Der Sternenhimmel im April

Die Sonne entfernt sich immer weiter von Jupiter und Saturn. Dadurch erhöht sich Ihre Sichtbarkeit am östlichen Morgenhimmel. Dabei wandert Saturn weiterhin durch das Sternbild Steinbock während sich Jupiter schnell Richtung Wassermann bewegt.

Mars können wir im Sternbild Zwillinge von Sonnenuntergang bis Mitternacht von West nach Nord wandernd beobachten.

Gegen Ende des Monats kehren Venus und Merkur als Abendsterne zurück. Im Sternbild Widder treffen sie sich am 25. in einer Konjunktion. Zu sehen sind sie kurz nach Sonnenuntergang im Nordwesten.

 

 

Sternenhimmel am 16. April um 04h15 in östlicher Richtung

 

 

Sternenhimmel am 17. April um 21h40 in westlicher Richtung

 

 

Sternenhimmel am 29. April um 19h40 in westlicher Richtung

 

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

 

Monatstrends April

 

Jupiter und Saturn bewegen sich weiterhin in neuen Gradbereichen und werden erst im Mai und Juni das erste Mal rückläufig.

Auch im April gibt es keine großen neuen Tendenzen und es wird wie schon im März vermehrt darum gehen, das, was im Januar und Februar bewusst wurde, ins Leben zu integrieren.

Lediglich Uranus wird Ende des Monats mehrfach von den Schnellläufern Merkur und Venus sowie dem Vollmond aktiviert. Das kann eine gewisse Unruhe, den Wunsch nach Freiheit und Lebendigkeit und vor allem fehlende Gelassenheit bedeuten.  

Diese Aufbruchsstimmung zeigt sich schon mit dem Neumond vom 12. April 2021 um 04h30 MEZ auf 22°24′ Widder. Er steht in Konjunktion mit Merkur und Venus und im Sextil zu ihrem Herrscher Mars in den Zwillingen.

Damit drängt sich die Widder-Energie ins Leben. Betrachten wir sie genauer: Widder ist das erste Zeichen im Zodiak, voller Anfangs- und Aufbruchsenergie. D.h. der Widder muss mutig sein, sonst würde er sich den unbekannten Herausforderungen nicht stellen. Und mutig ist er auch, denn es fehlen ihm jegliche Erfahrungen – auch die schlechten – und damit das Bewusstsein für Gefahren. Hier werden wir mit unserem Ego, unseren Triebkräften, unserer Wut und unserer Kraft konfrontiert. Als Erster im Kreis ist er aus seiner Sicht völlig allein auf sich gestellt, ein Einzelkämpfer. Die Gefahr, den Rest der Welt aus den Augen zu verlieren, um den persönlichen Ausdruck nicht zu gefährden, ist gegeben. Eine Prise des Gegenzeichens Waage mit ihrem Sinn für Ausgleich, Kompromissbereitschaft und Gerechtigkeit ist hilfreich, um nicht rücksichtslos und egoistisch zu agieren. Und auch das Quadrat vom Zwillings-Mars zu Neptun ist ein hilfreicher Aspekt, um den Balanceakt zwischen Stellungbeziehen, Konfliktbereitschaft und den Kampf für die Dinge, die uns wichtig sind, einerseits sowie Empathie, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft andererseits zu schaffen.

 

 

 

Neumond am 12. April 2021 um 04h30 MEZ  in München

 

 

Der Vollmond am 27. April um 05h31 MEZ auf 07°06′ Stier-Skorpion bringt generell ruhigere Energie mit sich. Uranus, Merkur und Venus stehen in Konjunktion zur Sonne. Vor allem Uranus kann sich hier als Störfaktor zeigen, indem er den Wunsch nach Sicherheit, Ruhe, Beständigkeit immer wieder untergräbt und vorwärtsdrängt.

Der Mond im Skorpion verlangt Ehrlichkeit in Bezug darauf, was uns wirklich wichtig ist, wofür wir brennen und uns engagieren wollen. Mit der Ballung in Stier richtet sich die Aufmerksamkeit auf die genussvollen und schönen Seiten des Lebens, auf die Körperlichkeit und das Wachstum. Die verbindenden Elemente von Stier und Skorpion sind Ruhe und Geduld sowie das Engagement für eine Sache, die gesunde Weiterentwicklung verspricht.

Das Loslassen fällt unter dieser Konstellation schwer und erscheint kontraproduktiv. Die Merkur- und die Vollmondenergie können dabei helfen, zu erkennen, was ausgedient hat und was guten Gewissens entsorgt werden kann, um Raum für neues Wachstum zu schaffen.

Wenn wir an etwas festhalten, das ausgedient hat, bringt Uranus Unruhe, Gereiztheit und Nervosität. Uranische Energie kann aber auch als befreiend erlebt werden, wenn wir uns endlich von etwas trennen können, was schon längst überfällig ist.

 

 

Vollmond am 27. April um 05h31 MEZ in München

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer

 

Der Sternenhimmel im März

Im März können sich Jupiter und Saturn langsam aus den Strahlen der Sonne befreien, und sind kurz vor Sonnenaufgang im Osten zu sehen, während Venus und Merkur noch länger verborgen bleiben.

Mars bewegt sich durch das Sternbild Stier und steht um den 4. März in der Nähe der Plejaden. Wir können ihn ab Sonnenuntergang bis Mitternacht von Süd nach West wandernd beobachten. Gegen Mitte des Monats passiert die zunehmende Mondsichel den Mars.

 

Sternenhimmel am 01. März um 22h45 in westlicher Richtung

 

 

 

Sternenhimmel am 20. März um 5h45 in südöstlicher Richtung

 

Sternbilder mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Monatstrends März

 

Jupiter und Saturn bewegen sich weiterhin in neuen Gradbereichen und werden erst im Mai und Juni das erste Mal rückläufig. 

Uranus wurde im Januar durch Konjunktionen von Lilith, Mars, den Vollmond und Jupiter ausgelöst, gefolgt von dem ersten der drei Quadrate von Saturn zu Uranus im Februar. Diese Konstellation bleibt fast den gesamten März über im 2°-Bereich.  Jahresthemen 2021

Merkur ist seit dem 21. Februar wieder direktläufig, erreicht seinen Ausgangspunkt auf 27° Wassermann am 13. März und passiert Anfang des Monats Jupiter. 

Da ansonsten im März keine weiteren und neuen Auslösungen aktiv sind, wird es vermehrt darum gehen, das, was im Januar und Februar bewusst wurde, ins Leben zu integrieren.

Dabei stehen weiterhin Uranus im Stier und die Gesellschaftsplaneten im Wassermann im Fokus.
 Monatstrends Februar

 

Betrachten wir die Wassermannenergie, in deren Bereiche Jupiter und Saturn immer weiter vordringen, etwas genauer.

Wassermann ist ein mental-geistig ausgerichtetes Luftzeichen. Alle Luftzeichen haben die Fähigkeit zur Distanz und sind zugleich Kontaktzeichen. Nun ist die Frage, wie wir diese beiden Facetten zusammenführen. Einerseits ist es die virtuelle Vernetzung. Wie wir diese gestalten, hängt von uns ab. Verlieren wir uns in diesen grenzenlosen Welten (Wassermann) oder können wir sie mithilfe Saturns gestalten, so dass sie zu unterstützenden, aufbauenden, kreativen Kontakten führen.

Dann verbindet Wassermann zwei auf den ersten Blick gegensätzliche Komponenten:

Zum einen ist er revolutionär, fortschrittlich und legt großen Wert auf die individuelle Freiheit und Gleichwertigkeit. Zum anderen ist er ein kollektives Zeichen und hat damit eine gemeinschaftliche Ausrichtung. Wie lassen sich diese beiden verschiedenartigen Energien – Individualität und Kollektiv  – in einer neuen Vision verbinden? Z.B. die eigenen individuellen Kräfte zu kennen und in eine Gemeinschaft einzubringen ist sicher nur eine Vorstellung.

 

Der Neumond vom 13. März 2021 um 11h21 MEZ auf 23°03′ Fische steht in Konjunktion mit Venus und Neptun und bringt ein Gegengewicht zu den distanzierten Kräften des Monats, unterstreicht allerdings auch den kollektiven Gedanken.

Sowohl die Neumond- als auch die Fische-Energie sind introvertiert. Das nährt unser Bedürfnis nach Rückzug, Ruhe und Frieden. Die Fische-Energie macht uns sensitiv und empfindsam, eventuell auch empfindlich, und es kann gut sein, dass wir die Alltagsanforderungen als besonders anstrengend empfinden. Auch kann es sein, dass uns in diesen Tagen Streit und Missgunst nähergehen als sonst. Hilfreich ist es, sich in den Tagen rund um den Neumond vor negativen Energien aller Art so weit wie möglich fernzuhalten und sich immer wieder kleine geschützte Oasen zu schaffen, in denen wir auftanken können. Die Art und Weise, wie dies geschehen kann, hängt ganz vom eigenen Temperament und der Konstitution ab.

 

Neumond am 13. März um 11h21 MEZ in München

 

 

Zum Monatsende bringt der Vollmond am 28. März um 20h48 MEZ auf 8°18′ Widder-Waage neue Impulse. Die Widdersonne steht in Konjunktion mit Chiron und Venus und unterstreicht das Beziehungsthema, das durch die Herrscher Venus und Mars schon angelegt ist.

Bei dieser Konstellation geht es darum, die Widder-Energie mit den Qualitäten des Waagezeichens (Liebes- und Beziehungsfähigkeit, Harmonie, Ausgleich, Ästhetik und Kunstsinn) in Einklang zu bringen. Chiron in Verbindung mit Venus und Sonne im Widder zeigt eine Ambivalenz zwischen dem männlichen und weiblichen Ausdruck von Kraft und ihren gegenseitigen Verletzungen. Die Frage dazu kann lauten: Lag der Blick in der Vergangenheit auf dem Trennenden oder dem Verbindenden und wie können wir aus einem „Ich gegen die anderen“ ein „Ich und die anderen“ machen?

 

Vollmond am 28. März um 20h48 MEZ in München

 

  

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

 © Jutta Stemmer

 

Der Sternenhimmel im Februar

Durch ihre Nähe zur Sonne sind Merkur, Venus, Jupiter und Saturn im Februar für uns nicht sichtbar. Sie durchlaufen gemeinsam das Sternbild Steinbock Richtung Wassermann, wobei Merkur vom 30. Januar bis 21. Februar eine Schleife dreht. Erst im Laufe des März können sich Jupiter und Saturn langsam aus den Strahlen der Sonne befreien, während Venus und Merkur noch länger verborgen bleiben.

Mars bewegt sich nach seinem langen Aufenthalt im Sternbild Fische nun durch Widder Richtung Stier. Wir können ihn ab Sonnenuntergang bis Mitternacht von Süd nach West wandernd beobachten. Gegen Mitte des Monats passiert die zunehmende Mondsichel den Mars.

 

Sternenhimmel am 17. Februar um 23h in westlicher Richtung

Sternbilder mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Monatstrends Februar

 

Uranus im Stier und die Gesellschaftsplaneten im Wassermann bleiben weiterhin im Fokus.  

Nach den Uranus-Auslösungen durch Lilith, Mars, den Vollmond und Jupiter im Januar wird nun Saturn im Wassermann am 17. Februar sein erstes von drei Quadraten zu Uranus machen. Es bleibt den gesamten Februar über in einem Orbis von 1,5°.  Jahresthemen 2021

Merkur erreicht am 30. Januar seine Station zur Rückläufigkeit und bewegt sich bis zum 21. Februar zwischen 11° und 27° Wassermann. Dabei passiert er Saturn und Jupiter (3x). Am 13. März kehrt er wieder zu seinem Ausgangspunkt zurück.

Das bedeutet: Die in den Januartrends erwähnte Spannung bleibt weiterhin bestehen und mit ihr der Ruf nach Freiheit und Gleichwertigkeit. Die im Januar oft Unruhe stiftenden Faktoren Mars, Lilith und der Vollmond werden im Februar von Saturn abgelöst. Zusammen mit dem rückläufigen Merkur geht die Tendenz nun vermehrt dahin, zu überprüfen, wofür sich ein Einsatz wirklich lohnt. Welche Vorstellungen sind realisierbar, für welche Werte wollen wir uns einsetzen? Saturns Beteiligung spricht dafür, den Blick darauf zu richten, was im direkten Umfeld getan werden kann, um Umstände zu verbessern. Wenn Erneuerung, dann von einer Basis aus, die trägt. Wenn Fortschritt, dann in einem Tempo, das die meisten auch mitgehen können. Wenn Umbrüche, dann nach reiflicher Überlegung und Prüfung, wofür und mit wem. Im Grunde geht es darum, Saturn und Uranus miteinander in Einklang zu bringen, denn beide sind Herrscher des Wassermannzeichens.

Mit dem rückläufigen Merkur im Wassermann ist ein Blick in die Vergangenheit hilfreich: Wie sind wir bisher mit der Wassermann-Energie umgegangen? Welche neuen Versionen können wir uns vorstellen? Die Wassermann-Energie ist visionär, revolutionär und nach vorne gerichtet. Als 11. Zeichen im Zodiak ist sie kollektiv ausgerichtet, d.h. sie orientiert sich bestenfalls daran, dass der Fortschritt nicht nur dem Individuum, sondern einer Gemeinschaft nützlich ist.

Es stellt sich die Frage, wo wir hinsichtlich der geistigen Eigenschaften und Werte unserer Gemeinschaft, z.B. in Bezug auf Bildung, Moral, Recht, Sprache, kulturelle Gewohnheiten, stehen und wie wir mit Technologie, Fortschritt, Vernetzung, Individualisierung und Gemeinschaftsgeist umgehen.

 

Der Neumond vom 11. Februar 2021 um 12h05 MEZ auf 23°16′ Wassermann weist eine Ballung im Wassermann auf und unterstreicht die oben beschriebenen Themen.

 

 

Neumond am 11. Februar um 12h05 MEZ in München

 

 

Der Vollmond am 27. Februar um 09h17 MEZ auf 8°57′ Fische-Jungfrau steht im Sextil bzw. Trigon zu Uranus und bringt eine fühlende Komponente in die bisher starke mentale Ausrichtung ein.

Dieser Vollmond nährt das Verlangen nach Rückzug, Ruhe und Frieden. Die Fische-Energie macht uns sensitiv und empfindsam, eventuell auch empfindlich und es kann gut sein, dass wir die Alltagsanforderungen als besonders anstrengend empfinden. Dabei kann uns der Gegenpol des Zeichens Jungfrau helfen. Mithilfe ihrer Energie können wir ein feines Gespür dafür entwickeln, was nützlich oder schädlich ist. So können wir uns in den Tagen rund um den Neumond vor negativen Energien aller Art so weit wie möglich fernhalten und uns immer wieder kleine geschützte Oasen schaffen, in denen wir auftanken können. Die Art und Weise, wie dies geschehen kann, hängt ganz vom eigenen Temperament und der Konstitution ab.

 

Vollmond am 27. Februar um 09h17 MEZ in München

 

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer

 

Der Sternenhimmel im Januar

Am 21. Dezember zur Wintersonnwende trafen sich Jupiter und Saturn im Sternbild Steinbock. Im Januar entfernen sie sich nun langsam wieder von einander und sind zusammen mit Merkur nur noch in den ersten Tagen kurz nach Sonnenuntergang im Westen zu sehen. Danach nähert sich die Sonne dem Dreigestirn an, überholt es und sie verschwinden für einige Zeit vom nächtlichen Himmel.

Venus hingegen läuft der Sonne voraus und ist für kurze Zeit vor Sonnenaufgang am östlichen Horizont zu sehen.

Mars bewegt sich durch das Sternbild Widder. Nach Sonnenuntergang bis Mitternacht können wir ihn von Süd nach West wandernd beobachten.

 

Sternenhimmel am 11. Januar um 07h30 in südöstlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 13. Januar um 17h00 in südwestlicher Richtung

 

Sternenhimmel am 25. Januar um 24h00 in wewtlicher Richtung

 

Sternkarten mit freundlicher Genehmigung von www.stellarium.org

Monatstrends Januar


Am 21. Dezember 2020 fand die Konjunktion von Jupiter und Saturn im Wassermann statt und damit hat ein neuer Generationen-Zyklus begonnen und zugleich ein Luftzyklus der Gesellschaftsplaneten. Beschrieben ist dies ausführlich im Artikel: Jupiter und Saturn im Wassermann.

Bis wir erkennen und spüren, wohin die Reise führt, wird es sicher noch einige Wochen und Monate dauern. Denn wir sprechen hier von größeren Zyklen, die neu beginnen. Und jeder Zyklus endet und beginnt mit einem Dunkelmond, einer Phase, in der das Neue zwar erspürt, aber noch nicht wirklich gesehen werden kann. Aber der Umschwung hat definitiv stattgefunden und es ist auch an uns, zu sehen, wie wir gut in die neue Zeit kommen. Ihr Versprechen liegt in den Möglichkeiten des Wassermannzeichens. Seine Position im Tierkreis gibt uns Aufschluss darüber, wohin wir in den nächsten Jahrzehnten, ja sogar Jahrhunderten steuern können. Sein Herrscher Uranus ist die reine Schöpferkraft. Als kollektives Zeichen stellt er eine gemeinsame Sache oder ein übergeordnetes Anliegen in den Vordergrund. Zusammengefasst wäre das, Individualität und Solidarität zu leben. Wenn beide Gesellschaftsplaneten im Wassermann stehen, könnte dies sehr gut den Beginn einer egalitären Gesellschaft anzeigen. Trotz aller Möglichkeiten beinhaltet Wassermann aber auch Schattenseiten, wie zum Beispiel die einseitige Fokussierung auf Technologien, Distanziertheit und Rationalität, ohne das Herz (Gegenzeichen Löwe) mit einzubeziehen.

Die Themen werden im Laufe des Monats brisanter. Ab der zweiten Dekade erhält Uranus, der Herrscher des Wassermannzeichens, von verschiedenen Seiten Impulse. Zuerst läuft am 11. Januar Lilith in die Konjunktion mit Uranus. Zu der Zeit kann der Mond bzw. Neumond im Steinbock noch regulierend wirken. Danach wird Uranus vom noch immer langsam laufenden Mars überholt und Jupiter läuft am 17. in ein Quadrat zu Uranus. Der Vollmond am 28. Januar vervollständigt die Verbindungen zu einem T-Quadrat. Spannung liegt in der Luft, der Ruf nach Freiheit und Gleichwertigkeit wird stärker. Einschränkungen jeglicher Art können als Affront empfunden werden. Individualität und Kollektiv wollen in Einklang gebracht werden, und das kann durchaus zu inneren und äußeren Widerständen führen. Besonders dadurch, dass die auslösenden Faktoren mit viel Energie und Begeisterung unterwegs sind. Mars steht für Tatkraft, Jupiter für Enthusiasmus und Grenzenlosigkeit und auch der Vollmond bringt meist Unruhe mit sich. Wenn wir dem Konfliktpotenzial aufmerksam begegnen, kann Mars im Stier durchaus auch für besonnenes Handeln stehen und für die Rückbesinnung auf gewachsene und bewährte Werte, für deren Erhalt sich ein Einsatz lohnt. Jupiter bringt im besten Fall Toleranz und ethisches Handeln auch anders Gesinnten gegenüber. Da Uranus, Mars und Lilith im Stier stehen, können sich die Themen auch auf Werte, Sicherheiten, Wachstum, Grenzen und die Natur beziehen. ⇒ Jahresthemen und Uranus Wechsel vom Widder in das Stierzeichen

Der Neumond vom 13. Januar 2021 um 06h00 MEZ auf 23°13′ Steinbock steht in Konjunktion mit Pluto. Wie schon kurz erwähnt, kann die Steinbockqualität erdend und ausgleichend wirken. Gleichzeitig zeigt die Verbindung zu Pluto, dass wir mit Macht- und Ohnmachtsthemen, Schattenseiten, Integrität und Polarisierungen konfrontiert werden. Äußere Umstände können uns bewusst machen, wie wir selbst mit diesen Themen umgehen, ob wir bei uns bleiben können oder Feindbilder im Außen suchen. Dabei fordert die Steinbockqualität es geradezu zu prüfen, wo die Bereiche liegen, in denen es gilt, Verantwortung zu übernehmen. Der Fokus liegt dabei auf dem Machbaren, dem eigenen Umfeld und den realen Möglichkeiten.

 

Neumond am 13. Januar um 06h00 MEZ in München

 

Der Vollmond am 28. Januar um 20h16 MEZ auf 9°05′ Wassermann-Löwe steht mit Jupiter an der Sonne im T-Quadrat zu Uranus, Lilith und Mars. Die Konstellation ist oben beschrieben. Die Verbindung von Löwe und Wassermann ist die des Herzens mit dem Verstand. Im Widerstreit bedeutet es Egointeressen versus Gemeinwohl. Auf jeden Fall fließt viel Energie, mit der wir etwas bewegen können.

 

 Vollmond am 28. Januar um 20h16 MEZ in München

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

 © Jutta Stemmer

Jahresthemen 2021

 

Für die himmlischen Konstellationen gibt es viele Interpretationsmöglichkeiten. Sie sind nicht für jeden gleichermaßen spürbar. Das liegt unter anderem an den individuellen Faktoren, die im eigenen Horoskop angesprochen sind, an den gegenwärtigen Lebensumständen des Einzelnen sowie an seinen Erfahrungen und Anschauungen. Wenn eigene Horoskopfaktoren in Resonanz mit Mundanthemen stehen, fühlen wir uns als Individuum aufgerufen, in irgendeiner Form an der Gestaltung mitzuarbeiten. Ansonsten erleben wir die Auswirkungen oft über Personen in unserem Umfeld oder über gesellschaftliche Strömungen.

Aber für alle Menschen ist auf die eine oder andere Art eine allgemeine Stimmung spürbar, eine des Ab- oder Aufbruchs, des Festhaltens oder des Wandelns, der Unsicherheit oder der Euphorie, je nach Temperament, persönlicher Einstellung und momentaner Lebenssituation.

Die folgenden Auslegungen sind als Anregung gedacht, um einen konstruktiven Umgang mit der Zeitqualität zu finden.

 

Der Kosmos konzentriert sich auf den Neubeginn,
denn im Wesentlichen beschränken sich die Konstellationen in diesem Jahr auf die Quadrate von Jupiter und Saturn (im fixen Zeichen Wassermann) zu Uranus (im fixen Zeichen Stier).

Da die Weichen auf Neubeginn gestellt sind und die Zyklen aufeinander aufbauen, möchte ich noch einmal kurz in die Rückschau gehen: 

Die letzten beiden Jahre waren stark geprägt von der Energie des Steinbocks.

Pluto im Steinbock, rückläufiger Mondknoten im Steinbock von November 2018 bis Juni 2020, Saturn im Steinbock von Dezember 2018 bis Dezember 2020 und Jupiter im Steinbock von Dezember 2019 bis Dezember 2020.
Sowohl Jupiter als auch Saturn haben bereits einige Ausflüge ins Wassermannzeichen unternommen, aber erst im Dezember 2020 fand der endgültige Umschwung statt.
Die Hauptakteure des Jahres 2020 waren Jupiter, Saturn und Pluto in unterschiedlichen Konstellationen. Im Laufe des Jahres begegneten die beiden Gesellschaftsplaneten mehrmals Pluto im Steinbock.

Zur Wintersonnwende, am 21. Dezember 2020, begann mit ihrer Konjunktion im Wassermann eine neue 200-jährige Ära der beiden Gesellschaftsplaneten im Element Luft. ⇒Jupiter und Saturn im Wassermann

 

Zyklen, Ingresse, Rückläufigkeiten und Finsternisse

 

Die Themen der Jupiter-Saturn-Konjunktion im Wassermann begleiten uns das gesamte Jahr 2021 über. Zudem macht Jupiter im Januar ein Quadrat mit Uranus, dem Herrscher des Wassermanns, gefolgt von drei Quadraten Saturn-Uranus im Februar, Juni und Dezember. Es zeigt uns, dass die Wassermannenergie immer weiter in unser Leben drängt.  

 

Ingresse

Jupiter im Wassermann  vom 19. Dezember 2020 bis 13. Mai 2021
Jupiter in den Fischen vom 13. Mai 2021 bis 28. Juli 2021
Jupiter im Wassermann vom 28. Juli bis 29. Dezember 2021
Jupiter in den Fischen vom 29. Dezember 2021 bis 10. Mai 2022

Saturns Wechsel in den Wassermann
vom 22. März 2020 bis 30. Juni 2020 und
vom 17. Dezember 2020 bis 06. März 2023

Die Wassermann-Energie ist visionär, revolutionär und nach vorne gerichtet. Als 11. Zeichen im Zodiak ist sie kollektiv ausgerichtet, d.h. sie orientiert sich bestenfalls daran, dass der Fortschritt nicht nur dem Individuum, sondern einer Gemeinschaft nützlich sein kann.
Mit beiden Gesellschafsplaneten in diesem Zeichen stellt sich die Frage, wo wir hinsichtlich der geistigen Eigenschaften und Werte unserer Gemeinschaft, beispielsweise in Bezug auf Bildung, Moral, Recht, Sprache, kulturelle Gewohnheiten usw. stehen.
Abgesehen von ihrem Status als Gesellschaftsplaneten, die Recht und Regeln, Ethik und Moral vorgeben, spornt Jupiter zu immer mehr Wachstum an, während Saturn das – oft positiv – beschränkende System darstellt. Arbeiten Jupiter und Saturn Hand in Hand, kann der Umgang unserer Gesellschaft mit Technologie, Fortschritt, Vernetzung, Individualisierung und Gemeinschaftsgeist neue, verbindende Wege gehen.

Jupiter in den Fischen bringt zwischendurch neue Impulse.
Die schwierigen Tendenzen sind Weltflucht, Opferrollen, Täuschung, Illusionen, Wegsehen, Scheinwelten und vage Ängste. Der konstruktive Ausdruck zeigt sich in echtem Mitgefühl, Empathie, Verbundenheit und Liebesfähigkeit.

Das Gegenzeichen Jungfrau kann hilfreiche Ideen geben, wie wir die Energie einsetzen können: dem Mitgefühl praktische Formen zu geben, ohne sich darin zu verlieren oder eine Analyse der schwierigeren Ausdruckformen, um diese Schritt für Schritt umgestalten zu können.

 

Zyklen

Jupiter Quadrat Uranus  am 17. Januar 2021 auf  6°43′ Wassermann/Stier

Saturn Quadrat Uranus
am 17. Februar 2021  auf  7°14′ Wassermann/Stier
am 14.
Juni 2021 auf 13°07′ Wassermann/Stier
am 14.
Dezember 2021 auf 11°05′ Wassermann/Stier

Uranus verkörpert die reine individuelle Schöpfungsenergie. Als Herrscher des Wassermann-Zeichens verbindet er diese mit den oben beschriebenen Kollektivanliegen.
Ein Widerspruch in sich oder das Zusammenführen zweier Paradoxe.
In der Verbindung würde es bedeuten, dass wir als Individuen in einer gleichwertigen und geistigen Verbundenheit stehen, als Gegensatz ist es ein Ringen des Einzelnen um seine Individualität unter der Prämisse, dabei möglichst unabhängig und frei von Verpflichtungen zu bleiben.

Die Quadrate finden in den Zeichen Wassermann und Stier statt. Die Wassermann-Energie ist oben beschrieben. Das Stier-Zeichen steht für Sicherheiten, Wachstum, Natur, Schutz, Bewahren, Hegen, Pflegen. Da der Quadrataspekt oft mit Herausforderungen einhergeht, können wir mit zum Teil gegenläufigen Bewegungen rechnen. Einer, die sich an Technologie und Fortschritt orientiert und einer anderen, die für das Bewahren des Status quo und den Schutz der Natur einsteht. Eine ähnliche Thematik finden wir bei ⇒ „Uranus Wechsel vom Widderzeichen in das Stierzeichen“  

 

Rückläufigkeiten 

Rückläufigkeit eines Planeten entsteht dann, wenn die Erde auf ihrer elliptischen Kreisbahn schneller als ein anderer Planet ist und diesen überholt. Dann scheint sich dieser Planet von der Erde aus gesehen rückwärts zu bewegen.

Es ist eine gute Zeit, um innezuhalten und den bisher zurückgelegten Weg noch einmal „rückwärts“ zu gehen und dabei vielleicht Dinge zu entdecken, die wir bei unserem forschen Vorwärtsschreiten übersehen haben. Dabei finden wir oft auch zu einer anderen Betrachtungsweise.

Versuchen Sie einfach einmal, ein kurzes Stück Weg erst vorwärts, dann rückwärts und dann wieder vorwärts zu gehen. Sowohl die Aufmerksamkeit (besonders beim Rückwärtsgehen) als auch die Perspektive verändert sich dabei.

In Bezug auf die Themen des jeweiligen Planeten ist es eine gute Zeit, Liegengebliebenes und Aufgeschobenes aufzuarbeiten, alte Verhaltensmuster zu überprüfen, Altlasten zu entsorgen sowie Pläne noch einmal zu überdenken und von einem anderen Standpunkt aus zu betrachten. Dabei können sich völlig neue Sichtweisen auftun.

Oft empfinden wir die Rückläufigkeit eines Planeten als Bremse, als hinderlich oder lästig. Dennoch gibt sie uns Zeit zur genaueren Betrachtung der anstehenden Themen und die Möglichkeit, Vergessenes nachzuholen, zu rekapitulieren und ein eventuelles Ungleichgewicht auszugleichen.

 

Rückläufiger Merkur        

vom 30. Januar bis 21. Februar 2021
vom 30. Mai bis 23. Juni 2021
vom 31.
September bis 18. Oktober 2021

Merkur ist der Planet der Kommunikation, des Wissens, des Handels und des Verkehrs.

Da es während seiner Rückläufigkeit häufig zu Missverständnissen kommt, ist es ratsam, immer wieder nachzufragen, ob man richtig verstanden wurde.

Die Rückläufigkeit richtet den Fokus in die Vergangenheit. Es ist daher nicht zweckmäßig, große Schritte nach vorne zu machen, wie zum Beispiel Verträge abzuschließen und Verhandlungen zu forcieren, sondern man sollte nach Möglichkeit die jeweilige Sache nochmals überprüfen und von verschiedenen Seiten Informationen einholen. Manchmal lassen sich Abschlüsse, Ein- oder Verkäufe nicht vermeiden. Dann kann es hilfreich sein, sie zusätzlich von einer unabhängigen Person begutachten zu lassen.

Nicht alle Menschen gehen in gleicher Weise mit dem rückläufigen Merkur in Resonanz. Personen mit rückläufigem Merkur im Geburtshoroskop kennen die Themen, deshalb sind die Auswirkungen der Rückläufigkeit für sie oft nicht so spürbar oder im Gegenteil sogar förderlich.

Sensibel für den rückläufigen Merkur sind vor allem Menschen mit persönlichen Planeten oder Punkten
im Januar/Februar zwischen 11° und 27° Wassermann,
im Mai/Juni zwischen 16° und 25° Zwilling,
im September/Oktober zwischen 10° und 26° Waage

 

Rückläufige Venus

vom 19. Dezember 2021 bis 29. Januar 2022

Der gleichmäßige Zyklus der rückläufigen Venus (er verschiebt sich im 8-Jahresrhythmus um 2°) gibt uns die Gelegenheit, gleiche Themen (Häuser oder Planeten) immer wieder zu betrachten.

Überprüft werden zum einen Beziehungen und Freundschaften in all ihren Facetten:

Wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um und wie lasse ich mich behandeln?
Wie wertvoll erachte ich mich im Vergleich zu anderen?
Was erwarte ich von einer Freundschaft und wie viel bin ich bereit zu geben?
Nehme ich den anderen in seiner Eigenart wahr oder so, wie ich ihn mir wünsche?
Kann ich faire Kompromisse schließen?

Oft werden wir in dieser Zeit mit Altlasten oder Wunschdenken aus vergangenen Beziehungen konfrontiert und können in der Rückschau herausfinden, wie für uns eine ideale Beziehung/Freundschaft in der Zukunft aussehen kann.

Das zweite große Thema berührt unsere Talente und Ressourcen mit den Fragen:

Wie behandle ich meinen Körper? Pflege ich ihn, treibe ich Raubbau, höre ich auf seine Signale?
Wie ist mein Umgang mit Geld und materiellen wie ideellen Werten?
Kenne ich meine Talente, schätze ich sie und gebe ich ihnen genügend Raum, in dem sie sich entfalten können?

Ein weiteres Venusthema ist Genussfähigkeit und Lebensfreude:
Was bedeutet für mich Sinnesfreude und Lust?
Erlaube ich mir die Annehmlichkeiten des Lebens?
Wie wichtig sind für mich Schönheit, Kunst und kreativer Selbstausdruck?
Was macht mir wirklich Freude?
Sorge ich für mein eigenes Wohl oder erwarte ich es von anderen?

Dieser Rückläufigkeitszyklus findet im Zeichen Steinbock statt und bezieht die oben gelisteten Fragen unter anderem auf die Themen Verantwortungsbewusstsein, Klarheit, Integrität, Disziplin, Distanziertheit, Realitätssinn und das rechte Maß.

Sensibel für die rückläufige Venus sind vor allem Menschen mit persönlichen Planeten oder Punkten zwischen 11° und 27° Steinbock.

 

Finsternisse 

In früheren Kulturen wurden Finsternisse negativ gedeutet.

Mondfinsternisse bedeuteten schlechte Zeiten für das Volk (Mond = Volk), Sonnenfinsternisse waren schlecht für die Herrscher (Sonne = Herrscher), da der zuständige Himmelskörper verdunkelt wurde.  

Bei einer Sonnenfinsternis verdeckt der Mond (Emotionen, Unbewusstes, Vergangenheit) zeitweise die Sonne (Bewusstsein, Lebensziel, Gegenwart). Wer schon einmal eine totale Sonnenfinsternis beobachtet hat, kann bezeugen, wie sich das bewusste Leben für kurze Zeit verändert und die Emotionen in den Vordergrund treten. Ergriffenheit, Faszination und Befangenheit sind spürbar. Gefühle, die mit unserem Verstand nichts zu tun haben, trotz des Wissens um die astronomischen Gegebenheiten.  

Heutzutage ist die Interpretation objektiver.  

Da eine Sonnenfinsternis immer zu Neumond stattfindet, steht dessen Anfangsenergie im Vordergrund. Es ist nicht nur – wie bei jedem Neumond – eine gute Zeit, Neues zu beginnen, sondern das Ereignis kann als eine Aufforderung des Kosmos interpretiert werden, die Energie positiv zu nutzen, um altes, nicht mehr passendes Verhalten zu ändern.  

Bei Mondfinsternissen wird der Bewusstwerdungsprozess des Vollmondes für eine Weile unterbrochen. Dadurch können die entsprechenden Mondthemen stark in den Vordergrund treten. 

Die Finsternisse werden in den jeweiligen Monatstrends im Zusammenhang mit den aktuellen Konstellationen ausführlicher beschrieben.

 

26. Mai 2021 – 13h20 MEZ – totale Mondfinsternis auf 05°28‘ Zwilling-Schütze
mit der Sonne am aufsteigenden Mondknoten im Zwilling und Jupiter in den Fischen im Quadrat zur Achse.

Die Zwilling-Schütze-Achse ist sowohl Kommunikations- als auch Bewusstseinsachse. Mit dem Mond am absteigenden Mondknoten und der Beteiligung von Jupiter lenkt sie das Augenmerk auf unsere Werte und Ideale, eventuell auch auf unsere Vorurteile. Die wenn auch weite Konjunktion von Venus und Merkur zur Sonne zielt dabei besonders auf unser Kommunikations- und Beziehungsverhalten im Allgemeinen und im persönlichen Bereich. Mit dem objektiven und neutralen Blick der Zwillingsenergie können alte Muster bewusst gemacht und verändert werden.

Empfänglich für diese Finsternis sind Menschen mit Horoskopfaktoren im Bereich von 25° in den fixen Zeichen (Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann) bis 22° in veränderlichen Zeichen (Zwilling, Jungfrau, Schütze und Fische).

 

10. Juni 2021 – 12h40 MEZ – ringförmige Sonnenfinsternis auf 19°46′ Zwilling
am aufsteigenden Mondknoten, in Konjunktion mit dem rückläufigen Merkur und im Quadrat zu Neptun.
Sichtbar ist sie in Teilen Ost-Kanadas, im Norden Alaskas und Sibiriens, in Grönland, Island und im Norden Skandinaviens.
Mit einer Finsternis am aufsteigenden Knoten sind wir aufgefordert, Neuland zu betreten, auszuprobieren und dazuzulernen. Mit dem Fokus auf der Zwillingsenergie greift sie die Themen der vorausgegangenen Mondfinsternis auf und wir können uns die Frage stellen, wie klar oder unklar wir in unseren Gedanken und Worten sind und wie sehr wir Verstand und Herz in Einklang bringen können.

Empfänglich für diese Finsternis sind Menschen mit Horoskopfaktoren im Bereich von 10° bis 30° in veränderlichen Zeichen (Zwilling, Jungfrau, Schütze, Fische).

 

19. November 2021 – 10h00 MEZ – partielle Mondfinsternis auf 27°15‘ Stier-Skorpion
mit der Sonne am aufsteigenden Mondknoten im Skorpion und Jupiter im Wassermann im Quadrat zur Achse.
Der angelegte Konflikt liegt in der fixen Achse in Verbindung mit Jupiter im Wassermann. Das Motto könnte sein: Bewahren und Loslassen. Das Quadrat zu Jupiter und die Mondknotenachse in Zwilling und Schütze stellt auch in dieser Finsternis, wie in allen anderen des Jahres 2021, die Themen Werte, Überzeugungen, Vorstellungen, Vorurteile und Prinzipien in den Vordergrund. Die skorpionale Energie unterstützt uns darin, ehrlich zu sein und unsere wahren Motivationen von bloßen Vorwänden zu unterscheiden. Dabei können Hintergründe erforscht, eigene Schattenseiten erkannt und Feindbilder im Außen entlarvt werden. Das Resultat wäre eine Integrität, die den eigenen Handlungsspielraum erkennt und ausschöpft, ohne andere in die Ohnmacht zu bringen.

Empfänglich für diese Finsternis sind Menschen mit Horoskopfaktoren im Bereich von 17° in den fixen Zeichen (Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann) bis 12° in veränderlichen Zeichen (Zwilling, Jungfrau, Schütze und Fische).

 

04.Dezember 2021 – 08h33 MEZ – totale Sonnenfinsternis auf 12°20′ Schütze
am absteigenden Mondknoten in Konjunktion mit Merkur.
Zu beobachten ist sie mit einem hohen Bedeckungsgrad auf dem antarktischen Kontinent und im südlichen Atlantik, etwas abgeschwächt an den Südspitzen der Kontinente Südamerika, Afrika und Australien sowie der neuseeländischen Südinsel. 

Empfänglich für diese Finsternis sind Menschen mit Horoskopfaktoren im Bereich von 10° bis 23° in den veränderlichen Zeichen (Zwilling, Jungfrau, Schütze, Fische).

 

© Jutta Stemmer