Monatstrends November

 

Auch im Herbst bleibt es planetarisch betrachtet noch ruhig. In der Astrologie sind dies in der Regel Zeiten, in denen das Erlernte, Erlebte, Erfahrene verarbeitet und integriert werden kann.

Eine kurze Zusammenfassung der Themen, mit denen wir uns in diesem Jahr überwiegend auseinandersetzen, finden Sie in den Oktober-Trends.

 

Der Neumond am 04. November um 22h14 MEZ findet auf 12°40′ im Zeichen Skorpion statt in einer sehr genauen Opposition zu Uranus.
Damit rückt Uranus, der einer der Protagonisten des Jahres 2021 ist, vermehrt in den Fokus. Die Skorpion-Energie steht für die Fähigkeit zu tiefgreifendem Wandel. Dazu ist Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit vonnöten, ansonsten bleibt es bei Kompromissen, die per se nicht schlecht sind, oft aber als Entschuldigung dienen, um einer Veränderung auszuweichen. Weiterhin steht das Wasserzeichen Skorpion für Prozessarbeit, bei der vor allem die Ebene des Fühlens angesprochen ist. Und das braucht in der Regel seine Zeit. Hier kann die Beteiligung von Uranus zu Unruhe und Ungeduld führen und sowohl ablenkend als auch störend empfunden werden.

 

Neumond am 04. November um 22h14 MEZ   in München

 

 

 

Die partielle Mondfinsternis am 19. November um 10h02 auf 27°15′ der Achse Skorpion-Stier ist in unseren Breitengraden leider nicht sichtbar.

Betrachten wir eine Mondfinsternis astronomisch-wissenschaftlich und astrologisch-energetisch:

Zu Vollmond wird das Licht der Sonne durch den Mond gespiegelt und die Nacht wird hell. Bei einer Mondfinsternis wird diese Spiegelung zeitweise vollständig oder auch nur in Teilen durch das Eintreten des Erdschattens unterbrochen.

Setzen wir den Mond mit dem Unbewussten, dem Gefühlsbereich und der Vergangenheit gleich, die Sonne mit dem Bewussten, dem Willen und der Zukunft und die Erde mit der Gegenwart, dann werden zu Vollmond die Mondqualitäten bewusst gemacht und erleuchtet. Bei der Finsternis ist die Erde (Gegenwart) für kurze Zeit von beiden Lichtern abgeschnitten und ein Gefühl von Isolation kann entstehen, das uns nach dem Grund unseres Hierseins auf der Erde fragen lässt. Die dunkle Seite der Mondqualität, zu der unterdrückte Gefühle, ungeliebte Erinnerungen und unbewusste Sehnsüchte gehören, werden spürbar, können aber nicht klar definiert werden und verunsichern dadurch emotional.

Mit dem Finsternis-Mond am aufsteigenden Mondknoten sind wir aufgefordert, einen neuen Umgang mit alten Konditionierungen zu finden und unseren Gefühlen Raum zu geben. Die Sonne am absteigenden Knoten weist darauf hin, dass Egostrukturen, die uns nicht mehr dienlich sind, abgelegt werden können.

 

Mondfinsternis am 19. November um 10h02 MEZ in München

 

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer