stier und Skorpion sind Ruhe und Geduld sowie das Engagement für eine Sache, die gesunde Weiterentwicklung verspricht.
Die Herausforderung dieser Konstellation ist es zu erkennen, was ausgedient hat und was guten Gewissens entsorgt werden kann, um Raum für neues Wachstum zu schaffen. Die Verbindung zu Pluto unterstreicht die skorpionale Komponente.

 

Vollmond am 24. April um 01h48 MEZ in München

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer

Der Sternenhimmel im April

 

Im April können wir lediglich Jupiter im Sternbild Widder kurz nach Sonnenuntergang am westlichen Abendhimmel beobachten. Alle anderen Planeten bleiben durch ihre Nähe zur Sonne für uns unsichtbar.

Am 10. und 11. April steht die feine zunehmende Mondsichel in der Nähe von Jupiter und Uranus, am 21. April gehen Jupiter und Uranus eine Konjunktion ein, die nur mit einem guten Fernrohr zu sehen ist.

 

Sternenhimmel am 16. April um 16h45 MEZ

 

Sternenhimmel am 11. April um 21h00 MEZ

 

Sternenhimmel am 19. April um 05h30 MEZ

 

Vollmond am 23. April um 20h00 MEZ

 

 

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Der Sternenhimmel im März

 

Merkur in seinem Lauf durch Wassermann und Fische ebenso wie Venus zwischen Steinbock und Wassermann sind beide durch ihre Nähe zur Sonne mit blossem Auge nur für sehr kurze Zeit und bei optimalen Bedingungen kurz vor Sonnenaufgang zu erkennen. Dabei läuft Merkur von der Sonne weg, während sich Venus darauf zubewegt. Das bedeutet für uns, dass Merkur im Laufe des Monats immer sichtbarer wird, während Venus sich langsam vom morgendlichen Himmel verabschiedet.
Mars ebenso wie Venus auf dem Weg von Steinbock nach Wassermann bleibt hinter den Dreien zurück, dadurch haben wir hier ein immer grösser werdendes Zeitfenster, um ihn am Morgenhimmel zu beobachten.
Auch Saturn im Sternbild Wassermann steht in Sonnennähe und geht bereits vor ihr unter.
Jupiter im Sternbild Widder ist im März der hellste für uns sichtbare Planet. Allerdings geht er täglich ein wenig früher unter. Mit etwas Glück können wir ihn am 13. mit der zunehmenden Mondsichel schauen.

 

Sternenhimmel am 26. März um 07h00 MEZ

 

 

Sternenhimmel am 13. März um 19h00 MEZ

 

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Monatstrends März

 

Die Langsamläufer:

Saturn bleibt bis Ende Mai 2025 in den Fischen und stellt in seiner Funktion als Gesellschaftsplanet die Frage, wie wir als Gemeinschaft mit den Werten des Zeichens Fische umgehen. ⇒ Monatstrends März 2023
Pluto bleibt nach seinem zweiten Ingress noch bis Anfang September im Zeichen Wassermann.
Bereits von März bis Juni 2023 konnten wir erste Erfahrungen sammeln und Hinweise erhalten, wie wir persönlich in Resonanz mit dieser Konstellation gehen.
Plutos Kraft wirkt transformatorisch. Welche Facetten der Wassermann-Energie unter seiner Herrschaft wie verändert werden wollen, wird sich zeigen.
Wassermann ist ein mental-geistig ausgerichtetes Luftzeichen und verbindet auf den ersten Blick gegensätzliche Komponenten:
Zum einen ist diese Energie revolutionär, fortschrittlich und legt großen Wert auf die individuelle Freiheit und Gleichwertigkeit. Zum anderen ist sie kollektiv und damit auf eine Gemeinschaft ausgerichtet. Eine der Fragen, mit der wir uns zurzeit beschäftigen könnten, wäre: Wie lassen sich diese gegensätzlich erscheinenden Energien – Individualität und Kollektiv – verbinden? Das Bestreben könnte beispielsweise sein, die eigenen individuellen Kräfte zu kennen und in eine Gemeinschaft einzubringen.
Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel: „Pluto auf dem Weg von Steinbock nach Wassermann“

Noch pendelt Pluto zwischen den beiden Zeichen Steinbock und Wassermann.
Sein Lauf ist somit ein weiteres Symbol für die zu Ende gehende Erd-Ära und die neu beginnende Luft-Ära. Erst im November 2024 verabschiedet er sich endgültig aus dem Steinbock-Zeichen. ⇒ Jahresthemen 2024  ⇒„Plutos Wechsel von Steinbock nach Wassermann“

Neptun nähert sich dem Ende des Fische-Zeichens, auch wenn er erst im Frühjahr 2025 in den Widder eintritt.
Saturn hingegen läuft seit März 2023 durch das Fische-Zeichen und verlässt es nur wenige Wochen nach Neptun. Es scheint, als ob Saturn überprüft, wie wir als Individuen und als Gesellschaft mit den Energien des Fische-Zeichens umgehen. Zudem kommen von Ende Februar bis Ende April alle persönlichen Planeten in Kontakt mit Saturn und Neptun und aktivieren ihre Energien.

Das Zeichen Fische ist neben dem Wassermann das zweite kollektive Zeichen.
Repräsentiert Wassermann den Geist, so richtet sich die Aufmerksamkeit der Fische auf das Fühlen. Dieses Zeichen befähigt uns zu bedingungsloser Liebe. Seine verbindende Energie entsteht aus dem Wissen, dass es kein Getrenntsein gibt. Hieraus wiederum entsteht das Vertrauen, sich aufgehoben fühlen zu dürfen. Im Alltag steht es für Intuition, Mitgefühl, Liebesfähigkeit, Friedfertigkeit und in seinen schwierigen Formen für Weltflucht, das Übernehmen von Opferrollen, Täuschung, Illusion, Wegsehen, Scheinwelten und diffusen Ängste.
Neptun ist der Herrscher des Fische-Zeichens. Seit seinem ersten Ingress im Frühjahr 2011 stehen die Themen Spiritualität, Achtsamkeit, Sensibilität etc. stark im Fokus. Für uns bedeutet diese Zeit, dass wir uns bewusst machen können, wo in Bezug auf die oben genannten Themen wir stehen und wie wir diese in unserem Alltag leben wollen.
Wie immer kann das Gegenzeichen Jungfrau Hilfestellung geben, wie wir die Fische-Energie konstruktiv einsetzen können. Eine Möglichkeit wäre es, sich nicht im Mit-Gefühl zu verlieren, sondern zu überlegen, wie wir empathisch bleiben können, ohne zum Opfer zu werden, wie wir praktische Hilfe leisten können, die den Anderen in die eigenen Kraft bringt, oder was wir selbst konkret brauchen, um im Vertrauen bleiben zu können. Jungfrau-Ressourcen entstehen, wenn wir uns am Alltäglichen orientieren, Routinen etablieren und darauf achten, was uns oder einem System förderlich ist oder was es schädigt bzw. krank macht. Dann hilft sie uns, nicht in Idealen, Phantasien, Vorstellungen, Erwartungen oder Wunschdenken zu verharren, sondern alltagstaugliche Lösungen zu finden.

Der Neumond am 10. März um 10h00 MEZ auf 20°16‘ Fische wird von Neptun und Saturn flankiert.
Neptun unterstreicht die oben beschriebenen Themen, während Saturn den Realitätsbezug und die Umsetzung im Alltag hervorhebt.
Sowohl die Neumond- als auch die Fische-Energie sind introvertiert. Das nährt unser Bedürfnis nach Rückzug, Ruhe und Frieden. Die Fische-Energie macht uns sensitiv und empfindsam, eventuell auch empfindlich, und es kann gut sein, dass wir die Alltagsanforderungen als besonders anstrengend empfinden. Auch kann es sein, dass uns in diesen Tagen Streit und Missgunst nähergehen als sonst. Hilfreich ist es, sich in den Tagen rund um den Neumond vor negativen Energien aller Art so weit wie möglich fernzuhalten und sich immer wieder kleine geschützte Oasen zu schaffen, in denen man auftanken kann. Saturn kann dabei als Helfer fungieren, indem er uns unsere Grenzen aufzeigt und uns darin unterstützt, diese auch zu ziehen. Die Art und Weise, wie dies geschehen kann, hängt ganz vom eigenen Temperament und der Konstitution ab.
In den Tagen um den Neumond steht zudem Mars im Zeichen Wassermann im Quadrat zu Uranus.
Diese Konstellation bildet einen Gegensatz zu denen des Neumondes und kann Unruhe, Ungeduld, Nervosität, Gereiztheit und Anspannung mit sich bringen.
Das bedeutet, dass wir mit zwei unterschiedlichen Strömungen zurechtkommen müssen. Dem Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug und gleichzeitig einer inneren oder äußeren Unruhe, die uns eventuell schneller aus der Balance bringt, als uns lieb ist.

Neumond am 10. März um 210h00 MEZ in München

 

Am 25. März um 08h12 MEZ findet eine partielle Mondfinsternis auf 05°07‘ der Widder-Waage-Achse statt.
Generell geht es bei dieser Konstellation darum, wie die Widder-Energie (Kraft, Mut, Risikobereitschaft, Aggression, Willensstärke und Impulsivität) mit den Qualitäten des Waage-Zeichens (Liebes- und Beziehungsfähigkeit, Harmonie, Ausgleich, Ästhetik und Kunstsinn) in Einklang gebracht werden kann. Die Frage dazu kann lauten: Liegt der Blick auf dem Trennenden oder dem Verbindenden und wie können wir aus einem „Ich gegen die anderen“ ein „Ich und die anderen“ machen?

 

Vollmond am 25. März um 08h12 MEZ in München

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.
© Jutta Stemmer

Der Sternenhimmel im Februar

 

Venus und Mars nähern sich im Februar weiter an und treffen am 22. aufeinander. Sie laufen gemeinsam durch die Sternbilder Schütze und Steinbock und kommen dabei der Sonne immer näher. Deshalb können wir sie auch nur kurz vor Sonnenaufgang im Osten beobachten. Merkur bleibt weiterhin für uns nicht sichtbar.

Jupiter steht bei Sonnenuntergang bereits am südwestlichen Horizont im Sternbild Widder und geht täglich etwas früher unter. Da die Sonne sich dem Saturn im Sternbild Wassermann annähert, bleibt auch er für uns unsichtbar.

Am 6. Februar steht die schmale abnehmende Mondsichel in der Nähe der Venus, am 14. und 15. passiert der zunehmende Mond Jupiter.

 

Sternenhimmel am 05. Februar um 17h40 MEZ

 

Sternenhimmel am 06. Februar um 07h15 MEZ

 

Sternenhimmel am 14. Februar um 18h00 MEZ

 

 

Sternenhimmel am 17. Februar um 07h10 MEZ

 

Sternbilder mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Monatstrends Februar

 

Die Langsamläufer

Saturn steht bis Ende Mai 2025 in den Fischen und stellt in seiner Funktion als Gesellschaftsplanet die Frage, wie wir als Gemeinschaft mit den Werten des Zeichens Fische umgehen. ⇒ Monatstrends März 23

Pluto bleibt nach seinem zweiten Ingress noch bis Anfang September im Zeichen Wassermann.
Bereits von März bis Juni 2023 konnten wir erste Erfahrungen sammeln und Hinweise erhalten, wie wir persönlich in Resonanz mit dieser Konstellation gehen.
Plutos Kraft wirkt transformatorisch. Welche Facetten der Wassermann-Energie unter seiner Herrschaft wie verändert werden wollen, wird sich zeigen.

Wassermann ist ein mental-geistig ausgerichtetes Luftzeichen und verbindet auf den ersten Blick gegensätzliche Komponenten:
Zum einen ist diese Energie revolutionär, fortschrittlich und legt großen Wert auf die individuelle Freiheit und Gleichwertigkeit. Zum anderen ist sie kollektiv und damit auf eine Gemeinschaft ausgerichtet. Eine der Fragen, mit denen wir uns zurzeit beschäftigen sollten, könnte lauten: Wie lassen sich diese gegensätzlich erscheinenden Energien – Individualität und Kollektiv – verbinden? Das Bestreben könnte beispielsweise sein, die eigenen individuellen Kräfte zu kennen und in eine Gemeinschaft einzubringen.

Noch pendelt Pluto zwischen den beiden Zeichen Steinbock und Wassermann. Sein Lauf ist somit ein weiteres Symbol für die zu Ende gehende Erd-Ära und die neu beginnende Luft-Ära. Erst im November 2024 verabschiedet er sich endgültig aus dem Steinbock-Zeichen. ⇒ Jahresthemen 2024  ⇒ „Plutos Wechsel von Steinbock nach Wassermann“

 

Die persönlichen Planeten

Am 20./21. Januar wechselten Sonne und Pluto fast zeitgleich in das Zeichen Wassermann. Die restlichen Schnellläufer gehen bis 17. Februar in Konjunktion mit Pluto und können in Bezug auf die oben beschriebene Thematik zusätzlich Impulse setzen.

 

Der Neumond findet am 09. Februar um 23h59 auf 20°40‘ Wassermann und im Quadrat zu Uranus statt.
Im Neumond-Horoskop können wir die bereits seit Januar im Fokus stehenden Planeten-Kräfte zwischen Steinbock und Wassermann bildlich sehen. Die Beteiligung von Uranus unterstreicht zusätzlich die Wassermann-Energien.

 

Neumond am 09. Februar um 23h59 MEZ in München

 

 

Zum Vollmond am 24. Februar um 13h30 auf 05°23‘ Jungfrau-Fische stehen Merkur und Saturn in Konjunktion mit der Fische-Sonne.
Die Fische-Energie macht uns sensitiv und empfindsam, eventuell auch empfindlich, und es kann gut sein, dass wir die Alltagsanforderungen als besonders anstrengend empfinden. Auch kann es sein, dass uns in diesen Tagen Streit und Missgunst nähergehen als sonst. Hilfreich ist es, sich in den Tagen rund um den Vollmond vor negativen Energien aller Art so weit wie möglich fernzuhalten und sich immer wieder kleine geschützte Oasen zu schaffen, in denen wir auftanken können. Die Art und Weise, wie dies geschehen kann, hängt ganz vom eigenen Temperament und der Konstitution ab. Beziehen wir das Zeichen Jungfrau mit ein, helfen uns kleine alltagstaugliche und erdende Rituale. Saturn an der Vollmond-Sonne wirkt unterstützend in der Abgrenzung von Energien, die uns nicht gut tun.

 

Vollmond am 24. Februar um 13h30 MEZ in München

 

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer

Der Sternenhimmel im Januar

Venus, Merkur und Mars stehen im Januar in einer Reihe und wandern vom Sternbild Skorpion nach Schütze. Beobachten können wir allerdings nur Merkur zu Beginn des Monats am südöstlichen Horizont kurz vor Sonnenaufgang und Venus noch den gesamten Januar über, auch wenn sie langsam an Helligkeit verliert. Am 9. Januar passiert die abnehmende Mondsichel die drei Planeten, ehe der Mond in die Dunkelmondphase eintritt.
Jupiter steht bei Sonnenuntergang bereits am südöstlichen Horizont im Sternbild Widder und geht täglich etwas früher unter, ebenso wie Saturn im Sternbild Wassermann, den wir nur noch bis Ende Januar am nächtlichen Himmel beobachten können. Zwischen dem 14. und 18. Januar passiert der zunehmende Mond zuerst Jupiter, dann Saturn.

 

Sternenhimmel am 08. Januar um 07h30 MEZ

 

 

 

Sternenhimmel am 18. Januar um 17h30 MEZ

 

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Monatstrends Januar

 

Im Jahreslauf der Planeten wechselt die Sonne im Januar vom Zeichen Steinbock in den Wassermann. In diesem Jahr sind die beiden Zeichen im Januar allerdings mehrfach aktiviert und rücken somit in den Fokus.

Die Langsamläufer

Saturn bleibt bis Ende Mai 2025 in den Fischen und stellt in seiner Funktion als Gesellschaftsplanet die Frage, wie wir als Gemeinschaft mit den Werten des Zeichens Fische umgehen. ⇒ Monatstrends März

Am 20. Januar wechselt die Sonne ins Zeichen Wassermann, am 21. folgt ihr Pluto. Das spannende daran ist, dass beide am 20. eine Konjunktion eingehen – im Steinbock. D.h. der ca. einjährige Sonne-Pluto-Zyklus findet noch im Zeichen Steinbock statt, auch wenn Pluto bereits den grössten Teil des Jahres im Wassermann verbringt. Wir müssen damit rechnen, dass wir uns im Jahr 2023 nochmal vermehrt mit den Energien des Steinbocks auseinandersetzen, auch wenn die Tendenzen schon stark Richtung Wassermann gehen.
Plutos Kraft wirkt transformatorisch. Welche Facetten der Wassermann-Energie unter seiner Herrschaft wie verändert werden wollen, wird sich zeigen.
Es ist bereits Plutos zweiter Eintritt in das Zeichen Wassermann. Bereits von März bis Juni 2023 konnten wir erste Erfahrungen sammeln und Hinweise erhalten, wie wir persönlich in Resonanz mit dieser Konstellation gehen.

Wassermann ist ein mental-geistig ausgerichtetes Luftzeichen und verbindet auf den ersten Blick gegensätzliche Komponenten:
Zum einen ist diese Energie revolutionär, fortschrittlich und legt großen Wert auf die individuelle Freiheit und Gleichwertigkeit. Zum anderen ist sie kollektiv und damit auf eine Gemeinschaft ausgerichtet. Eine der Fragen, mit denen wir uns zurzeit beschäftigen sollten, könnte lauten: Wie lassen sich diese gegensätzlich erscheinenden Energien – Individualität und Kollektiv – verbinden? Das Bestreben könnte beispielsweise sein, die eigenen individuellen Kräfte zu kennen und in eine Gemeinschaft einzubringen.
Noch pendelt Pluto zwischen der zu Ende gehenden Erd-Ära und der beginnenden Luft-Ära. Erst im November 2024 verabschiedet er sich endgültig aus dem Steinbock-Zeichen. ⇒ Jahresthemen 2024   „Pluto auf dem Weg von Steinbock nach Wassermann“

 

Die persönlichen Planeten

Am 20./21. Januar wechseln Sonne und Pluto fast zeitgleich in das Zeichen Wassermann.  Auch die restlichen Schnellläufer gehen bis 17. Februar in Konjunktion mit Pluto und können in Bezug auf die oben beschriebene Thematik zusätzlich Impulse setzen.

 

Sowohl der Neumond als auch der Vollmond stehen in Verbindung zu Pluto und greifen seinen Zeichenwechsel auf. Zum Neumond steht die Sonne noch in Steinbock, zu Vollmond ist sie bereits, ebenso wie Pluto, in das Wassermann-Zeichen gewechselt.

Der Neumond findet am 11. Januar um 12h57 auf 20°44‘ Steinbock statt.
Auffällig ist, dass in unseren Breitengraden Pluto direkt am MC steht. Das  Augenmerk wird verstärkt auf die Steinbock-Energie gelenkt, die für Klarheit, Ehrlichkeit, Integrität und für die Konzentration auf das Wesentliche steht.

 

 

Neumond am 11. Januar um 12h57 MEZ in München

 

 

Am 25. Januar um 18h53 steht Jupiter im Quadrat zur Vollmondachse auf 05°14‘ Löwe-Wassermann. Pluto steht in Konjunktion zur Sonne und Uranus, dem Herrscher des Wassermanns, am MC.
Die Verbindung von Löwe und Wassermann ist die des Herzens mit dem Verstand. Sie animiert uns, Wege zu finden, wie wir die Geistesebene und Inspiration des Wassermanns mit der Herzlichkeit und Wärme des Löwen für sowohl eigene als auch übergeordnete Ziele einsetzen können. Im besten Fall finden wir eine Balance zwischen Egoansprüchen und Allgemeinwohl.
Die Beteiligung von Jupiter lenkt unser Augenmerk auf unsere ethischen und moralischen Werte und unsere Wertvorstellungen. Hohe Ansprüche uns und anderen gegenüber können uns nun bewusst und hinterfragt werden. Denn oftmals dienen sie nicht dem Wachstum, sondern verhindern es.
Die an der Figur beteiligte Stierenergie kann uns erden und uns dabei helfen, innere und äußere Ruhe zu finden.

 

Vollmond am 25. Januar um 18h53 MEZ in München

 

 

Am 13. Dezember begann Merkur seinen Rückläufigkeitszyklus auf 09°29‘ Steinbock, am 02. Januar wechselt er wieder die Richtung auf 22°10‘ Schütze. Seinen Ausgangspunkt erreicht er am 21. Januar.

In Bezug auf die Themen des jeweiligen Planeten ist seine Rückläufigkeit eine gute Zeit, Liegengebliebenes und Aufgeschobenes aufzuarbeiten, alte Verhaltensmuster zu überprüfen, Altlasten zu entsorgen sowie Pläne noch einmal zu überdenken und von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten. Dabei können sich völlig neue Sichtweisen auftun.

Versuchen Sie einfach einmal, ein kurzes Stück Weg erst vorwärts, dann rückwärts und dann wieder vorwärts zu gehen. Sowohl die Aufmerksamkeit (besonders beim Rückwärtsgehen) als auch die Perspektive verändert sich dabei.

Oft empfinden wir die Rückläufigkeit eines Planeten als Bremse, als hinderlich oder lästig. Doch sie gibt uns Zeit zur genaueren Betrachtung der anstehenden Themen und die Möglichkeit, Vergessenes nachzuholen, zu rekapitulieren und ein eventuelles Ungleichgewicht auszugleichen.

Bei Merkur richtet sich das Augenmerk vermehrt auf das Kommunikationsverhalten und die Art und Weise, wie wir in Kontakt treten und uns austauschen. Dies bezieht sich nicht nur auf unsere Sprache, sondern auch auf Güter.

Das heißt, wir haben in dieser Zeit Gelegenheit, unsere Einstellungen und Vorstellungen ebenso wie unser Verhalten in Bezug auf Kommunikation und Kontakte zu überprüfen und zu schauen, ob wir etwas verändern wollen. Es ist gut möglich, dass wir mit Konsequenzen konfrontiert werden, deren Ursache in der Vergangenheit liegt. Doch dies gibt uns die Gelegenheit, eventuell nötige Korrekturen vorzunehmen.

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer