Sternenhimmel im Mai

 

Mars wechselt vom Sternbild Stier in den Zwilling und zieht sich langsam vom Nachthimmel zurück. Noch ist er als rötlicher Planet von Sonnenuntergang bis kurz vor Mitternacht im Westen zu beobachten.

Jupiter im Schlangenträger dagegen leuchtet weiterhin hell und ist fast die ganze Nacht über von Osten nach Südwesten wandernd zu sehen, während Saturn im Sternbild des Schützen zwischen den ersten Morgenstunden und Mitternacht aufgeht.

 
 

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Monatstrends Mai

 

Hat uns im März und April vor allem die Gegensätzlichkeit der Fische- versus Widderenergie beschäftigt, lenken die Konstellationen im Mai unsere Aufmerksamkeit mehr auf die Themen des kommenden Jahres und zeigen auf, dass das Jahr 2019 vor allem ein Vorbereitungsjahr ist für die neuen Zyklen, die ab Januar 2020 beginnen. Im Mai steht die Saturn-Pluto-Konjunktion im Steinbock im Vordergrund und innerhalb dieser vor allem Saturn. 

Seit Ende April hat sich Saturn am absteigenden Mondknoten bis auf 2,5° der Konjunktion zu Pluto angenähert und bleibt aufgrund seines langsamen Laufes (er wird am 30. April rückläufig) auch im Mai etwa in diesem Abstand.

Besonders interessant dabei ist, dass sich Saturn bis Ende September im 1°-Orbis am absteigenden Mondknoten befindet. Wenn wir den absteigenden Mondknoten als Vergangenheitspol betrachten, könnte es ein Hinweis darauf sein, sich mit saturnalen Themen generell, aber auch mit den Ausdrucksformen zu beschäftigen, die für die gegenwärtige und die zukünftige Gesellschaftsform nicht mehr angebracht sind.

Als kleine Anregung werden hier drei wesentliche Funktionen des Saturn und die damit einhergehenden Fragen aufgeführt. Für alle, die sich intensiver mit Saturn im Steinbock auseinandersetzen wollen [Artikel: Saturn im Steinbock

 

– Saturn – Herr der Zeit:

– Betrachten wir Zeit zyklisch oder linear?
– Wie gehen wir mit unserer Zeit um?
– Womit verbringen wir unsere Zeit?
– Sind wir dabei selbst- oder fremdbestimmt?

 

– Saturn – Hüter der Schwelle:  

– Akzeptieren wir das irdische Leben mit seinen Anforderungen und Grenzen?
– Sind wir geerdet genug, um uns in spirituelle Felder zu begeben?
– Leben wir Spiritualität in Form von Nächstenliebe, Mitgefühl, Empathie im Alltag?

 

– Saturn in seiner Funktion als Gesellschaftsplanet und Hüter der Ordnung:

– Orientieren wir uns an inneren oder an äußeren Instanzen?

  

Das Thema „Saturn – Hüter der Schwelle“ findet sich auch im Neumond am 5. Mai um 0h45 MEZ auf 14°10′ Stier. An diesem Tag steht Neptun als Verbindungsglied im Sextil zum Neumond und im Trigon zu Saturn.

Die Neumondenergie weckt sowohl durch ihre Introvertiertheit als auch durch die erdgebundene und geduldige Art des Stierzeichens unser Bedürfnis nach Erdung und Ruhe und bietet somit einen guten Nährboden, um sich neptunischen Themen zuzuwenden. Störend dabei können sich sowohl das Quadrat der Widdervenus zu Saturn als auch die Opposition des Zwillingsmars zu Jupiter im Schützen auswirken. Hilfreich könnte es sein, auch diesen extrovertierten, aktiven Energien Raum zu geben und sie bestenfalls sogar zu verbinden, beispielsweise durch Unternehmungen, die Körper, Geist und Sinne gleichermaßen anregen.

 

 

Neumond 05. Mai 00h45 MEZ in München

 

 

Der Vollmond am 18. Mai um 23h11 auf 27°40′ der Stier-Skorpion-Achse aktiviert über seine Verbindung zu Pluto, wenn auch indirekt, die Neumondthemen.

Der Mond im Skorpion verlangt Ehrlichkeit in Bezug darauf, was uns wirklich wichtig ist, wofür wir brennen und uns engagieren wollen und was ausgedient hat und was guten Gewissens entsorgt werden kann. Unter der Sonne in Stier richtet sich die Aufmerksamkeit auf die genussvollen und schönen Seiten des Lebens. Das Loslassen fällt unter dieser Konstellation schwer und erscheint kontraproduktiv. Dagegen verspricht die genaue Konjunktion der Stiervenus zu Uranus Unruhe und Ungeduld, wenn wir an etwas festhalten, das ausgedient hat. Die verbindenden Elemente von Stier/Skorpion sind Ruhe und Geduld sowie das Engagement für eine Sache, die gesunde Weiterentwicklung verspricht. Uranische Energie kann dann als befreiend erlebt werden, wenn sie dafür sorgt, dass nur das entsorgt wird, was einer Entwicklung im Weg steht.

 

 

Vollmond 18. Mai 23h11 MEZ in München

 

 

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

 

© Jutta Stemmer

Sternenhimmel April

Die Leuchtkraft der Venus nimmt durch ihre Nähe zur Sonne immer mehr ab bis sie um die Monatsmitte gänzlich vom Morgenhimmel verschwindet. Erst im November können wir sie wieder am Abendhimmel bewundern.

Merkur bleibt ebenfalls unsichtbar und taucht erst im August wieder am Morgenhimmel auf.

Mars wandert weiterhin durch das Sternbild Stier und ist als rötlicher Planet bis nach Mitternacht im Westen zu beobachten.

Jupiter im Schlangeträger leuchtet weiterhin hell vor Sonnenaufgang am östlichen Himmel und folgt Saturn im Sternbild des Schützen.

Sternenhimmel am 07. April um 04h00 in südöstlicher Richtung
Sternenhimmel am 8. April um 23h00 in westlicher Richtung
Sternenhimmel am 24. April um 04h00 MEZ in südöstlicherRichtung

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Monatstrends April


Der in den Monatstrends März beschriebene zaghafte Schwellenübergang vom Winterausklang (Fische-Energie) zum Frühlingsbeginn (Widder-Energie) zieht sich bis in den April hinein fort.

Ansonsten sind keine großen kosmischen Auslösungen zu beobachten. Aber besonders bis zur Monatsmitte spüren wir diese zwei sehr unterschiedlichen Tendenzen. Einerseits aktivieren Merkur und Venus in Konjunktion zu Neptun die Fische-Energie, andererseits findet der Neumond am 05. April um 10h50 MEZ auf 15°17′ Widder statt. Gegensätzlicher können zwei Energien kaum sein.

Wenn wir den Zodiak als Entwicklungskreis betrachten, dann sind im Fischezeichen alle Erfahrungen gemacht. D.h. ein Entwicklungszyklus ist vollendet und ein neuer kann beginnen. Wir spüren in uns den Wunsch nach Frieden, nach der Anbindung an eine jenseitige Quelle, nach gelebter Spiritualität und das Bewusstsein, dass wir mehr sind als die Erdenbürger, als die wir in dieser Inkarnation angetreten sind.
Dagegen steht das Widderzeichen. Es ist das erste im Kreis, voller Anfangs- und Aufbruchsenergie. D.h. der Widder muss mutig sein, sonst würde er sich den unbekannten Herausforderungen nicht stellen. Und das ist er auch, denn es fehlen ihm jegliche Erfahrungen – auch die schlechten – und damit das Bewusstsein für Gefahren. Hier werden wir mit unserem Ego, unseren Triebkräften, unserer Wut und unserer Kraft konfrontiert. Als Erster im Kreis ist er aus seiner Sicht völlig allein auf sich gestellt, im Gegensatz zur Fische-Energie, die aufgrund des vollendeten Kreislaufs weiß, dass es keine Trennung gibt. Zusammengefasst repräsentiert das Fischezeichen die kollektive Energie des Vertrauen und der bedingungslosen Liebe, in dem Verständnis, dass alles, was geschieht, nötig ist und alles mit allem verbunden ist, während die Widderenergie den persönlichen Ausdruck sucht und als Einzelkämpfer durch die Welt zieht.

Neumond 05. April 10h50 MEZ in München

Und so sind wir während dieser Zeitqualität möglicherweise getragen von dem Wunsch nach der Erfüllung der eigenen Ego-Ansprüche einerseits und dem Mitgefühl für andere (und sich). Im besten Fall gelingt es uns, diese Pole in Einklang zu bringen.

Und von Balance kündet auch der Vollmond von 19. Februar um 13h12 MEZ auf 29°06′ der Widder-Waage-Achse.

Bei dieser Konstellation geht es darum, wie die Widder-Energie (Kraft, Mut, Risikobereitschaft, Aggression, Willensstärke und Impulsivität) mit den Qualitäten des Waagezeichens (Liebes- und Beziehungsfähigkeit, Harmonie, Ausgleich, Ästhetik und Kunstsinn) in Einklang gebracht werden kann. Die Frage dazu kann lauten: Lag der Blick in der Vergangenheit auf dem Trennenden oder dem Verbindenden und wie können wir aus einem „Ich gegen die Anderen“ ein „Ich und die Anderen“ machen?

Vollmond 19. April 13h12 MEZ in München

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer

Sternenhimmel März

 

Die Morgenstern-Venus verlässt Saturn im Sternbild des Schützen und bewegt sich in einem schnellen Lauf durch den Steinbock bis in das Sternbild Wassermann. Im Laufe des Monats verabschiedet sie sich langsam vom Nachthimmel und ist nur noch kurz vor Sonnenaufgang sichtbar. Auch Merkur ist nur noch in den ersten Märztagen am westlichen Himmel zu beobachten und wird dann durch seine Nähe zur Sonne unsichtbar.

Mars wechselt vom Sternbild Widder in den Stier und ist als rötlicher Planet in der ersten Nachthälfte im Westen zu beobachten. Ende des Monats passiert er die Plejaden.

Jupiter leuchtet weiterhin hell vor Sonnenaufgang am östlichen Himmel.

Am 21. März um 2h40 MEZ findet der Frühlingsvollmond auf exakt 0° Widder-Waage statt.

 

 

Sternenhimmel am 01. März um 6h00 MEZ in südöstlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 28. März um 20h35 MEZ in westlicher Richtung

 

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Monatstrends März

Jedes Jahr im März findet zu Frühlingsbeginn der Wechsel der Sonne von den Fischen in den Widder statt. Dieses Jahr wird der Schwellenübergang fast zaghaft vollzogen: Der Neumond Anfang März steht noch ganz im Zeichen der Fische, der rückläufige Merkur sorgt dafür, dass uns diese Energie bis in den April hinein bewegt und erst der  Frühlings-Neumond setzt erste Impulse auf dem Weg zur Widder-Kraft.

Die Unterschiedlichkeit dieser beiden Wirkkräfte könnte grösser nicht sein, denn wenn wir den Zodiak als Entwicklungskreis betrachten, dann sind im Fischezeichen alle Erfahrungen gemacht. D.h. ein Entwicklungszyklus ist vollendet und ein neuer kann beginnen. Wenn wir mit dieser Kraft verbunden sind, spüren wir unseren Wunsch nach Frieden, nach der Anbindung an eine jenseitige Quelle, nach gelebter Spiritualität und leben in dem Bewusstsein, dass wir mehr sind als die Erdenbürger, als die wir in dieser Inkarnation angetreten sind.
Das Widderzeichen ist das erste im Kreis, voller Anfangs- und Aufbruchsenergie. D.h. der Widder muss mutig sein, sonst würde er sich den unbekannten Herausforderungen nicht stellen. Und das ist er auch, denn es fehlen ihm jegliche Erfahrungen – auch die schlechten – und damit das Bewusstsein für Gefahren. Als Erster im Kreis ist er aus seiner Sicht völlig alleine auf sich gestellt, im Gegensatz zur Fischeenergie, die aufgrund des vollendeten Kreislaufs weiß, dass es keine Trennung gibt. Hier werden wir mit unserem Ego, unseren Triebkräften, unserer Wut und unserer Kraft konfrontiert.
Für uns Menschen kann dies je nach eigener Konstellation unterschiedliche Auswirkungen haben. Z.B. können wir uns hin- und hergerissen fühlen zwischen dem Wunsch nach Rückzug, Ruhe, Auszeiten, Träumen und einer Aufbruchsstimmung, die uns unternehmungslustig macht. Wenn wir die jeweiligen Impulse beachten und ihnen so weit wie möglich nachgeben, können wir gut in den Frühling starten.

 

Am 6. März tritt Uranus endgültig in das Stierzeichen ein und verweilt dort für die nächsten sieben Jahre.
Uranus steht für Innovation, Fortschritt, Technik und für Revolution, d.h. für die Veränderung oder Erneuerung einer bestehenden Ordnung. Als kollektiver Planet steht dabei das Wohl einer Gemeinschaft bzw. übergeordneter Systeme im Vordergrund. In der Astrologie werden dem Stierzeichen Landwirtschaft, Ökologie, Natur, Sicherheit, Nahrung und Genuss sowie Wachstum und Beständigkeit zugeordnet. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich auf diesen Gebieten die Balance zwischen Beständigkeit und Wachstum herstellen lässt. Ein Beispiel dafür wäre, ob es gelingt, Technik und Innovation für den Erhalt der Natur einzusetzen, anstatt sie zu zerstören. Oder ob es uns gelingt, Nahrungsmittel wieder auf natürliche Weise anzubauen und zu verarbeiten. Siehe auch Artikel: Uranus Wechsel vom Widder in den Stier

 

Ebenfalls am 6. März findet um 17h03 MEZ ein Neumond auf 15°47′ Fische in einer engen Konjunktion mit Neptun statt.
Die Neumondenergie ist per se schon introvertiert und oft verspüren wir in dieser Zeit ein Verlangen nach Rückzug, Ruhe und Frieden. Die Fische-Energie macht uns sensitiv und empfindsam, eventuell auch empfindlich und es kann gut sein, dass wir die Alltagsanforderungen als besonders anstrengend empfinden. Auch kann es sein, dass uns in diesen Tagen Streit und Missgunst näher gehen als sonst. Hilfreich ist es, sich in den Tagen rund um den Neumond vor negativen Energien aller Art so weit wie möglich fernzuhalten und sich immer wieder kleine geschützte Oasen zu schaffen, in denen wir auftanken können. Die Art und Weise, wie dies geschehen kann, hängt ganz vom eigenen Temperament und der Konstitution ab. Die Verbindung zum Stiermars ist hilfreich, weil sie uns hilft, Ruhe zu bewahren, abzuwägen und das Tempo zu drosseln. Gleichzeitig aktiviert der Neumond das Saturn-Neptun Sextil, das uns thematisch gesehen schon seit Anfang des Jahres begleitet. Immer wieder wird es darum gehen, das Wasser- und Erdelement in Einklang zu bringen. Wasser steht für Gefühle, Emotionen, Sensibilität und Empathie, wohingegen Erde den Fokus richtet auf Realität, Machbarkeit, Struktur und Konkretisierung. Um nur ein Beispiel zu nennen, könnte dies bedeuten, unseren Wünschen und Sehnsüchten zu folgen und dabei gleichzeitig den Blick für das Machbare und die Alltagsanforderungen nicht zu verlieren.

 

Da Merkur während seiner Rückläufigkeit vom 5. bis 28. März das Fischezeichen durchläuft (29°38′ – 16°05′),
stehen genau diese Themen im Vordergrund und wir sind aufgefordert zu überprüfen, wie wir mit unserer feinfühligen und sensitiven Seite umgehen, ob wir sie wertschätzen können oder ob unser Leben ausgerichtet ist auf Leistung und Disziplin.

 

Neumond 06. März 17h03 MEZ in München

 

 

Der Vollmond findet am 21. März um 02h42 MEZ auf 00°09′ der Widder-Waage-Achse statt.
Während der Merkur rückläufig-stationär-direktläufig noch bis in die ersten Apriltage hinein das oben angesprochene Saturn-Neptun-Sextil aktiviert, bringt der Vollmond passend zur Frühlings-Tag- und Nachtgleiche neue Impulse. Aufbruchsstimmung und Tatkraft treten vermehrt in den Vordergrund. Die Herausforderung liegt darin, die Widder-Energie (Kraft, Mut, Risikobereitschaft, Aggression, Willensstärke und Impulsivität) mit den Qualitäten des Waagezeichens (Liebes- und Beziehungsfähigkeit, Harmonie, Ausgleich, Ästhetik und Kunstsinn) in Einklang zu bringen. Die Frage dazu kann lauten: Lag der Blick in der Vergangenheit auf dem Trennenden oder dem Verbindenden dieser unterschiedlichen Energien und wie lassen sie sich in der Zukunft in ein Gleichgewicht bringen?

 

Vollmond 21. März 02h42 MEZ in München

 

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

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Sternenhimmel Februar 2019

Venus als strahlender Morgenstern bewegt sich weg von Jupiter im Sternbild Skorpion, trifft am 18. auf Saturn im Schützen und wandert danach weiter Richtung Steinbock. Sichtbar sind die drei Himmelskörper vor Sonnenaufgang im Südosten.
Mars wechselt vom Sternbild Fische in den Widder und ist weiterhin als rötlicher Planet in der ersten Nachthälfte von Süd nach West wandernd zu beobachten.

In der dritten Februardekade taucht auch Mekur als heller Abendstern wieder am Westhorizont auf.

 

Sternenhimmel am 06. Februar um 6h40 MEZ in südöstlicher Richtung

 

 

Sternenhimmel am 10. Februar um 22h45 MEZ in westlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 20. Februar um 19h45 MEZ in westlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 28. Februar um 05.30h in südöstlicher Richtung

 

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Monatstrends Februar

 

Mars läuft in der ersten Monatshälfte auf Uranus im Widder zu. Exakt wird die Konjunktion am 12./13. Februar. Eine hoch energetische Begegnung, die die Themen der letzten Januartage noch einmal aufgreift. Besonders Unruhe, Ungeduld, Nervosität, (vor)schnelles Handeln, ohne an die Konsequenzen zu denken, und eine gewisse Aggressivität begleiten diese Tage. Am 10. trifft überdies der Widdermond auf die Konstellation und unterstreicht das Ganze emotional. Kleinigkeiten können plötzlich zu Dramen werden, die jeder Basis entbehren. Der Mond läuft sehr schnell durch den Tierkreis und tritt bereits am 11. Februar in das Stierzeichen ein. Damit bildet er für die Tage der genauen Mars-Uranus-Konjunktion ein starkes Gegengewicht, das ausgleichend oder aber spaltend wirken kann. Ein Teil in uns verlangt nach Ruhe und Wohlbefinden, einem anderen kann es nicht schnell genug gehen. Gehen wir bewusst mit den Energien um, können wir die Besonnenheit der Stier-Energie nutzen, um in die Balance zu kommen. Andernfalls kann es sich anfühlen, als ob zwei unterschiedliche Kräfte an uns zerren. Ab dem 14. bewegt sich dann auch Mars in das Stierzeichen und entfernt sich von Uranus, wodurch sich die Konstellation deutlich entspannt.

Der Neumond am 4. Februar um 22h03 MEZ steht auf 15°45′ Wassermann in Konjunktion mit Merkur und in der Halbsumme von Saturn und Neptun.
Wassermann, Merkur und Uranus sind mentale Prinzipien auf unterschiedlichen Ebenen. Die zu stellenden Fragen könnten lauten: Welchen Stellenwert hat die Verstandesebene in unserem Leben? Wie gehen wir mit Innovation und Technik um und wofür setzen wir sie ein? Können wir unsere Existenz aus einer persönlichen und gleichzeitig übergeordneten Warte aus betrachten? Wenn wir die Halbsummenverbindung dazunehmen, kommt von Saturns Seite die Frage nach der Machbarkeit und nach den Konsequenzen, während Neptun einen empathischen Faktor ins Spiel bringt.

 

Neumond 04. Februar 22h03 MEZ in München

 


Der Vollmond vom 19. Februar um 16h53 MEZ auf 0°42′ der Jungfrau-Fische-Achse greift durch die Zeichenqualität die Halbsummenthemen des Neumondes auf:
Wie bringen wir Empathie, Feingefühl, Sehnsüchte, Träume und Intuition in Einklang mit Pragmatismus, Realitätssinn und Machbarkeit? Im besten Fall entsteht daraus ein kreativer Prozess, der Träume verwirklicht und sie immer wieder anpasst, bis sie anwendbar sind. Und das ohne den Anspruch, dass Fehler nicht sein dürfen, sondern in dem Wissen, dass vielleicht noch etwas fehlt, um es für uns vollkommen zu machen.

 

Vollmond 19. Februar 16h53 MEZ in München

 

 

Am 18. Februar findet der endgültige Chiron-Ingress in den Widder statt. Dort wird er die nächsten sieben Jahre verweilen. Gedanken dazu finden Sie im Artikel: Chirons Eintritt in das Widderzeichen.

 

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Monatstrends Januar

Das Jahr 2019 beginnt mit einer Sonnenfinsternis, die in unseren Breitengraden leider nicht sichtbar ist und einer totalen Mondfinsternis, die wir in den frühen Morgenstunden des 21. Januars am westlichen Himmel beobachten können.

Sowohl Venus als auch Merkur haben Ihre Rückläufigkeitsphasen des Jahres 2018 beendet und bewegen sich in neuen Gradbereichen. D.h. dass die Zeitqualität dafür spricht, die Erkenntnisse der letzten Wochen in das Leben zu integrieren. Bei Venus umfasst dies vor allem den Umgang mit Beziehungen jeglicher Art, wie z.B. der Beziehung zu sich selbst, zu anderen, zur Natur, zu materiellen Dingen, zu Besitz usw. Merkur steht unter anderem für Gedanken, Ideen, Kommunikation, Austausch und Handel.

Das Horoskop für das Jahr 2019 wird in den Jahresthemen 2019 ausführlich besprochen.

Aktiviert werden die Jahresthemen von der partiellen Sonnenfinsternis am 06. Januar um 02h41 MEZ auf 15°30′ Steinbock, bei der der Finsternispunkt zwischen Saturn und Pluto liegt, und auch Merkur und der absteigende Mondknoten im Steinbock stehen. Immer wieder werden uns in diesem Jahr Konstellationen begegnen, die unsere Aufmerksamkeit auf die Krebs-Steinbock-Achse und die zulaufende Konjunktion von Saturn und Pluto lenken. Kurz zusammengefasst bedeutet dies eine Ausrichtung darauf, eigene Gefühle und Bedürfnisse wahr- und ernst zu nehmen und die Verantwortung dafür zu tragen, im Sinne eines Erwachsen-seins, das dabei den Blick für die Gemeinschaft oder Gesellschaft nicht verliert. Pluto wird dabei ein ständiges Überprüfen der wahren Motivation einfordern. Ehrlich zu sich und anderen zu sein, kann zur Herausforderung werden. Dies wird uns um so einfacher gelingen, als wir die Seiten an uns, die wir nicht so gerne mögen, anerkennen, ohne uns dafür zu verdammen. Der zweite Schritt wäre dann, uns wertzuschätzen, weil wir so sind wie wir sind, nicht obwohl wir so sind. Für viele Menschen sicher keine leichte Übung aber eine lohnende, führt sie uns doch zu Integrität.
Und sie führt uns auch zu einer weiteren Konstellation im Januar, denn Saturn steht im Halbsextil/Sextil zum Quadrat von Jupiter zu Neptun und damit zu Großzügigkeit und Mitgefühl, uns und anderen gegenüber. Die negative Auswirkung wäre Überheblichkeit und Weltflucht in allen Formen.
Das Quadrat wird am 13. das erste Mal exakt und begleitet uns bis in den Herbst.

 

Sonnenfinsternis am 06. Januar um 02h41 MEZ in München

 

Die totale Mondfinsternis vom 21. Januar um 06h12 MEZ auf 00°50 Wassermann-Löwe und im Quadrat zu Uranus verspricht einen kurzzeitigen Themenwechsel. Sie animiert uns, Wege zu finden, wie wir die Geistesebene und Inspiration des Wassermanns mit der Herzlichkeit und Wärme des Löwen für eigene und übergeordnete Ziele einsetzen können. Im besten Fall finden wir eine Balance zwischen Egoansprüchen und Allgemeinwohl. Uranus im Quadrat kann uns wahrlich wachrütteln und uns inspirieren, Ideen, Ansprüche, Zukunftsvisionen und alltägliche Belange auch einmal aus einer Metaebene zu betrachten. Generell ist diese Konstellation eine äußerst energetische, die auch mit Unruhe, Nervosität und Ungeduld einhergehen kann. Dafür spricht auch das Feuer-Trigon von Mars zu Venus-Jupiter, bei dem Wünsche und Vorstellungen sofort umgesetzt werden wollen.
Hilfreich kann es sein, das Erdelement zu aktivieren. Dafür steht uns in diesem Zeitraum Merkur im Steinbock in Konjunktion mit Pluto zur Verfügung. Er aktiviert in uns die Fähigkeit, Absichten mit allen Konsequenzen zu durchdenken, ehe Entscheidungen getroffen werden. Da er als einziger persönlicher Planet in der Erde einer schnellen Truppe von Feuer- und Luftplaneten gegenübersteht, braucht es Aufmerksamkeit und immer wieder ein sehr bewusstes Innehalten, um seine Kraft zu aktivieren.

 

Sonnenfinsternis am 21. Januar um 06h12 MEZ in München

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer

 

 

 

Sternenhimmel Januar 2019

Die beiden hellsten Himmelskörper im Januar sind Venus und Jupiter. Sie treffen sich am 21. im Sternbild des Skorpions. Am Anfang und am Ende des Monats gesellt sich auch die abnehmende Mondsichel dazu.
Mars ist weiterhin als rötlicher Planet in der ersten Nachthälfte von Süd nach West durch das Sternbild der Fische wandernd zu beobachten.
Nach Beendigung seiner Rückläufigkeit nähert sich Merkur der Sonne wieder an und bleibt deshalb für uns unsichtbar.
Saturn taucht erst Ende des Monats kurz vor Sonnenaufgang im Osten wieder auf.

Wenn wir am 21. Januar in den frühen Morgenstunden unseren Blick in den westlichen Himmel richten, können wir eine totale Mondfinsternis beobachten.

 

 

Sternenhimmel am 01. Januar um 7h25 MEZ in südöstlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 13. Januar um 22h20 MEZ in westlicher Richtung

 

 

Sternenhimmel am 24. Januar um 07.15h in südöstlicher Richtung

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