Monatstrends November

 

Die Haupttendenzen des ersten Halbjahres sind in den Monatstrends Juni zusammengefasst. Dort finden Sie auch eine ausführliche Beschreibung der monatsübergreifenden Themen.

Im November bleiben die Oktober-Themen weitgehend aktuell, vor allem in Bezug auf den rückläufigen Mars (10. September bis 14. November) und den rückläufigen Merkur (14. Oktober bis 3. November).

Beschrieben sind sie ausführlich in den Monatstrends Oktober.

Am 12. November wird die Jupiter-Pluto-Konjunktion zum dritten und letzten Mal exakt. Danach entfernen sich die Gesellschaftsplaneten langsam aus Plutos Einfluss.
Trotz allem werden sich die Themen der Dreier-Konjunktion noch bis Ende des Jahres hinziehen, da Jupiter und Saturn erst im Dezember endgültig das Steinbockzeichen verlassen und sich zur Wintersonnwende im Wassermann in einer Konjunktion treffen. Vorher ist kaum mit neuen Impulsen zu rechnen. Es geht immer noch darum, uns in der Rückschau und in der Innenschau bewusst zu werden, wohin wir als Gesellschaft steuern wollen und können, was bewahrt werden will und was erneuert werden kann. Dabei ist – wie schon das gesamte Jahr über – jeder Einzelne gefragt, bei sich zu schauen, nachzuspüren und zu erkennen, wofür er sich einsetzen will. Das Dagegen-Sein könnte von einem Dafür-Sein abgelöst werden, wenn wirklich klar wird, wofür sich ein Einsatz im eigenen Umfeld lohnt und wo die eigenen Werte liegen. 

Dafür steht auch der Neumond vom 15. November 2020 um 06h07 MEZ auf 23°17′ Skorpion, der die Jupiter-Pluto-Konjunktion mit einem Sextil auslöst.
Die skorpionale Energie unterstützt uns darin, ehrlich zu sein und unsere wahren Motivationen von bloßen Vorwänden zu unterscheiden. Dabei können Hintergründe erforscht, eigene Schattenseiten erkannt und Feindbilder im Außen entlarvt werden. Das Resultat wäre eine Integrität, die den eigenen Handlungsspielraum erkennt und ausschöpft, ohne andere in die Ohnmacht zu bringen.

 

Neumond 15. November um 06h07 MEZ in München

 

Die partielle Mondfinsternis am 30. November um 10h29 auf 08°38′ der Schütze-Zwilling-Achse bringt neue Ideen und Impulse.
Sowohl in der Schütze- als auch in der Zwillingsenergie liegt der Wunsch nach Wissen und Erkenntnis, wenn auch mit unterschiedlichen Motivationen. Stehen für den Zwilling Neutralität und Austausch im Vordergrund, sieht sich der Schütze mehr als Gelehrter und Mentor. Sein Potenzial liegt im Vertrauen in eine höhere Kraft, in der Begeisterungsfähigkeit und im Optimismus. Er erweitert gern das eigene Weltbild und liebt es, Zusammenhänge zu verstehen und der Wahrheit nahe zu kommen. Beide Zeichen sind in der Regel offen für Neues und Fremdes. Dennoch sind die Wahrheiten und das Gerechtigkeitsempfinden der Schütze-Energie meist subjektiv gefärbt, und es braucht Achtsamkeit, um nicht in die destruktiven Ausprägungen von Schütze wie Dogmatismus, Fanatismus, Besserwisserei, Missionswillen und Rücksichtslosigkeit abzugleiten. Dabei hilft die Objektivität der Zwillingsenergie mit ihrer Neugier und ihrer Fähigkeit, etwas aus einer gewissen Distanz zu betrachten. Mit der Schütze-Sonne am absteigenden Mondknoten können Wertigkeiten, (Vor-)Urteile und Einstellungen, die nicht mehr stimmig sind, abgelegt werden. Der Zwillings-Mond ist eine Aufforderung, neutral und offen auf das Leben zuzugehen.

 

Partielle Mondfinsternis 30. November um 10h29 MEZ in München

  

Die mundanen Konstellationen sind für den Einzelnen unterschiedlich stark spürbar, je nachdem, welche Faktoren im individuellen Horoskop davon berührt werden.

© Jutta Stemmer