Monatstrends April

 

Jupiter und Saturn bewegen sich weiterhin in neuen Gradbereichen und werden erst im Mai und Juni das erste Mal rückläufig.

Auch im April gibt es keine großen neuen Tendenzen und es wird wie schon im März vermehrt darum gehen, das, was im Januar und Februar bewusst wurde, ins Leben zu integrieren.

Lediglich Uranus wird Ende des Monats mehrfach von den Schnellläufern Merkur und Venus sowie dem Vollmond aktiviert. Das kann eine gewisse Unruhe, den Wunsch nach Freiheit und Lebendigkeit und vor allem fehlende Gelassenheit bedeuten.  

Diese Aufbruchsstimmung zeigt sich schon mit dem Neumond vom 12. April 2021 um 04h30 MEZ auf 22°24′ Widder. Er steht in Konjunktion mit Merkur und Venus und im Sextil zu ihrem Herrscher Mars in den Zwillingen.

Damit drängt sich die Widder-Energie ins Leben. Betrachten wir sie genauer: Widder ist das erste Zeichen im Zodiak, voller Anfangs- und Aufbruchsenergie. D.h. der Widder muss mutig sein, sonst würde er sich den unbekannten Herausforderungen nicht stellen. Und mutig ist er auch, denn es fehlen ihm jegliche Erfahrungen – auch die schlechten – und damit das Bewusstsein für Gefahren. Hier werden wir mit unserem Ego, unseren Triebkräften, unserer Wut und unserer Kraft konfrontiert. Als Erster im Kreis ist er aus seiner Sicht völlig allein auf sich gestellt, ein Einzelkämpfer. Die Gefahr, den Rest der Welt aus den Augen zu verlieren, um den persönlichen Ausdruck nicht zu gefährden, ist gegeben. Eine Prise des Gegenzeichens Waage mit ihrem Sinn für Ausgleich, Kompromissbereitschaft und Gerechtigkeit ist hilfreich, um nicht rücksichtslos und egoistisch zu agieren. Und auch das Quadrat vom Zwillings-Mars zu Neptun ist ein hilfreicher Aspekt, um den Balanceakt zwischen Stellungbeziehen, Konfliktbereitschaft und den Kampf für die Dinge, die uns wichtig sind, einerseits sowie Empathie, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft andererseits zu schaffen.

 

 

 

Neumond am 12. April 2021 um 04h30 MEZ  in München

 

 

Der Vollmond am 27. April um 05h31 MEZ auf 07°06′ Stier-Skorpion bringt generell ruhigere Energie mit sich. Uranus, Merkur und Venus stehen in Konjunktion zur Sonne. Vor allem Uranus kann sich hier als Störfaktor zeigen, indem er den Wunsch nach Sicherheit, Ruhe, Beständigkeit immer wieder untergräbt und vorwärtsdrängt.

Der Mond im Skorpion verlangt Ehrlichkeit in Bezug darauf, was uns wirklich wichtig ist, wofür wir brennen und uns engagieren wollen. Mit der Ballung in Stier richtet sich die Aufmerksamkeit auf die genussvollen und schönen Seiten des Lebens, auf die Körperlichkeit und das Wachstum. Die verbindenden Elemente von Stier und Skorpion sind Ruhe und Geduld sowie das Engagement für eine Sache, die gesunde Weiterentwicklung verspricht.

Das Loslassen fällt unter dieser Konstellation schwer und erscheint kontraproduktiv. Die Merkur- und die Vollmondenergie können dabei helfen, zu erkennen, was ausgedient hat und was guten Gewissens entsorgt werden kann, um Raum für neues Wachstum zu schaffen.

Wenn wir an etwas festhalten, das ausgedient hat, bringt Uranus Unruhe, Gereiztheit und Nervosität. Uranische Energie kann aber auch als befreiend erlebt werden, wenn wir uns endlich von etwas trennen können, was schon längst überfällig ist.

 

 

Vollmond am 27. April um 05h31 MEZ in München

 

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer